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05.11., 14.11., 5.12.2002 und 14.01.2003

Programm in den Ausstellungsräumen

Dienstag, 14.01. 2003, 18.30 h
Beatriz Colomina (Princeton University, New York)
Enclosed by Images: The Eames Multi-Screen Architecture
Vortrag

Die Architekturtheoretikerin untersucht den Einsatz von Fotografie und Farbbildern in der Architektur von Charles und Ray Eames. Insbesondere Charles Eames hat sich intensiv mit Mies van der Rohes Architektur beschäftigt und diese auch ausführlich fotografisch dokumentiert.

Beatriz Colomina ist Professorin für Architektur und Leiterin des Media and Modernity Program an der Princeton University, New York.
Publikationen: Sexuality and Space (1992) | Privacy and Publicity: Modern Architecture as Mass Media (1994). Derzeit arbeitet Beatriz Colomina an dem Buch Domesticity at War: 1945-61, das sich mit den Beziehungen zwischen Krieg und moderner Architektur in den USA nach dem Zweiten Weltkrieg befaßt, sowie an einer Essaysammlung zur zeitgenössischen Kunst unter dem Titel Double Exposure: Architecture Through Art.

Donnerstag, 05.12.2002, 18.00 h
Architektur/Fotografie - Architekturfotografie
Werkstattgespräch mit Margherita Spiluttini (Fotografin, Wien), Rüdiger Lainer (Architekt und Professor an der Akademied der bildenden Künste Wien), Gregor Eichinger (Architekt und Designer, Wien), Ute Woltron (Architekturkritikerin, Wien) (Moderation)

Im Rahmen der Ausstellung "l.m.v.d.r., Fotografien von Thomas Ruff und Studierenden des IKA", die unterschiedliche fotografische Herangehensweisen an Architektur am Beispiel der Bauten Mies van der Rohes erforscht, stellt die bedeutende österreichische Architekturfotografin Margherita Spiluttini in einem Impulsreferat ihre Arbeit vor.

Auf Basis dieser Präsentation diskutieren der Architekt Rüdiger Lainer, der Architekt und Designer Gregor Eichinger und die Architekturkritikerin Ute Woltron mit Spiluttini über die spezifische vorgestellte Position hinaus die unterschiedlichen Aufgaben und Möglichkeiten des Mediums Architekturfotografie. Zwischen künstlerisch eigenständiger Artikulation und der Dokumentation baulicher Gegenbenheiten versucht dieses Werkstattgespräch die Rolle(n) von Architekturfotografie genauer zu beschreiben.

Gregor Eichinger
Studium der Architektur, seit 1976 Zusammenarbeit mit Christian Knechtl im Architektur und Designbüro eichinger oder knechtl in Wien.

Rüdiger Lainer
1968-1971 Studium der Physik. Soziologie und Malerei, 1970-1978 Studium der Architektur an der TU Wien, seit 1985 als freischaffender Architekt tätig. Seit 1995 Gastprofessur, seit 1997 Professur für Architektur (Entwurf) an der Akademie der bildenden Künste Wien.

Margherita Spiluttini
Seit 1981 freischaffende Fotografin im Bereich Architektur und Raum. Österreichischer Würdigungspreis für künstlerische Fotografie 1996. Zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in In- und Ausland u.a. Biennale für Architektur in Venedig 1991 und 1996; internationale Wanderausstellung "Neue Häuser" 1992-1997; "Nach der Natur", Technisches Museum Wien 2002. Gastprofessorin an der Kunstuniversität in Linz 1999-2001.

Ute Woltron
Studium der Architektur an der TU Wien, seit 1988 freie Journalistin, u.a. bei Trend, Profil, derzeit Der Standard. Lehrauftrag an der TU Wien, Institut für Gebäudelehre.

Donnerstag, 14.11.2002, 18.30 h
Vortrag Otto Hochreiter (Wien)
Fotografie als Medium der Architekturinterpretation

Im Rahmen der Ausstellung "l.m.v.d.r., Fotografien von Thomas Ruff und Studierenden des IKA", die unterschiedliche fotografische Herangehensweisen an Architektur am Beispiel der Bauten Mies van der Rohes erforscht, widmet sich Otto Hochreiters Vortrag dem zentralen Aspekt der Interpretation des Gebäudes durch den Blick des Fotografen. Fotografie als vermeintlich objektivierende, tatsächlich jedoch subjektiv vermittelnde Instanz definiert die mediale Wahrnehmung von Architektur. Gerade an Exempeln aus der Geschichte der Architekturfotografie wird deutlich, wie sehr die unterschiedlichen Interpretationen von Fotografen unsere Bilder von Architektur festgeschrieben haben.

Otto Hochreiter,
geboren 1954 in Innsbruck. Studium der Geschichte, Germanistik, und Vergleichenden Literaturwissenschaft. 1984-1988 Leiter des Fotoarchivs im Museum moderner Kunst, Wien. Konzeptentwicklung und Organisation von Ausstellungen, u.a. für die Wiener Festwochen, sowie Tätigkeit als Kulturmanagement-Berater. Seit 1999 Stellvertreter des künstlerischen Direktors der Volksoper Wien. Zahlreiche Publikationen zu Fotografie.

Dienstag, 05.11.2002, 18.00 h
Projektpräsentation Exkursion Chicago 2002:
ArchitekturstudentInnen fotografieren Mies van der Rohes Bauten in Chicago
Prof. August Sarnitz und die TeilnehmerInnen

Allgemeines

Das intensivierte und neu fokussierte Austellungsprogramm der Akademie der bildenden Künste Wien widmet sich ab Wintersemester 2002/2003 programmatisch allen Aspekten von Ausstellungspraxis im Rahmen einer zeitgemäßen Kunstausbildung. Zur Vertiefung dieses Ansatzes werden daher alle Ausstellungen von Werkstattgesprächen, Symposien und Diskussionen begleitet, die sich weniger als Rahmenprogramme denn als eigenständige Ebene der Erforschung des jeweiligen Themas verstehen.

Aula und Ausstellungsräume der Akademie der bildenden Künste Wien
Schillerplatz 3, 1010 Wien
Eintritt frei


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