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IBK
Datum | 28.01.2018, 14.00 h
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Atelierhaus, Lehargasse 8, 1060 Wien, 1. OG Atelier Süd

Konzeptuelle Kunst (PCAP) | Marina Gržinic

 

Sara Bissen, Installation
© Bissen 2017

 

14.00 h:

Sara Bissen: ein Statement über Migration, Gesellschaft und statistische Methoden der Evaluation

15.00 h:

Screening: Habeas mentem (64 min., 2018), Video von Robert Jolly.
Im Anschluss Gespräch mit Dr. Katharina Rueprecht, Rechtsanwältin und Autorin (mit Bernd-Christian Funk) des Buches Staatsgewalt. Die Schattenseiten des Rechtsstaates.
In deutscher und englischer Sprache

Robert Jolly Robert Jolly, video film still
© Jolly 2018
 

Wo landen eigentlich geistesabnorme Rechtsbrecher? Die Antwort: Im  sogenannten Maßnahmenvollzug. Dieser 1975 unter Justizminister Christian Broda eingeführte Art der Unterbringung die stets unter dem Motto "Therapie statt Strafe" stehen sollte, ist seit langem heiß umstritten. Die Zahl der Untergebrachten steigt kontinuierlich, das Justizministerium begründet dies mit einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis in der Bevölkerung. Für die Untergebrachten bedeutet dies vor allem ohne Aussicht auf ein Ende eingesperrt zu sein.Auch ist von überforderten
GutachterInnen und RichterInnen, einer zu niedrigen Einweisungsschwelle und medizinischer Zwangsbehandlung die Rede. Der Film begleitet Max, der wegen gefährlicher Drohung drei Jahre im Maßnahmenvollzug verbrachte und
lässt verschiedene Expertinnen aus Zivilgesellschaft und Politik zu Wort kommen.

17.30 h: 

Aaron Kimmig präsentiert unterschiedliche Projekte, die sich mit der politischen Situation in Österreich auseinandersetzen. Er wir darüber berichten, wie in FPÖ-Facebook Gruppen interveniert werden kann und wie digital mit den Aussagen von Sebastian Kurz in seiner Rede zu dem am 9.11.2017 konstituierten Parlament gespielt werden kann.


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