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24.09.2019

Die Seelenmesse findet am Freitag, dem 18.10., um 18.00 Uhr in der Piaristenkirche Maria Treu, Piaristengasse 43, 1080 Wien, statt.
Zur Gedächtnisfeier laden wir Sie in den Prospekthof der Akademie der bildenden Künste Wien, Lehargasse 8, Tor 2, am 19.10., um 11.00 Uhr.

 

Herwig Zens, Foto: © Karl Dworschak

 

Herwig Zens wurde 1943 in Himberg bei Wien geboren und begann 1961 das Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Schon ein Jahr später besuchte er die „Schule des Sehens“ von Oskar Kokoschka in Salzburg. Nach einer ersten Reise nach Spanien, wo er sich mit den „Pinturas Negras“ von Francisco de Goya auseinandersetzte, schloss er 1966 die Lehramtsprüfung für Bildnerische Erziehung, Geschichte und Werkerziehung ab. 1967 folgte das Malerei-Diplom bei Professor Franz Elsner. Als vor allem Kunstpädagoge wirkte er viele Jahre an verschiedenen Gymnasien, 1987 wurde er Professor an der Akademie, die er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2006 innehatte. Es war jeniseine vielfältige Tätigkeit in zahlreichen Gremien, die ihn zu einer prägenden Institution der Akademie gemacht hat. Herwig Zens war bis zuletzt als steter Kritiker „seiner Akademie“ aktiv, immer dann, wenn er die Kunstpädagogik und nicht nur diese bedroht sah, oder mit Entwicklungen nicht einverstanden war. Dies wird schmerzlich fehlen.

Herwig Zens war einer der wichtigsten bildenden Künstler der Gegenwart. Aber es war vor allem seine Tätigkeit als Lehrer und Professor, die Generationen von Schüler_innen und Student_innen geprägt hat. Sein umfassendes Engagement für das künstlerische Lehramt sowohl an der Akademie als auch in den Schulen war immer eng verbunden mit seiner eigenen künstlerischen Arbeit, die Malerei und Grafik, darunter etwa Zyklen wie den „Basler Totentanz“, umfasst hat.

Zens gelang es immer wieder mit experimentellen Formaten zu arbeiten. Ein besonderes Projekt von Zens waren die Tagebuchradierungen („radierte Tagebücher“). Seit 1977 notierte er auf Kupferplatten (5 x 40 cm) die Ereignisse und Gedanken, die ihn am jeweiligen Tag beschäftigt hatten. Der Zyklus ist so umfassend geworden, dass dieses 2006 erneut zu Papier gebrachte Werk ca. 50 Meter misst und somit die „längste Radierung der Welt“  ist, die im gleichen Jahr in der Akademie der bildenden Künste Wien ausgestellt wurde. Präsentationen dieser Arbeit fanden unter anderem 1995 bei der Art multiple (Düsseldorf) unter der Längsten Radierung der Welt, im Rahmen der Estampa (Madrid) und 2005 in einem Stück in Betanzos (Spanien) statt. Herwig Zens´ Werk wurde in unzähligen Ausstellungen im In- und Ausland gewürdigt. Eine Auswahl: Retrospektive im Frauenbad (2001, Baden), Präsentation von Goya-Paraphrasen im Kunsthistorischen Museum in Wien anlässlich der Goya-Retrospektive (2005), Zyklus von Bildern für den Festsaal der österreichischen Botschaft in Washington (2006) oder die umfassende Grafikausstellung in der Otto Schäfer Bibliothek (2007, Schweinfurt). 

Die Vielseitigkeit des Herwig Zens zeigt sich aber auch anhand seiner Beteiligungen am filmischen und musikalischen Schaffen, beispielsweise an der  Kunstaktion und der Videofilm step by step mit Studierenden in Los Angeles (2000), der Wandgestaltung eines Konzertsaales (Vivaldi-Saal) in der Universität für Musik Wien mit dem Thema Die Entstehung der Musik (2000), dem Bilderzyklus zu Hugo Distlers Totentanz op. 12 (2001), dem Projekt Gesang der Geister über den Wassern mit dem Arnold-Schoenberg-Chor unter der Leitung von Erwin Ortner (2004) oder das Filmprojekt Goya – Last und Leidenschaft (2006).

Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gelten seiner Frau, seiner Familie und seinen Freunden und Freundinnen.

Eva Blimlinger, Rektorin
Andrea B. Braidt, Vizerektorin für Kunst und Forschung
Karin Riegler, Vizerektorin für Lehre und Nachwuchsförderung

NACHRUF
von Anna Pritz

There’s a crack in everything – that’s how the light gets in ... (Leonard Cohen)

Dieses launige Zitat stand auf einer der letzten Neujahrskarten, die ich von Herwig Zens bekam. Wer Zens kannte, kam in den Genuss seiner postalischen Allgegenwärtigkeit. Herwig Zens dachte aufmerksam an jene, die ihn auf seinem Lebensweg begleitet haben: Aus dem Nichts kamen Katalogbilder, Schnipsel aus Zeitungen und Postkarten mit persönlichem Bezug zum_r Adressaten_in. Botschaften aus dem Off. Stets mahnend, stets umherstreifend, stets erneut zusammendenkend, was vielleicht nicht unbedingt zusammen zu gehören schien – ihm war es Anliegen, Verbindungen sichtbar zu machen und jene, die offen waren für die Begeisterung der Zusammenhänge, mit Begeisterung auszustatten und ins Leben zu schicken. Beinahe wollte ich sagen „zu begleiten“, aber das ist so nicht wahr. Herwig Zens, der Lehrer, verlangte an dieser Bruchstelle Selbständigkeit und Selbsttätigkeit.

Die Einsicht, dass es überall einen Riss gibt, der nicht nur etwas bricht, sondern auch etwas ermöglicht, erscheint mir passend für Herwig Zens: Das Lernen muss Lernende fordern, nur so ermöglicht es neue Einsichten, Aufklärung ….

Für ‚sein‘ Unterrichtsfach, die Bildnerische Erziehung, eröffnete Herwig Zens Generationen von Schüler_innen in Wiener Gymnasien, die Lesbarkeit von Kunst und Kultur – mit einer beispiellosen Ernsthaftigkeit für das Fach, das die Zusammenhänge von Zeichen, Bildern, Geschichte und Geschichten vermittelte.

Seine Berufung auf den Lehrstuhl für Bildnerische Erziehung und Kunstwissenschaften an der Akademie der bildenden Künste Wien war die logische Konsequenz eines Brennens für das künstlerische Lehramt und dessen Stärkung und Verbreitung in der österreichischen Schullandschaft. Es war sein spürbares Bestreben und Bemühen, in den jungen Menschen das anzuzünden, wofür er selber brannte, das ihn selbst (um-)trieb.

Ich war eine der wenigen erstsemestrig Studierenden des Jahrgangs 1989/90, die Zens mit seinen Professorenkollegen (sic!) ausverhandelte, dass sie ihr Studium für Bildnerische Erziehung beginnen konnten. Zu dieser Zeit war es notwendig in eine der damaligen künstlerischen Meisterschulen aufgenommen zu werden. In den Heiligen Hallen der Akademie waren, so erklärte uns Zens eingangs, „Kunsterzieher (sic!)“ nur geduldet. Widerständig bestärkte Zens jene umso mehr, die ihre Wege in der Lehramtsausbildung sahen. Zens entwarf einen von Grund auf neuen Studienplan: weg vom Gedanken des (männlichen) Künstlergenies, hin zu einem breiten Angebot mit reichlich Fachdidaktik und Schulpraxis. Er beauftragte sogar gegen viel Widerstand innerhalb der Akademie Kunstgeschichtevorlesungen am Institut, die ihm als „brauchbar“ für die Schule und für einen maturablen Lehrplan geeignet schienen. Damit machte er sich nicht nur beliebt im Haus, zu raumgreifend waren die konsequenten Eingriffe, Veränderungen und Visionen für das Schulfach in der Berufsvorbildung zukünftiger Lehrer_innen.  Er verfasste zusammen mit seinem Kollegen Walter Stach das erste österreichische Schulbuch für Bildnerische Erziehung. Sein Credo in die damals so genannten ‚Neuen Medien‘ zu investieren, fand u. a. Niederschlag in der Herausgabe eines Medienkoffers (gemeinsam mit Herbert Link), der als Unterrichtsmittel für Fotografie, Film und Video die Wege des Faches weg vom „Zeichenunterricht“ hin zu jenem umfassenden Schulfach ebnete, das Bildnerische Erziehung heute ist.

