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Die Koordinationsstelle Akademie geht in die Schule (AgidS) ist im Jahr 2013 auf Initiative mehrerer Personen an der Akademie entstanden. Das Vorhaben wurde vorerst aus Mitteln der Hochschulraum-Strukturmittel für die Dauer von fünf Jahren vom BMBWF gefördert. Nach Projektende konnte die Koordinationsstelle AgidS fix an der Akademie etabliert werden. Die Stelle  wird von einer akademie-internen Arbeitsgruppe begleitet und unterstützt. AgidS verfolgt mehrere, eng miteinander verknüpfte Zielsetzungen: Einerseits zielen die Aktivitäten darauf ab, jenen Personen, die zurzeit an der Akademie unterrepräsentiert sind, Wege zum Studium an der Akademie aufzuzeigen und Hürden abzubauen. Andererseits geht es darum Mitarbeiter_innen der Akademie im Handlungsfeld von Rassismuskritik, Diversitätssensibilität sowie Intersektionalität weiterzubilden und an der Akademie möglichst diskriminierungsfreie Strukturen zu schaffen. Langfristiges Ziel ist die Verringerung der Bildungsungleichheit an der Akademie der bildenden Künste Wien.

Die Abteilung Qualitätsentwicklung führt 2020 eine Zwischenevaluation von AgidS durch. Die Evaluation wird in enger Zusammenarbeit mit den Beteiligten konzipiert, deren Interessen und Fragestellungen stehen im Vordergrund.

Für die Evaluation sind folgende Punkte zentral:

¬      Welche Auswirkungen hatten und haben die Aktivitäten von AgidS sowohl auf die Zielgruppen, als auch auf die Institution Akademie?

¬      Mit welchen Erinnerungen, Erfahrungen und Erwartungen werden die Maßnahmen von AgidS bei den Zielgruppen verknüpft?

¬      Was sind die langfristigen Wirkungen von AgidS innerhalb der Akademie – in Bezug auf Strukturen, Bewusstsein, Handeln?

¬      Welche Wege für eine bestmögliche Weiterentwicklung von AgidS lassen sich benennen?

Das methodische Design der Zwischenevaluation folgt einem Mixed-Methods-Ansatz und fokussiert sowohl die Zielgruppen von AgidS als auch die akademieinternen Strukturen.


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