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Something else - oder: Was ist zeitgenössische Kunst?
Workshop/Symposium mit Jean-Philippe Antoine, Alain Badiou, Beatrice von Bismarck, Karin Gludovatz, Boris Groys, Jacques Rancière und Stephan Schmidt-Wulffen
14. und 15.11.2002, jeweils ab 16 h
Akademie der bildenden Künste Wien, Schillerplatz 3, 1010 Wien, Raum M 13

Die großen theoretischen Formationen, die bisher alternativ, aber auch in intrikaten Synthesen und Hybridformen, die Produktion von Kunst legitimiert haben, nämlich einerseits das "romantische Paradigma" und andererseits das "strukturalistische Paradigma", scheinen implodiert zu sein. Das ist für uns Anlass, die theoretischen Rahmenbedingungen der Moderne noch einmal zu rekonstruieren und dahingehend zu befragen, ob sich in den Falten und Nischen jener erwähnten großen Paradigmata nicht doch Anderes versteckt hielt, das diese nur als anerkannte "Deckmythen" für sich hat arbeiten lassen. Gelingt es der Kunst der Gegenwart, der Begrenzung durch jene zwei Unmöglichkeiten in neuen Modellen der Autorschaft, des Sozialen, des Politischen und des Psychischen - im Übrigen die verrufenste Kategorie des Romantizismus - zu entkommen?

Veranstaltet vom Ordinariat für Ästhetik und Kunstsoziologie
(Prof. Dr. Eric Alliez) und vom Ordinariat für Philosophische und historische Anthropologie der Kunst (Prof. Dr. Elisabeth von Samsonow)

In Zusammenarbeit mit dem Institut Français de Vienne
und dem Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien

Vortragsprogramm (pdf-Datei) zum Ausdrucken

Homepage des Ordinariats für Ästhetik und Kunstsoziologie


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