Hochpolitisch war sein Tun – innerhalb der Akademie sowieso, aber darüber hinaus auch bildungspolitisch – und der streitbare Zens’sche Ton bleibt legendär im Gedächtnis.

So war es  für mich als seine damals einzige fixe Mitarbeiterin in dem Institut, das die AHS-Lehrer_innen für die Sekundarstufe I und II im Unterrichtsfach Bildnerische Erziehung ausbildete, eine Herausforderung Schritt zu halten: Zens, der unermüdlich und beispiellos zwischen der Akademie und seinem künstlerischen Schaffen, gleichsam onmipräsent in beidem hin und hereilte, alle Hauptvorlesungen selber hielt und sich mit internationalen Ausstellungen und Projekten einen Namen machte.

Neben seinen Reisen unternahm er mindestens zwei große Exkursionen pro Studienjahr mit den Studierenden. Exkursionen als Lehrmittel, wie er selber gerne sagte, waren dem pädagogischen Praktiker Zens ein adäquates Unterrichtsmedium um Studierende fern ihrer gewohnten Umgebung kunst- und kulturrelevante Erlebnisse aufzuschließen.

Die Zens’sche Perspektive war zielgerichtet: Es ging ihm darum, die Ressourcen im Sinne der Lehrer_innenbildung auszubauen, mehr für seine Studierenden zu erreichen, um sie optimal vorbereitet für „die Lieblinge in der 2C“ in das Arbeitsleben an Schulen zu entlassen. Es war ihm immer wichtig, dass ich als seine Mitarbeiterin die Schule aus der Praxis kannte – und so prägte neben meiner umfassenden Tätigkeit am Institut auch 25 Jahre lang ein Tag in der Schule mein Arbeitsleben. Für den Anstoß zu diesen wertvollen Erfahrungen bin ich ihm - neben vielem anderen – dankbar.

There’s a crack in everything – that’s how the light gets in... Es waren gerade Bruchstellen, die Herwig Zens zu orten und als Schlaglichter für das Fach zu nutzen wusste. Sein bildungspolitisches Engagement hat das Lehramt an der Akademie und damit das Fach an Schulen in Österreich nachhaltig neu ausgerichtet. Der Bereitschaft zu solchen Anstrengungen bedarf es auch gegenwärtig, um gegen die Kürzung von künstlerisch-gestalterischen Fächern an Schulen anzukämpfen. Die Akademie der bildenden Künste Wien ist gut beraten, den Zens’schen Einsatz für Lehrer_innenbildung und Schule fortzusetzen. Adieu, Herwig Zens.


Kondolenzschreiben

Lieber Herwig,

darf mich in grosser Dankbarkeit erinnern an unsere Zusammenarbeit in den vergangenen vier Jahren - wo Du in liebevoller Weise mehrere Illustrationen zu zwei Büchern von Prof. Dr. Kurt Buchinger für uns gezeichnet hast.

Und mir während dem Studium Interessantes über Zuckertusche Radierungen und allgemein über Druckgraphik erklärt hast.

Liebe Trauerfamilie, darf Ihnen herzliches Beileid und aufrichtige Anteilnahme bekunden. Viel Kraft in diesen schweren Tagen.

Mit liebem Gruss
Mag. Günter Bucher und Familie
BUCHER Verlag
Hohenems Vaduz München Zürich


Herr Professor Zens war ein wunderbarer Anekdoten und Geschichten-Erzähler. Jede Vorlesung war gewinnbringend, jeder zynische Kommentar punktgenau, und er schien immer kurz Zeit zu haben, um eine Frage zu beantworten. Danke, dass Sie mit all Ihren Ecken und Kanten, interessanten Vorträgen und einer wahnwitzig dichtgedrängten Spanien-Exkursion damals mich, sehr sehr jung, ein Stück weit geprägt haben. Ihr Engagement auf der Akademie, Ihre Sichtweisen und Ihre Bekanntschaft möchte ich nicht missen wollen.
Karin Schlosser


