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AUSSTELLUNGSPROGRAMM DER AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE WIEN IM HERBST 2020
Pressetext zum Download im Infofeld rechts

BIRGIT JÜRGENSSEN-PREIS 2020: JANNIK FRANZEN
Presse:
Do, 17.09.2020, zwischen 10 und 12 Uhr möglich nach persönlicher Terminvereinbarung unter m.zach@akbild.ac.at
Eröffnung:
Do, 17.09.2020, 19 Uhr (beschränkte Teilnehmer_innenzahl)
Ausstellungsdauer:
Fr, 18.09.–Mi, 30.09.2020
Ort:
xE – Ausstellungsraum der Akademie der bildenden Künste Wien, Eschenbachgasse 11, Ecke Getreidemarkt, 1010 Wien
Öffnungszeiten
: Di–Fr, 11.00–18.00 h, Sa: 11.00–15.00 h, So, Mo und an Feiertagen: geschlossen, außer 06.09.2020, Eintritt frei
Pressetext und Fotos finden Sie HIER

GESCHICHTEN TRAUMATISCHER VERGANGENHEITEN – GEGENARCHIVE FÜR KÜNFTIGE ERINNERUNGEN
Die Ausstellung ist Teil des FWF Forschungsprojekts „Genealogie der Amnesie“ an der Akademie der bildenden Künste Wien
Presseführung:
Mi, 07.10.2020, 11.00 Uhr, Anmeldung unter presse@akbild.ac.at, Ausstellungsrundgang mit den Kuratorinnen Marina Grzinic und Sophie Uitz von der Akademie der bildenden Künste Wien und Claudia Augustat vom Weltmuseum Wien
Ausstellungsdauer:
08.10.2020 - 03.04.2021
Ort:
Weltmuseum Wien, Heldenplatz, 1010 Wien, +43 1 534 30-5052, info@weltmuseumwien.at
Öffnungszeiten:
täglich außer Mittwoch 10.00 bis 18.00 Uhr
Kuratorinnen:
Marina Gržinić, Christina Jauernik und Sophie Uitz
Künstlerinnen:
Valerie Wolf Gang, Nicolas Pommier, Joëlle Sambi Nzeba, Adela Jušić, Lana Čmajčanin, Bojan Djordjev, Sinisa Ilic, Dani Gal, Monique Mbeka Phoba, Anja Salomonowitz, Martin Krenn, Arye Wachsmuth, Elisabeth Bakambamba Tambwe
Die Ausstellung „Geschichten traumatischer Vergangenheiten – Gegenarchive künftiger Erinnerungen“ thematisiert das systematische Verschweigen und Vergessen von Kolonialismus in Belgien, des Nationalsozialismus und des Holocaust im österreichischen Raum während der Zeit des Nationalsozialismus und den Völkermord während des Krieges im ehemaligen Jugoslawien. Diese drei europäischen Regionen, ihre Geschichten und ihre teilweise immer noch gegenwärtige „kollektive Amnesie“ in Bezug auf die traumatischen Vergangenheiten stehen im kritischen Fokus der Präsentation. Die gezeigten künstlerischen Positionen sind Interventionen in Gegenwart und Zukunft und bilden Gegenerzählungen gegen das Vergessen. Oft von Künstler_innen geschaffen die in Ihren Herkunftsländern kein Gehör für ihre kritischen Zugänge finden, legen die Arbeiten die Pluralität des Denkens, der Gemeinschaft, der Geschichte und der Erzählungen frei und beleuchten die Allianzen von Erinnerungen und Geschichte.

Congolese Hands, 2020 Joelle Sambi Nzeba and Nicolas Pommier Congolese Hands, 2020 © Joëlle Sambi Nzeba and Nicolas Pommier 

