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Der Preis zur Förderung junger Künstler_innen wird jährlich von der Kapsch Group gemeinsam mit dem mumok ausgelobt. Anita Leisz ist die 4. Preisträgerin des Kapsch Contemporary Art Prize, einer Auszeichnung zur Förderung junger Künstler_innen mit Lebensmittelpunkt in Österreich.

 

Anita Leisz, Untitled (installation view), 2016. Foto: Tina Herzl. Courtesy: Galerie Meyer Kainer, Wien

 

Der 2016 erstmals von der Kapsch Group gemeinsam mit dem mumok ausgelobte Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Neben dem Preisgeld erhält die Künstlerin eine Einzelausstellung im mumok (18. Oktober 2019 – 23. Februar 2020), die von einer Publikation begleitet wird. Zusätzlich wird von der Kapsch Group eine Arbeit oder ein Werkblock der Künstlerin für die mumok Sammlung angekauft.

Das Auswahlprozedere

Jährlich wird eine Gruppe von Kunstexpert_innen gebeten, jeweils drei Künstler_innen für den Kapsch Contemporary Art Prize zu nominieren. Die Expert_innengruppe 2019 setzte sich aus Matthias Mühling, Direktor der Städtischen Galerie im Lenbachhaus München, der Künstlerin Eva Schlegel und dem Berliner Sammler Alexander Schröder zusammen.

Eine international besetzte Jury, bestehend aus Cosima Rainer, Leitung Kunstsammlung und Archiv, Universität für angewandte Kunst Wien, Franz Rainer Thalmair, Kurator Kunstraum Lakeside, Thomas D. Trummer, Direktor Kunsthaus Bregenz, Georg Kapsch, CEO der Kapsch Group und mumok Direktorin Karola Kraus, wählte aus den neun Nominierten Anita Leisz als Preisträgerin aus.

Die Jurybegründung

"Aus den zahlreichen Einreichungen, die sich durch eine hohe Qualität auszeichneten, hat sich die Jury einstimmig für Anita Leisz als Preisträgerin des Kapsch Contemporary Art Prize 2019 entschieden. Ihr Werk – und dazu gehören Malerei, Skulptur und Rauminstallation – zeichnet sich durch einen äußerst sensiblen Umgang mit Materialien aus, welche die Künstlerin vor allem aus dem Innenausbau schöpft. Serienmäßig hergestellte Holz-, Span- und Gipsfaserplatten oder Eisenbleche werden durch reduzierte, präzise gesetzte Eingriffe bearbeitet. Die klar strukturierten Formen ihrer Werke stehen in einem spannungsvollen Dialog mit dem sie umgebenden Raum und entfalten eine atmosphärische Anmutung, von der sich die Betrachterinnen und Betrachter adressiert fühlen", begründet die Jury ihre Wahl.

Die Preisträgerin

Anita Leisz (*1973 in Leoben) studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Prof. Franz Xaver Ölzant und Prof. Michelangelo Pistoletto. Von 2005 – 2012 unterrichtete sie Objekt-Bildhauerei bei Manfred Pernice. Ausstellungen u.a.: Kunsthalle Bern; Belvedere 21 (solo); mumok; MAK; Kunsthalle Exnergasse; Galerie Meyer Kainer (solo); Halle für Kunst Lüneburg; Galerie Francesca Pia, Zürich; Kunsthalle Krems; Künstlerhaus Graz; Bortolami Gallery, New York; Galerie Croy Nielsen, Berlin; Haus der Kunst, München; Generali Foundation; Kunsthalle Nürnberg; Galerie Fotohof, Salzburg

Der Kapsch Contemporary Art Prize

Mit ihrer viel beachteten Ausstellung Places to fight and to make up im mumok bot Anna-Sophie Berger als erste Kapsch Contemporary Art Prize-Trägerin 2016 einen erfolgreichen Auftakt; zwei Jahre später wurde sie im Forbes Magazin in das Listing der 30 interessantesten Persönlichkeiten unter 30 Jahren in Europa (Kategorie "Art & Culture") aufgenommen. Auch die Ausstellungen von Julian Turner (2017) und von Ute Müller (2018) wurden von der Presse und den Besucher_innen überaus positiv rezipiert.


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