Akademie der bildenden Künste Wien

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Buchpräsentation | 21.11.2012, 19.30 h
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Hauptgebäude, Schillerplatz 3, 1010 Wien, Gemäldegalerie, 1. Stock

Liebe, Begehren und Geschlechterverhältnisse in der Kunst der Frühen Neuzeit
Hg. Doris Guth, Elisabeth Priedl, transcript Verlag Bielefeld, 2012

 

Begrüßung:
Eva Blimlinger, Rektorin Akademie der bildenden Künste Wien
Martina Fleischer, Direktorin a. i. der Gemäldegalerie
Es sprechen:
Elisabeth Priedl, Liebes- und Geschlechterverhältnisse in der Kunst der Frühen Neuzeit
Doris Guth, "Nymphe mit Dildo." Homoerotik zwischen Frauen in der Kunst der Frühen Neuzeit
Performance:
KLITCLIQUE: Gemälde Gynökologie

Der Liebesdiskurs der Frühen Neuzeit nimmt eine wichtige Position in zahlreichen literarischen und künstlerischen Werken ein. Dabei werden zentrale Fragestellungen der Gesellschaft verhandelt: das Verhältnis zwischen den Geschlechtern, zwischen Privatem und Öffentlichem und zwischen den gesellschaftlichen Institutionen. Für die vielfältigen Liebesmodelle - wie zum Beispiel Ehe, Konkubinat und homoerotische Beziehungen - lassen sich differenzierte künstlerische Repräsentationsformen finden. Die Beiträge in diesem Band zeigen: Illegitimes Begehren wird mitunter in ambivalenten Ikonographien verborgen und kann zwischen mehreren Bedeutungshorizonten oszillieren.

Doris Guth
Kunsthistorikerin, Assistenzprofessorin an der Akademie der bildenden Künste Wien. Von 2001-2008: Vorsitzende des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen an der Akademie der bildenden Künste; Arbeitsschwerpunkte: Zeitgenössische Kunstproduktion und Geschlechterverhältnisse, Liebe und Feminismus im 20. Jahrhundert, Geschlecht und Religion, Liebe in der bildenden Kunst der frühen Neuzeit, Geschlechterpolitik an Universitäten. Publikationen: Hg. (mit Heide Hammer): Love me or leave me. Geschlechterkonstrukte in der Populärkultur (2009); "Das ist kein Zeichen der Zeit, das ist ein Zeichen der Überspanntheit". Der Skandal um Gustavs Klimts Fakultätbilder, in: Tobias Natter/Max Hollein (Hg.): Die nackte Wahrheit (2005), On the Representations and Production of Gender Identities in Exhibitions, in: Nina Höchtls/Suzanne van Rossenberg (Hg.): trans/gender (2003).
 
Elisabeth Priedl
Kunsthistorikerin, Senior Scientist an der Akademie der bildenden Künste Wien. Lehrtätigkeit an den Universitäten Wien und Lüneburg. Zuvor wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bibliotheca Hertziana, Max-Planck Institut für Kunstgeschichte in Rom (1996-2000). Leitung der Galerie KlausEngelhorn für zeitgenössische Kunst in Wien (2001-2004). 2004 Promotion am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien mit der Arbeit Die beiden Susannen des Kardinals Girolamo Rusticucci. Zum didaktischen Bildprogramm von Santa Susanna in Rom. Forschungsschwerpunkte: Kunst und Kunsttheorie der Frühen Neuzeit, nachtridentinische Kunst, Gender in der Frühen Neuzeit. Neueste Publikation: Santa Susanna's arazzi finti. The Medium and Roman Counter-Reformation Ideology, in: Tristan Weddigen (Hg.), Unfolding the Textile Medium in Early Modern Art and Literature (2011).


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