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Vortrag von Rubia Salgado, Kulturarbeiterin und Mitbegründerin von „Maiz“ (Linz) | 26.11.2007, 19.00 h
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Atelierhaus, Lehargasse 6-8, 1060 Wien, Klasse für Postkonzeptuelle Kunstpraktiken (PCAP), 1. Stock, M1

Politische Bildungsarbeit mit Migrantinnen.

Die Veranstaltungsreihe beschäftigt sich mit dem Themenkomplex der
"education" als verändernde Praxis. Die Bandbreite der Debatten reicht von alternativer Wissensproduktion und politischer Selbstermächtigung über die Auseinandersetzung mit universitären Strukturen bis zu radikaldemokratischen Ansätzen für die Schule. Was können künstlerische Praktiken leisten, die sich im Spannungsfeld dieser Debatten bewegen? Eine Analyse von pädagogischen und reformistischen Diskursen als Herrschaftstechnik bildet dabei die Voraussetzung. Aber nicht als Selbstzweck: Die Vorträge und Diskussionen fokussieren die Entwicklung von Strategien des Verlernens, der Kritik, der Gegenmodelle, der Subversion oder des Streiks vor dem Hintergrund gegenwärtiger gesellschaftlicher Realitäten und im Hinblick auf eine Veränderung der Definitionsmachtverhältnisse.

Rubia Salgado, Kulturarbeiterin und Mitbegründerin von "Maiz" (Linz)
Politische Bildungsarbeit mit Migrantinnen

Anhand von Ansätzen, Methoden, Zielen und Herausforderungen am Beispiel der Arbeit in "maiz", dem autonomen Zentrum von und für Migrantinnen in Linz, behandelt der Vortrag politische Bildungsarbeit mit Migratinnen im Kontext einer anti-neoliberalen Konzeption und im kritischen Verhältnis zur interkulturellen Pädagogik.


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