Liebe Frau Zens, geschätzte Angehörige,
mit grosser Betroffenheit habe ich die Nachricht vom Tod Prof. Zens aufgenommen. Er war mein Lehrer und ich unter seinen ersten Student*innen an der Akademie.
Mit ihm geht auch ein Teil meiner Geschichte:
Die jungen Jahre, in denen ich wissbegierig die Welt zu erkunden und zu verstehen suchte, und er, der er sie mir darbot und manches davon erklärte. Die schweren Jahre, in denen ich Orientierung brauchte und Halt in einer Welt, die mich nicht losließ, und er, der er mir Kanten zeigte und mich in Projekten hielt. Die heimatlosen Jahre, wie bin ich herumgeirrt, hab’ mich verlaufen und er, der mir etliche Studienreisen ermöglichte und mich mitnahm in eine neue Art des Wissens und des Zusammenhangs. Wie viele seiner Worte, denen ich begeistert lauschte, wie viele seiner Handlungen, die mich prägten. Es ist Geschichte, worüber ich spreche, eine grosse Geschichte, und er ein ebenso grosser Lehrer, der meine Welt veränderte und mir ein Geschenk war. Ich werde ihn im Herzen halten, da, wo ich jung war und da, wo ich am altern bin.
Ihnen mein aufrichtiges Beileid zu diesem Verlust.
Mag. Dr. Karin Mairitsch


Herwig Zens war mein Professor und Lehrer - einerseits an der Akademie der bildenden Künste für das bildnerische Lehramt und - weit wichtiger - für mein Leben.
Er hat mir ein paar ganz essentielle Dinge mitgegeben, für die ich ihm bis heute sehr dankbar bin. Er hat mir viel über den Umgang mit Menschen beigebracht und ich denke immer wieder in bestimmten Situationen an ihn - er öffnet mir Türen.
Ich hatte immer wieder sehr lustigen Brief-, Email-, und Buchkontakt mit ihm, auch etwas sehr Besonderes.
Anläßlich meiner Hochzeit hat er ein Dramolette verfasst, mit dem er mich ärgern wollte, typisch Zens halt.
Ich bin sehr froh, ihn noch bei seiner letzten Ausstellung im 4. Bezirk gesehen und ein paar persönliche Worte mit ihm ausgetauscht zu haben.
Prof. Zens wird immer einen Platz in meinem Herzen haben.
Laura Nitsche


Zens,
ich muss mich dem lamento anschliessen.
dass jeder einmal sterben muss: ist so. bei meinem verehrten professor ist es für mich besonders schade.
bei meinem ersten studienbedingten wienbesuch fand ich einen mann vor, der mit gezieltem nachfragen innerhalb einer viertelstunde sich ein relativ komplettes bild von mir machen konnte.
abgesehen von einigen sarkastischen bemerkungen seinerseits (ich habe ihn nie -auch während des studiums- nie: als zynisch empfunden), überzeugte er mich für das studium an seiner fachrichtung mit dem satz:
„wissen´s: sie können das wie ein reisebüro sehen.“
 (gemeint war mein zukünftiges studium.)
danke dafür, so war es dann auch.
wenn schneidende intelligenz, umfassendes fachwissen, selbstironie, intellektuelle offenheit und die unabwendbare tendenz zum streiten um den eigenen standpunkt in einer person zusammenfinden, dann war es auch beim Zens der fall, wie so selten.
mir hat er (im rückblick, der bei mir schon bald eingesetzt hat) den weg so einigermassen aufgezeigt.
danke dafür, so ist es jetzt auch.
er hat auf einem gramophon um 8.15h an einem montag ca. 1992 eine langspielplatte aufgelegt.
es war die mittlerweile sattsam bekannte nummer von Heller und Qualtinger mit dem titel: „Wean du bist a taschenveit´l“.
vor den wenigen studenten, die sich zu dieser „nachtschlafenden“ zeit zu seinen kulturhistorischen erörterungen zusammengefunden haben, im institut in der Schweighofergasse; Wien 7, (die damals wie ein besetztes haus gewirkt hat) hat er gesagt:
„hobt´s des g´heart? und wer sagt jetzt noch, mit dem feuerroten salamander aus marzipan, dass die die Pop- Art in London oder New York erfunden ham?“ danach legte er eine Beatles-nummer auf.
danke dafür, ich hab´s gemerkt.
ich wünsche ihm:
Zens in the Sky with Diamonds
mit ana ewigen dankbarkeit, Zens
ihr:
mag. Lucas Horvath


