Akademie der bildenden Künste Wien
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26.5.2010

Silvia Kolbowski, die für die Professur für Kunst und Forschung und damit als Ko-Koordinatorin des PhD-in-Practice-Programms ursprünglich berufen wurde, wird ihre Stelle nicht antreten. Neue künstlerische Leiterin des im Herbst beginnenden Studiums wird ab Januar 2010 Renate Lorenz für zunächst drei Jahre sein. Tom Holert, Professor für Epistemologie und Methodologie künstlerischer Produktion, der dieses Doktoratsstudium mit entwickelt hat, wird dieses wissenschaftlich noch bis Ende des SS 2011 betreuen.
 
Das neu gegründete PhD in Practice-Programm, welches sich der Untersuchung künstlerischer Produktion und dem impliziten Verhältnis von Kunst und ‚Wissen’ widmet, wird im Oktober 2010 beginnen. Das Studium basiert auf der Vermittlung wissenschaftlicher wie künstlerischer Methoden und Forschungspraktiken, die projektorientiert und modellhaft entwickelt werden können, und orientiert sich an den Forschungsschwerpunkten der Akademie der bildenden Künste Wien bzw. erweitert diese.
 
In einem zweistufigen Verfahren wurden von 120 BewerberInnen folgende 8 KünstlerInnen für den Studiengang zugelassen:
 
Nika Autor (Slo)
Michael Baers (D | US)
Mareike Bernien (D)
Giulia Cilla (Schweiz | Uruguay | Italien)
Eva Egermann (A)
Ana Hoffner (A | SRB)
Elske Rosenfeld (D)
Michael Stevenson (D | NZ)
 
Den TeilnehmerInnen wird die Möglichkeit geboten, ihre individuellen Forschungsvorhaben in einer von transdisziplinärer und internationaler Kooperation geprägten Umgebung zu realisieren.
 
Weitere Informationen: http://emp.akbild.ac.at/Portal/phd-in-practice

Renate Lorenz
geb. 1963 in Bonn. Lebt in Berlin. Künstlerisch-aktivistische Arbeiten mit der Gruppe Büro Bert von 1988 -1995. Kuratorin der Shedhalle Zürich und Installation eines thematisch-feministischen Ausstellungsprogramms von 1994-1997. Künstlerisch-wiss. Forschung zu Arbeit und Sexualität (mit Pauline Boudry und Brigitta Kuster) von 1998-2007.  Promotion in Oldenburg. Gastprofessur an der Kunstakademie Hamburg. Zahlreiche Veröffentlichungen wie ‚Copyshop – Kunstpraxis und politische Öffentlichkeit (1993) oder ‚Aufwändige Durchquerungen – Subjektivität als Sexuelle Arbeit’ (2007). Forschung im SFB Kulturen des Performativen (FU Berlin) 2008-2010. Kuratierte Ausstellung ‚Normal Love’ (Berlin 2007, www.normallove.de), Konferenz ‚freaky-queer art conference’ (Berlin 2009, www.freaktheory.de. Zahlreiche internationale Ausstellungen. Aktuelle künstlerische Arbeit mit Pauline Boudry: Film-Installationen, die Methoden wie ‚Queere Archäologie’ und ‚Temporal Drag’ verwenden, und sich auf gegenwärtige und historische Diskurse um Sexualität beziehen, wie auch auf historische (Portrait-)Fotografie, historischen Film, Performance und Tanz (www.boudry-lorenz.de).
 
Tom Holert
geboren 1962 in Hamburg. Lebt in Berlin und Wien. Studium der Kunstgeschichte, Neueren deutschen Literaturwissenschaften und Philosophie in Hamburg und Paris. Promotion 1995 in Frankfurt am Main. Von 1992-1995 Redakteur bei Texte zur Kunst, von 1996-1999 Mit-Herausgeber von Spex, von 1997-1999 Professor für Kultur- und Medientheorie an der Merz Akademie, Stuttgart, von 2002-2004 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theorie der HGK Zürich. Gastprofessuren in Karlsruhe und Siegen. Im April 2000 gründete er mit Mark Terkessidis das Institute for Studies in Visual Culture (isvc) in Köln. Seit Oktober 2006 als Gastprofessor für Theorie, Praxis und Vermittlung von Gegenwartskunst am Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften der Akademie der bildenden Künste, seit Oktober 2008 ebendort Professor für Epistemologie und Methodologie künstlerischer Produktion. Aufgabengebiet u.a. Entwicklung und Einrichtung eines Zentrums für Kunst/Wissen Forschung und eines Doktorats für künstlerische Forschung (PhD in practice).
http://emp.akbild.ac.at


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