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Die Akademie der bildenden Künste Wien freut sich ab Wintersemester 13|14 folgende neue Berufungen bekannt zu geben:
 
KUNST UND ARCHITEKTUR
Szenographie| Anna Viebrock 
Architekturentwurf - Ökologie, Nachhaltigkeit und kulturelles Erbe | Hannes Stiefel
Roland Rainer Stiftungsprofessur | Stefan Bendiks und Aglaée Degros
 
BILDENDE KUNST
Film und Fernsehen | Thomas Heise
 
KUNST- UND KULTURWISSENSCHAFTEN
Stiftungsprofessur für Zentral- und Südosteuropäische Kunstgeschichte | Suzana Milevska

Stefan Bendiks (geb. 1971 in Kulmbach, Deutschland) ist Architekt und ist gemeinsam mit Aglaée Degros (geb. 1972 in Leuven, Belgien) Gründer des interdisziplinären Büros Artgineering in Rotterdam. Artgineering ist ein Büro für Forschung und Design an der Schnittstellezwischen Stadtplanung und Infrastruktur. Mit besonderer Aufmerksamkeit auf die Rolle der Infrastruktur und des Verkehrs in komplexen urbanen Gebieten, entwickelt das Büro Strategien und setzt diese direkt um. In verschiedenen Projekten interpretiert Artgineering die Beziehung zwischen der Infrastruktur, Landschaft und Stadtentwicklung neu. Als Dozent und Forscher ist Stefan Bendiks an der TU Delft und an verschiedenen anderen Institutionen tätig. Aglaée Degros ist neben ihrer Lehrtätigkeit an diversen internationalen Universitäten Mitglied  des Scientific Committee of European International. Artgineering, gewann zahlreiche Wettbewerbe und erhielt unter anderem 2004 den Karl-Hofer-Preis der UdK Berlin.

Thomas Heise (geb. 1955 in Berlin/DDR) begann nach seinem Wehrdienst in der DDR als Regieassistent bei der DEFA zu arbeiten - Studio für Spielfilme in Potsdam-Babelsberg. Zwischen 1978 und 1982 studierte er an der Hochschule für Film und Fernsehen in Potsdam-Babelsberg. Seit 1983 arbeitete er als freier Autor und Regisseur in den Bereichen Theater, Hörspiel und Dokumentarfilm. Seine ersten Dokumentarfilme, die zu DDR-Zeit entstanden, wurden allerdings verboten bzw. gelangten nicht zur Aufführung. Von 1990-1997 war Heise Mitglied des Berliner Ensembles und fester Regiemitarbeiter Fritz Marquardts. Seit 2001 ist er Mitglied der Akademie der Künste Berlin-Brandenburg und von 2007-2013 war er Professor für Film und Medienkunst an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe.

Suzana Milevska (geb. 1961 in Bitola/Mazedonien) ist Kunst- und visuelle Kulturtheoretikerin und Kuratorin. Ihren Doktortitel erhielt sie am Goldsmiths College London, 2004 war sie Fulbright Visiting Scholar, 2001 P. Getty Curatorial Research Fellow. Suzana Milevska war von 2006 - 2008 Direktorin des Zentrums für Visuelle und Kulturelle Forschung des Euro-Balkan Instituts in Skopje, Mazedonien. Seit 1992 kuratierte sie über 70 internationale Ausstellungen. Ihre Texte zur Konstruktion von nationaler Identität und Gender Difference in Kunst und visueller Kultur des Balkans sind in zahlreichen Publikationen erschienen. 2012 erhielt sie den "Igor Zabel Award for Culture and Theory". Die Stiftungsprofessur für Zentral- und Südosteuropäische Kunstgeschichte ist ein Kooperationsprojekt der Akademie der bildenden Künste Wien und ERSTE Stiftung.

Hannes Stiefel (geb. 1967 bei Zürich/Schweiz)  ist Architekt in Wien. Er studierte Architektur an der Universität für Angewandte Kunst Wien und an der SCI-Arc, Los Angeles. Die Arbeiten des Schweizers wurden u.a. an der Architektur-Biennale von Venedig (2006/2010) und in einer Einzelausstellung im Museum für Angewandte Kunst in Wien (2012) gezeigt. Er erhielt u.a. den Outstanding Artist Award für Experimentelle Architektur (1995), den Förderpreis der Stadt Wien (2007) und den Landespreis Tirol für Neues Bauen (2012). Als Gastprofessor unterrichtete Stiefel Architekturentwurf und -theorie an Universitäten und Kunsthochschulen in Österreich, der Schweiz, in den USA und im Nahen Osten.

Anna Viebrock (geb. 1951 in Köln/Deutschland) studierte Germanistik, Kunstgeschichte und Philosophie in Frankfurt und danach Bühnenbild bei Karl Kneidl an der Kunstakademie Düsseldorf. Die Zusammenarbeit mit Christoph Marthaler führte sie an zahlreiche Schauspiel- und Opernhäuser. Seit 1994 erarbeitet sie mit dem Regieteam Jossi Wieler/Sergio Morabito Operninszenierungen u.a. am Theater Basel, bei den Salzburger Festspielen, der Nederlandse Opera Amsterdam und vor allem in Stuttgart. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen wie 1997 den Hessischen Kulturpreis, 2004 den Theaterpreis Berlin und 2013 den Hein-Heckroth-Preis. Seit 2002 arbeitet Anna Viebrock auch als Regisseurin.