DOWNLAOD

XHIBIT - NEW VIEWS ON SAME-OLDS
Eröffnung:
Do, 22.10.2020, Eröffnungsabend mit beschränkter Teilnehmer_innenzahl je nach aktuellen COVID19-Sicherheitsbestimmungen, alle Informationen ab Oktober 2020 auf www.akbild.ac.at
Ausstellungsdauer
: Fr, 23.10.2020 - Di, 05.01.2021
Ort
: xE – Ausstellungsraum der Akademie der bildenden Künste Wien, Eschenbachgasse 11, Ecke Getreidemarkt, 1010 Wien
Öffnungszeiten
: Di–Fr, 11.00–18.00 h, Sa: 11.00–15.00 h, So, Mo und an Feiertagen: geschlossen, Eintritt frei
Kuratorinnen
: Stefanie Schwarzwimmer, Andrea Popelka, June Drevet
Die Ausstellung „New Views on Same-Olds“ findet ihren Ausgangspunkt in der technischen Einstellung des Loops, der metaphorisch in Bezug zum Wirklichkeitsverständnis einer Gegenwart gestellt wird, die sich immer wieder selbst reproduziert und in der die Idee des Neuen obsolet geworden scheint. Die Präsentation zeigt verschiedene künstlerische Auseinandersetzungen mit dem Loop und der ihm inhärenten Ambivalenz zwischen Stillstand und Bewegung, zwischen Ausweglosigkeit und Aufbruch. In den Mittelpunkt rücken hierbei auch jene seltsamen Momente, wenn sich in der Schleife des same-old ein Knoten bildet – wenn sich in der Repetition des Immergleichen eine andere Welt Bahn bricht und in einem scheinbar geschlossenen System ein zündender Funken überspringt. Gerade über diese Irritationsmomente sind die Besucher_innen dazu eingeladen, den Loop zu denken und ihn körperlich zu erfahren.

Eisläuferin Susanna Hofer, Holiday on Ice (call it horizon and you will never reach it), 2019 © Bildrecht, Wien, 2020 

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XPOSIT - RAFFAELA BIELESCH
Eröffnung:
Do, 22.10.2020, Eröffnungsabend mit beschränkter Teilnehmer_innenzahl je nach aktuellen COVID19-Sicherheitsbestimmungen, alle Informationen ab Oktober 2020 auf www.akbild.ac.at
Ausstellungsdauer
: Fr, 23.10.2020 - Di, 05.01.2020
Ort
: xE – Ausstellungsraum der Akademie der bildenden Künste Wien, Eschenbachgasse 11, Ecke Getreidemarkt, 1010 Wien
Öffnungszeiten
: Di–Fr, 11.00–18.00 h, Sa: 11.00–15.00 h, So, Mo und an Feiertagen: geschlossen, außer 06.09.2020, Eintritt frei
Raffaela Bielesch (* 1984) widmet sich in ihren medienübergreifenden Arbeiten Fragen nach (Auf-)Bewahrungsstrategien im persönlichen, historischen oder künstlerischen Kontext. Über die Fotografie eines zerbrochenen Setzkastens und Fotogrammen der in ihm vormals platzierten Preziosen spürt sie in ihrer Einzelausstellung unserer affektiven Bindung an die uns alltäglich umgebende Dingwelt nach. Setzkasten und Fotogramm als analoge Ordnungs- und Speichermedien kontrastiert sie dabei mit digital erzeugten Mustern von Gegenständen, die auf der Onlinebörse willhaben angeboten werden. In ihrer Zusammenschau laden die präsentierten Arbeiten zu einer Reflexion darüber ein, inwieweit der Wunsch Objekte, die mit Erinnerungen beladen sind, festzuhalten, zu ordnen und zu systematisieren mit der Konstruktion persönlicher Identität in Zusammenhang steht.

Fotogramm Raffaela Bielesch, Yours and Mine, 2018 (SW-Fotografie), ©Raffaela Bielesch 

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AKBILD FORUM - ERÖFFNUNG MEHRZWECKRAUM GETREIDEMARKT
Eröffnung:
Do, 22.10.2020, Eröffnungsabend mit beschränkter Teilnehmer_innenzahl je nach aktuellen COVID19-Sicherheitsbestimmungen, alle Informationen ab Oktober 2020 auf www.akbild.ac.at
Ort
: Akbild Forum, Getreidemarkt 12/3, 1010 Wien
Öffnungszeiten:
während Veranstaltungen (Veranstaltungsprogramm auf www.akbild.ac.at)
Akbild Forum bietet ab Oktober 2020 in mehrfacher Hinsicht eine neue Plattform für das Ausstellungswesens der Akademie. Lokalisiert am Getreidemarkt 12 soll der neue Raum Ort der Diskussion über die nebenan präsentierten Ausstellungen bieten sowie den Rahmen für Veranstaltungen, die sich mit ausstellungstheoretische wie -praktischen Fragen auseinandersetzen. Ergänzt wird das räumliche „Forum“ durch eine digitale, gleichnamige Plattform, die den um Ausstellungsthemen kreisenden Diskurs in unterschiedlichen Formaten auch in den digitalen Raum überführt. Nicht zuletzt ist Akbild Forum aber auch Experimentierfeld für Studierende, die in einem jährlich ausgeschriebenen Wettbewerb eingeladen werden, den Raum künstlerisch zu gestalten. Beim initialen Projekt von Cosima Baum, Florian Hofer, Fabian Puttinger und Michael Reindel – Studierenden der Architektur, des Bühnenbildes und der Skulptur –  speist sich die Gesamtgestaltung aus spezifischen, mit Geschichten aufgeladenen Inventarstücken der Akademie selbst und lässt so neue Konstellationen und (Gesprächs)räume an der Schnittstelle zwischen Universität und Öffentlichkeit entstehen.

