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Datum | 06.03.2020, 15.00 h
Ort | Akademie der bildenden Künste Wien, Hauptgebäude, Augasse 2–6, 1090 Wien, Aula, A1.4.10

Nicht fragen wer wir sind, sondern wie wir tun” – Feministische Widerstandsstrategien im Film mit Julia Tirler: Scuola senza Fine und A la deriva pro los circuitos de la precariedad femenina

Filmprojektion mit anschließendem Gespräch

 

Stefanie Seibold, Plakat für den Internationalen Frauentag, Supported by Kunsthalle Wien, 2019

 

Programm

15 Uhr: Get-together mit Kaffee und Cookies

16:30 Uhr: Kurze Einleitung zum Entstehungskontext der beiden Filme

17:00 Uhr: Projektion Scuola senza Fine (Schule ohne Ende) 

Pause

18 Uhr: Projektion A la deriva pro los circuitos de la precariedad femenina (Streifzüge durch die Kreisläufe feminisierter prekärer Arbeit)

Fragen, Diskussion und Austausch

Scuola senza Fine (Schule ohne Ende), Adriana Monti. IT 1983. 16mm, SW, ca. 40min.
Italienische Originalfassung mit englischen Untertiteln

1976 trifft sich eine Gruppe von Hausfrauen in Mailand in einem Erwachsenenbildungskurs. 1979 stößt die Filmemacherin Adriana Monti zu der Gruppe, die daraufhin beginnt, an einem gemeinsamen Filmprojekt zu arbeiten. 1983 stellt Monti den Film Schule ohne Ende fertig, der die Träume, Ängste und Kämpfe der Kursteilnehmerinnen thematisiert.

A la deriva pro los circuitos de la precariedad femenina (Streifzüge durch die Kreisläufe feminisierter prekärer Arbeit) Precarias a la deriva. ESP 2003. Video, Farbe, 51min.
Spanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln

2003 produziert der feministische Zusammenschluss Precarias a la deriva das Video Streifzüge durch die Kreisläufe feminisierter prekärer Arbeit, das die vielschichtigen Erfahrungen und Kämpfe von prekär lebenden Frauen in Madrid thematisiert.

Julia Tirler recherchiert aktuell in Madrid zu Kollektivität, kollektiven audio-visuellen Praxen und intersektionalen Feminismen. Scuola senza fine und A la deriva por los circuitos de la precariedad femenina sind Teil von Julia Tirlers Dissertationsprojekt„Nicht fragen wer wir sind, sondern wie wir tun“ – Subjektkritische Perspektiven auf Kollektivität und Repräsentation in emanzipatorischen filmischen Praxen: Classe de lutte, Scuola senza fine und A la deriva por los circuitos de la Precariedad femenina.

Die Veranstaltung wird hauptsächlich auf Deutsch stattfinden.

Organisiert und finanziert wird die Veranstaltung durch den Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen, die Koordinationsstelle für Frauenförderung | Geschlechterforschung | Diversität und das Institut für Kunst und Kulturwissenschaften und das International Office (Erasmus).

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