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30.04.2020

Jakob Lena Knebl und Ashley Hans Scheirl sprechen mit Vizerektorin Ingeborg Erhart über Ihren Alltag in COVID-Zeiten, die gesellschaftlichen Herausforderungen und den Stellenwert der Kunst in der Krise. Der Künstler Martin Beck macht im Rahmen einer Online-Ausstellung „eine Art Inventur einer Freundschaft“ mit dem Filmemacher und Künstler James Bennin und Rene Schober, Kustode des Kupferstichkabinetts der Akademie, nimmt uns mit auf einen "pestialischen Streifzug durch die Kunstgeschichte".

Reduce to the max

Ashley Hans Scheirl, Professor_in für Kontextuelle Malerei an der Akademie, und Jakob Lena Knebl, Senior Artist am Institut für das künstlerische Lehramt an der Akademie, zeigen im Gespräch mit Ingeborg Erhart, Vizerektorin für Kunst und Lehre, nicht nur auf, was die Corona Krise für Ihre Arbeit als Künstler_innen bedeutet, welche Folgen ihr persönliches Umfeld und ihre Studierenden spüren. Sie denken nach über Entschleunigung, das große Comeback des Analogen nach der Krise und das neue und künftig stärkere Gefühl sich „als Teil einer Familie der Menschheit begreifen [zu] müssen, als Weltbürger_innen, deren Belange weltweit koordiniert werden müssen“ (Ashley Hans Scheirl). Zum Gespräch

Die Corona-Apokalypse

Die Begleiterscheinungen des Virus sind noch zu jung, um schon jetzt einen tiefgreifenden kunsthistorischen Eindruck hinterlassen zu haben. Doch so wie verschiedenste historische Ereignisse fanden immer auch Katastrophen, Seuchen, Epidemien oder schlicht Krankheiten Eingang in die Kunst. Vor allem die Pest, die die Menschheit seit der Antike jahrhundertelang als steter Wegbegleiter von mangelnder Hygiene heimsuchte, wurde immer wieder künstlerisch aufgegriffen und verarbeitet. Etwa in Heiligen- und Votivbilder, um für die Seelen der Erkrankten und Verstorbenen zu bitten, um weiteres Unheil abzuwenden oder um so mancher Heiligenvita eine zusätzliche Episode hinzuzufügen. René Schober, Kustode des Kupferstichkabinetts, lädt zum "pestialischen Streifzug durch die Kunstgeschichte" mit Beispielen von Albrecht Dürer bis Arnold Böcklin. Zum Text

Down the Rabbit Hole

Mit der Online-Ausstellung Down the Rabbit Hole, meldet sich der Künstler und Professor am Institut für das künstlerische Lehramt der Akademie Martin Beck aus der Wüste Kaliforniens. „Anstelle von Analysen einer Situation, die wir noch nicht wirklich verstehen, anstelle von Prognosen, die morgen schon veraltet sein werden, haben wir beschlossen, eine Art Inventur einer Freundschaft zu machen“, so Beck über die „Spurensuche zu den Kunstwerken und Artefakten“, die ihm der Filmemacher und Künstler James Benning über die letzten zwei Jahrzehnte geschenkt hat oder für sein Haus gemacht hat. Es ist eine „Ausstellung von zuhause aus, über ein Zuhause“ die davon zeugen soll, wie „Kunst einen Beitrag zu einem gemeinschaftlichen Leben leisten kann“. Zu Text und Ausstellung

Die Corona Essays

Die Akademie der bildenden Künste Wien sammelt kunst- und kulturwissenschaftliche Beiträge aller Disziplinen des Hauses – in schriftlicher als auch visueller Form – zur aktuellen Situation, hervorgerufen durch die weltweite Pandemie. Eingeladen sind Lehrende, Studierende und Absolventinnen und Absolventen des Hauses, ihre Gedanken und Interventionen zu teilen. Mit Beiträgen von Rektor Johan F. Hartle, Jakob Lena Knebl und Ashley Hans Scheirl, René Schober, Martin Beck, Elisabeth von Samsonow, Sabeth Buchmann, Marina Gržinić, Jens Kastner und Studierenden der Akademie. Alle Beiträge finden Sie hier


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