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Die Publikation Many More Rooms of One's Not Own! ist im Rahmen des Gender/Queer-Lehrauftrags von Tyna Fritschy und Laura Nitsch an der Akademie der bildenden Künste Wien in Kooperation mit der ZHDK Zürich, entstanden

 

„A woman must have money and a room of her own if she is to write fiction“, schreibt Virginia Woolf 1929 in A Room of One‘s Own. Wir stellen Woolfs These als Ausgangspunkt dieser Publikation und versuchen sie in der Gegenwart herauszufordern: Welche materiellen Voraussetzungen erfordert die zeitgenössische künstlerische Produktion? Welche Formate, Produktionen und Formen der Zusammenarbeit eröffnen sich oder verschliessen sich durch spezifische materielle Konfigurationen?

Eine queer-feministische und dekoloniale Aktualisierung von Woolf erfordert es, Woolfs Thesen gewissermassen auf den Kopf zu stellen: Während Woolfs feministisches Traktat den Kreis jener, die die materiellen Voraussetzungen mitbringen um künstlerisch tätig zu sein auf eine kleine Oberschicht beschränkt, nimmt unsere Untersuchung ihren Ausgangspunkt in der Unverfügbarkeit von Ressourcen: Was passiert wo materielle Ressourcen nicht oder nur beschränkt vorhanden sind? Wie lassen sich davon ausgehend künstlerische Praxen und politische Forderungen ableiten?

Beteiligte Künstler_innen:
Dalit Arnold, Seline Baumgartner, Noemi Ceresola, Sarah Drath, Kelly Ann Gardener, Julia S. Goodman, Michael Grieder, Andreina Isea Boscan, Charlotte Gash, Shu Chi Huang, Julia Karpovaa, Janinka Kell, Nico Sebastian Meyer, Viktoria Emi Morgenstern, Clio Newton, Lara Paratte, Lourenço Penaguiao, Giulia Rossini, Nicolas Rothenbühler, Neige Sanchez, Clara von Schantz, Julia von Schantz, and T.W.I.N.S.

http://manymorerooms.com


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