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Eröffnung und Preisverleihung | 29.11.2017, 19.00 h
Ausstellungsdauer | 30.11.2017 - 14.01.2018
Ort | Kunsthalle Wien, Treitlstraße 2, 1040 Wien

Der seit 2015 jährlich vergebene Preis ist eine Kooperation von Kunsthalle Wien, Universität für angewandte Kunst Wien und Akademie der bildenden Künste Wien und geht heuer an Marlene Maier (Akademie der bildenden Künste Wien) und Olena Newkryta (Universität für angewandte Kunst Wien).

 

Marlene Maier & Olena Newkryta, Everything a Hand Can’t Take, 2017

 

Marlene Maier, Olena Newkryta: Everything a Hand Can’t Take

29.11.2017, 19.00 h
Eröffnung und Preisverleihung

Begrüßung:
Gerald Bast, Rektor Universität für angewandte Kunst Wien
Eva Blimlinger, Rektorin Akademie der bildenden Künste Wien
Nicolaus Schafhausen, 
Direktor Kunsthalle Wien


Einführung:
Lucas Gehrmann, Kurator Kunsthalle Wien

30.11.2017, 18.00 h
Künstlerinnengespräch mit Marlene Maier & Olena Newkryta, moderiert von Kurator Lucas Gehrmann

10.01.2018, 18.00 h
Kuratorenführung mit Kurator Lucas Gehrmann

Bilder, die etwas von der uns umgebenden Wirklichkeit wiedergeben, erzählen Geschichten und lassen Geschichten in den Köpfen ihrer Rezipient_innen entstehen. Was davon aber basiert auf realen Dokumenten oder Begebenheiten? Welche Mechanismen verbergen sich heute hinter Bildern und ihrer Produktion?

Die diesjährigen Preisträgerinnen des Preises der Kunsthalle Wien 2017 Marlene Maier (Akademie der bildenden Künste Wien) und Olena Newkryta (Universität für angewandte Kunst Wien) machen in ihren jeweils mehrteiligen Installationen abseits eines filmischen Dokumentarismus Anteile der Bildproduktion wahrnehmbar, die üblicherweise unbeachtet oder unsichtbar bleiben. Die konzeptuelle Verwandtschaft der Arbeiten der beiden Preisträgerinnen führte zu dem gemeinsamen Ausstellungstitel Everything a Hand Can’t Take.

Marlene Maier Marlene Maier, Food only exists on pictures, 2017, Ausstellungsansicht der Diplomausstellung,
Atelierhaus, 2017, © Foto: Sebastian Hoch
 

Marlene Maier findet in ihrer 3-Kanal-Videoinstallation Food only exists on pictures eine ästhetische „Sprache“ für jene Unschärfe und Abwesenheit, die aus der opaken Verquickung technologischer und technopolitischer Vorgänge resultieren. Olena Newkryta eröffnet mittels ihrer multimedialen Installation folding unfolding refolding mehrere Betrachtungsmöglichkeiten des „Realen“, um zugleich eine „visuelle Sprache der Berührung“ zu erzeugen, die eine Verbindung zwischen haptischer und optischer Wahrnehmung herstellt.
Lucas Gehrmann (Kurator)

Die Jury schreibt in ihrer Begründung: „In folding unfolding refolding reflektiert Olena Newkryta sichtbare wie auch spürbare Aspekte von Wirklichkeit simultan wahrnehmbar zu machen. Dass ein Teil ihres präzise durchdachten und ästhetisch anspruchsvoll durchgeführten Konzepts auf die Realität des Alltags, der Arbeit und der körperlichen Existenz reflektiert, kommt dabei ebenso anschaulich zum Ausdruck wie ihre Auseinandersetzung mit Philosophie und Fotografie-Theorie“.

Jury
Jury der Universität für angewandte Kunst Wien: Gerald Bast (Rektor Univ. f. angewandte Kunst Wien), Nicolaus Schafhausen, Lucas Gehrmann und Juliane Bischoff (Kunsthalle Wien).

Jury der Akademie der bildenden Künste Wien: Erwin Bohatsch, Dorit Margreiter (Akademie der bildenden Künste Wien), Anne Faucheret, Lucas Gehrmann, Nicolaus Schafhausen (Kunsthalle Wien). Vorsitz: Andrea B. Braidt (Vizerektorin für Kunst | Forschung)

Preis der Kunsthalle Wien
Neben einer Ausstellung mit den Arbeiten der beiden Künstlerinnen, kuratiert von Lucas Gehrmann, erscheinen zwei Kataloge mit Texten der Herausgeber und der Jurymitglieder, mit Künstlergesprächen sowie einem Abbildungsteil im Verlag Sternberg Press Berlin. Die Preisgelder von je EUR 3.000 werden 2017 von HS art service austria und Deco Trend GmbH zur Verfügung gestellt.
 
Katalog
Zur Ausstellung erscheinen zwei Kataloge mit Texten von Gerald Bast, Juliane Bischoff, Eva Blimlinger, Anne Faucheret, Lucas Gehrmann, Nicolaus Schafhausen sowie einem Abbildungsteil im Verlag Sternberg Press, Berlin.

Preisträger_innen Akademie
 Preis der Kunsthalle Wien 2016 | Andrej Polukord
 Preis der Kunstalle Wien 2015 | Anastasiya Yarovenko

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