Herwig Zens, einer der ganz Großen, Maler, Graphiker, Künstler, Pädagoge, Akademieprofessor, Freund und Förderer. Als Lehrender an der Akademie der bildenden Künste Wien warst Du prägende Gestalt für Generationen von KunsterzieherInnen und durch Deine künstlerische Arbeit und Deine Präsenz im Kunstgeschehen hast Du zahlreiche Menschen erreicht. Deine streitbare und zugleich sensible Art wird uns fehlen. Ich denke an die gemeinsamen Ausstellungen in Madrid, Paris und Wien. Ich möchte Deine langjährige Verbundenheit mit Osttirol erwähnen und sagen, dass Du für uns in Deinen Arbeiten im Gemeindehaus Kals, Haus de Calce, gegenwärtig bleibst. Gute Reise lieber Zens.

Meine aufrichtige Anteilnahme Deiner Frau und Deiner Familie.

Ass.Prof. – Mag. Michael Hedwig
Druckgrafische Werkstätten

Zens, manchmal dachte ich an Zeus⚡Schöpfungsdrang, intellektuelle Kraft und Förderer der geistigen Autonomie.  
Eine Prüfung nie mit Blitzen zerstört, sondern produktiv gestaltet.
Ich habe ihn als Student und darüber hinaus sehr verehrt. Er war mir ein Vorbild. Es war ein Erlebnis, ihm zuzuhören. Ich glaube, er glaubte an die Leidenschaft. Ich werde meinen Professor nie vergessen und ihm immer dankbar sein. Der Funke ist übergesprungen dank Herwig Zens.
Danke, Herwig Zens!

Thomas Enzenhofer
Diplomprüfung an der Akademie bei Herwig Zens, 2001


Er war einer der besten.
Danke für alles.
Gabriele Prasch

Sicher ein nicht einholbbarer Verlust für die bildenden Kunst und Kunstpädagogik,
das rührt und an und müßen wir zur Kenntnis nehmen
In tieferer Trauer

Mag.Art. Heribert Jascha
ehem. Melcher Schüler
Lehrbeauftragter im Institut für BE
Bundesvorsitzender und Landesvorsitzender von Wien des BÖKWE
80iger /90 iger Jahre
Freischaffender Maler und Grafiker


Für Meister Herwig, möge er immer weiter gehen und uns weiterhin inspirieren.
Roman Scheidl

Blumen5_Roman Scheidl Foto: Roman Scheidl 


in hoher wertschätzung und auch als studienkollege in der grafik an der akademie der bildenden künste bin ich vom ableben von herwig zens sehr betroffen.   auf diesem wege darf ich seiner familie wie der akademie der bildenden künste mein tiefes bedauern übermitteln. nachträglich darf ich namens einiger seiner vormaligen studienkollegen die freude zum ausdruck bringen, dass herwig für seine leistungen und sein engagement für unsere gemeinsame  akademie die verdiente wertschätzung und anerkennung finden konnte!

 in trauer, mit guten grüßen, r kriesche


Lieber Zens,

so haben sich nach langen Jahren der Zusammenarbeit unsere Wege endgültig getrennt. In den Jahren meiner Direktion warst Du immer ein intellektueller, kunstsinniger, feinfühliger und humorvoller Begleiter vor allem bei der Auswahl von Reiseführern, die allen zur Verfügung standen. Ich erinnere nur an die herrlichen Palmyra Gespräche und Deine Zeichnungen in der Bibliothek und vor allem die szenische Lesung nach Herzmanovsky mit Jürgen Borchhardt und Deiner so lieben Frau.

Du wirst immer fehlen!

In herzlicher Anteilnahme

Deine
Beatrix Bastl


Lieber Herwig Zens,

du bleibst für mich immer eine prägende Figur. Mit deiner unendlichen Energie warst du am Planet der Maler ein streitbares Vorbild, ein verbindlicher Lehrer, Kollege, Förderer und Freund. In Dankbarkeit und Trauer,

Christoph Urwalek


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