Sessel in einem Depot Fotografie aus der Inventar-Datenbank der Akademie, 2018 © Akademie der bildenden Künste Wien 

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PERFORMING RITUALS
Eine Performance von Raffaela Bielesch und eine Rauminstallation von Anna Paul und Susanna Hofer im Rahmen der Vienna Art Week

Performance:
Do, 19.11.2020, 16:00–20:00 h, Eintritt frei! (beschränkte Teilnehmer_innenzahl je nach aktuellen COVID19-Sicherheitsbestimmungen, alle Informationen ab November 2020 auf www.akbild.ac.at ), stündlicher Besuch der Installation von Anna Paul und Susanna Hofer, die Performance von Raffaela Bielesch findet ab 16:30 stündlich statt, Anmeldung erforderlich unter kunstauskunft@akbild.ac.at
Ort
: xE – Ausstellungsraum der Akademie der bildenden Künste Wien, Eschenbachgasse 11, Ecke Getreidemarkt, 1010 Wien
Im Ausstellungsraum der Akademie der bildenden Künste Wien findet im Rahmen der diesjährigen Vienna Art Week und passend zum Motto „Living Rituals“ eine performative Aktivierung der aktuellen Ausstellungen statt. Die in Wien lebenden Künstlerinnen Anna Paul und Susanna Hofer beteiligen sich im Kontext der Gruppenausstellung „New Views on Same-Olds“, die von Loops und Zeitschleifen handelt, an der Gestaltung einer Tafel. Die Szenerie lenkt die Aufmerksamkeit der Besucher_innen auf das Essen als alltägliches, wiederkehrendes Ritual. Raffaela Bielesch, der als Absolventin der Akademie eine xposit Solopräsentation gewidmet ist, spürt in ihren Performances unserer affektiven Bindung an Alltagsgegenständen nach. Sie macht deutlich wie sehr die uns umgebende Dingwelt mit unserem Denken und Fühlen, unseren Sinnen und auch mit unserer Identität verwoben ist.

JAHRESAUSSTELLUNG 2020
PARCOURS. ABSCHLUSSARBEITEN. 2020

Eröffnung:
Fr, 13.11.2020, Eröffnungsabend mit beschränkter Teilnehmer_innenzahl je nach aktuellen COVID19-Sicherheitsbestimmungen, alle Informationen ab November 2020 auf www.akbild.ac.at
Ausstellungsdauer
: Sa, 14.11. – 22.11.2020
Ort
: magdas HOTEL im Stephanushaus, Ungargasse 38, 1030 Wien/ Bildhauerateliers, Kurzbauergasse 9, 1020 Wien
Öffnungszeiten
: Mo–Fr, 13:00–19:00 h, Sa–So, 10:00–18.00 h, Eintritt frei
Im Rahmen der diesjährigen Vienna Art Week feiert die Akademie der bildenden Künste Wien am Ende eines herausfordernden Studienjahres die Abschlussarbeiten von rund 50 Diplomand_innen des Coronajahres 2020 mit einer umfassenden Präsentation, die einen einmaligen Einblick in die Bandbreite künstlerischer Ausdrucksformen und Produktionen bietet. Ein zwischengenütztes Gebäude in der Ungargasse im 3. Bezirk bildet das Zentrum der Diplompräsentation und den Ausgangspunkt eines Ausstellungsparcours, der in die Bildhauereiateliers in die Kurzbauergasse ebenso einlädt wie zur Teilnahme an diversen digitalen Interventionen anregt.

Kunstwerk von Christian Rothwangl Christian Rothwangl. o.T., 2020, Foto: Tanja Messner 

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