Akademie der bildenden Künste Wien

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in Zusammenarbeit mit trafo.K
24.10., 31.10. und 07.11.2002
Führungsbeitrag: Euro 2,-, für Studierende: Euro 1,-

Do 24.10.2002, 17.00 h

Legitimierte Subversion

Ein Gespräch zwischen Zdenka Badovinac (Kuratorin) und Lone Haugaard Madsen (Künstlerin der Ausstellung)

Die Parasitäre Klasse ist als kuratorisches Kommunikationsprojekt angelegt. Für das Konzept der Ausstellung sollte die Teilnahme der StudentInnen am Prozeß ihrer Entwicklung - von der Konkretisierung des Themas bis zum Ausstellungsresultat - ein tragendes Element sein. Inwiefern konnten diese Ziele eingelöst werden?

In einem "Walk Talk" wird die Kuratorin der Ausstellung mit Fragen konfrontiert, die sich den teilnehmenden KünstlerInnen im Zuge des Prozesses gestellt haben: Welche Strategien liegen der Idee der Parasitären Klasse zu Grunde? Wie erschließt sich das Prinzip der Auswahl? Wie verlief die Kommunikation zwischen den teilnehmenden KünstlerInnen und der Kuratorin? Welche Kommunikation fand unter den KünstlerInnen statt? Gibt es einen gemeinsamen Nenner, einen roten Faden? Inwieweit wird das Konzept in der Ausstellung offen gelegt?

Do. 31.10.2002, 18.00 h

schmarotzen und wandern

Über die Transferierbarkeit von künstlerischen Arbeiten
Moderation: Nora Stalzer (Künstlerin der Ausstellung)

Die Ausstellung versammelt unterschiedliche künstlerische Herangehensweisen und Projekte, die in verschiedenen Kontexten entstanden sind und faßt sie unter dem Begriff "Schmarotzer" zusammen: Was bedeutet das für die ausgestellten Arbeiten und deren Wahrnehmung? Teilnehmende KünstlerInnen sprechen über die Bedeutungsverschiebungen, die die Präsentation ihrer Werke mit sich bringt. Anschließend wird die Ausstellung verlassen und die Diskussion im öffentlichen Raum fortgesetzt.
Fragen in diesem Zusammenhang könnten demnach sein:
In welchem Verhältnis stehen der Prozeß der Entstehung und der Ort der Präsentation zueinander? Welchen Einfluß hat der Kontext auf die Bedeutung der Arbeit? Inwiefern beeinflußt er die Rezeption? Was heißt es im Kunstraum, öffentlichen Raum oder Privatraum auszustellen? Was passiert mit den präsentierten Projekten, wenn man sie in einen anderen Bezug stellt?

Do. 07.11.2002, 18.00 h

Wer ist der Wirt?

Über parasitäre Interventionen und ihre Grenzen
Ein Gespräch mit Ruth Noack
Moderation: Eva Egermann, Nikola Winkler (Künstlerinnen der Ausstellung)

Das "Parasitäre" als Strategie, aktive Interventionen in einem relativ homogenen System zu setzen, ist Titel und Programm der Jahresausstellung 2002. Mit dem Projekt, vorhandene Strukturen zu nützen und sie gezielt zu unterwandern, tritt die Parasitäre Klasse an. Aber wie homogen ist das System und inwiefern ist eine Einflußnahme auf Strukturen durch künstlerische Arbeit überhaupt möglich? Gemeinsam mit Ruth Noack werden anhand einzelner Projekte der Ausstellung Fragen, die sich in diesem Zusammenhang stellen, diskutiert: Inwiefern eignet sich Subversion als Mittel der Einflußnahme? Wie kann sie wirksam werden? Unter welchen Vorausetzungen ist sie möglich und sinnvoll? Wer kann Adressat subversiver Strategien sein? Was läßt sich mit künstlerischen Mitteln in der Institution Akademie, im Kunstbetrieb oder gar in wirtschaftlichen oder politischen Zusammenhängen bewirken?
Ruth Noack ist Kunsthistorikerin, Ausstellungskuratorin und Filmtheoretikerin. Sie lebt und arbeitet in Wien.

Parasitenradio

KünstlerInnen der Ausstellung machen Radio
Gespräche, Diskussionen und Sounds...
Mittwoch, 23.10.2002, 14.00 - 15.00 h auf Radio Orange, 94,0


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