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Unterstützen Sie unsere Petition auf: stopdeportation.akbild.ac.at .

Als Akteur_innen in den Bereichen Kunst, Kultur, Sport und Medien sehen wir es aus gegebenem Anlass als unsere Verpflichtung, uns angesichts der derzeitigen österreichischen Innenpolitik und deren Asylpraxis zu Wort zu melden. Diese Politik ist dafür verantwortlich, dass in den letzten Wochen Refugee-Aktivisten aus dem Servitenkloster in Länder, in denen ihr Leben in größter Gefahr ist, abgeschoben wurden. Weitere Abschiebungen drohen. Wir fordern den sofortigen Stopp aller diesbezüglichen Maßnahmen und unterstützen die Refugees in ihrem selbstbestimmten Kampf um Grundversorgung, freie Wahl des Aufenthaltsortes, Zugang zu Arbeitsmarkt und Bildungsinstitutionen sowie Sozialversicherung für alle Refugees.

Wir sind gegen:

- die Abschiebung der Refugees des Wiener Refugee Protest Camps

- die herrschende Asylpolitik Österreichs und aller EU-Staaten

- die Rassismus schürende Instrumentalisierung und Kriminalisierung von Refugees generell und aktuell in Österreich zu Wahlkampfzwecken

Von der Österreichischen Bundesregierung fordern wir:

- ein sofortiges Bleiberecht für die Refugees im Servitenkloster sowie die Rückholung der abgeschobenen Refugees

- eine Neuverhandlung der Asylgesetzgebung unter Einbeziehung politisch aktiver Refugees

Als Akteur_innen in den Bereichen Kunst, Kultur, Sport und Medien sehen wir uns in der Verantwortung, für Bewegungs- und Meinungsfreiheit, für Solidarität, für die Rechte und den Schutz von verfolgten und bedrohten Personen einzutreten. In diesem Sinne solidarisieren wir uns mit den Refugees und fordern die Politiker_innen der Stadt, des Landes und der Republik Österreich auf, ihre Praxis grundlegend zu ändern.


Die Idee zu dieser Initiative entstand in einer Arbeitsgemeinschaft aus Lehrenden und Studierenden der Akademie der bildenden Künste Wien und versteht sich als offener Zusammenschluss von Personen aus den Bereichen Kunst, Kultur, Sport und Medien. Die Initiative hat sich zur Aufgabe gesetzt, in den Bereichen Kunst, Kultur, Sport und Medien eine solidarische Öffentlichkeit für die Forderungen der Refugees zu schaffen.