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Am 06.12.2016 wurde der Akademie der bildenden Künste Wien ein Diversitas-Preis des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) für das Projekt Non-Binary Universities. Maßnahmen zur Stärkung der Geschlechter-Diversität an Universitäten in Österreich zuerkannt.

 

von links nach rechts: Dunja Reithner, Ingrid Schmalzl, Evelyn Malek, Denise Beer, Andrea B. Braidt, Reinhold Mitterlehner
Foto: BMWFW/Martin Lusser

 

Der Diversitas-Preis wurde dieses Jahr das erste Mal von Bundesminister Reinhold Mitterlehner an Universitäten und Forschungseinrichtungen vergeben, die das Thema Diversität vorantreiben. Die Akademie der bildenden Künste Wien wurde mit einem der drei Diversitas-Sachpreise ausgezeichnet.

Das Projekt wird von der Arbeitsgruppe Non-Binary Universities umgesetzt, welche Ende November mit ihrer Tätigkeit startete. Sie setzt sich zusammen aus Vizerektorin Andrea B. Braidt, drei Vertreter_innen aus dem Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen, zwei Personen aus der ÖH, jeweils einer Vertretung der beiden Betriebsratsgremien, dem Netzwerk für Frauenförderung und je einer Mitarbeiterin aus dem Kunst | Forschung | Service sowie der Personalabteilung. Die Arbeitsgruppe wird sich mit Maßnahmen zur Stärkung der Geschlechter-Diversität an österreichischen Universitäten auseinandersetzen. Das Ziel ist, alle universitären Bereiche sichtbar zu machen, in denen Transgender-, Intersexuelle- und Transsexuelle- Personen (Studierende, Mitarbeiter_innen, Besucher_innen, Bewerber_innen) strukturell diskriminiert werden. Die Entwicklung und Erprobung von antidiskriminatorischen und geschlechter-diversitätsfördernden Maßnahmen sowie die Identifikation von notwendigen gesetzlichen Novellierungen und die Erstellung von Leitfäden und (Muster-)Richtlinien gehören zu den Arbeitsschwerpunkten.

Aus den 27 Einreichungen zum Diversitas-Preis wählte eine Fachjury die Preisträger_innen aus. Die Kriterien orientieren sich an den strategischen Zielen des BMWFW zur Förderung von Diversität. Beurteilt wurden die Faktoren Ressourcenorientierung, Nachhaltigkeit, Innovation sowie Innen- und Außenwirkung.

APA OTS 07.12.2016


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