Akademie der bildenden Künste Wien
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Louise Deininger, Neda Hosseinyar, Mika Maruyama und Denise Palmieri stehen nun der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs vor. Alle studieren oder studierten auf der Akademie der bildenden Künste Wien.

 

Foto: Theresa Wey

 

Zum ersten Mal in der 111-jährigen Geschichte der Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs (VBKÖ) besteht deren Vorstand aus vier Women of Color. Louise Deininger, Neda Hosseinyar, Mika Maruyama und Denise Palmieri arbeiten in unterschiedlichen Medien, von Malerei über Performance bis Druck und Video. Bei einer Pressekonferenz am Dienstag im Sitz der Vereinigung im ersten Bezirk wurde der neue Vorstand vorgestellt. Auch die dritte Runde eines Open Calls zu Performance und Ausstellungsprojekten unter dem diesjährigen Motto "The Portal" wurde präsentiert.

Die Vereinigung bildender Künstlerinnen Österreichs wurde 1910 gegründet, um für Vernetzung untereinander zu sorgen, um Lobbyarbeit für Künstlerinnen zu betreiben und deren Sichtbarkeit im bis heute männlich dominierten Kunstbetrieb zu erhöhen. Sie setzte sich erfolgreich für den Zugang von Frauen an der Akademie der bildenden Künste Wien ein – seit 100 Jahren dürfen sie dort studieren. Ab dem Ende der 1990er-Jahre begann die VBKÖ, sich mit ihrem Archiv auseinanderzusetzen und die dunklen Seiten der eigenen Geschichte aufzuarbeiten, zum Beispiel ihre Zusammenarbeit mit dem NS-Regime.

Heute ist die VBKÖ queer-feministisch und aktivistisch ausgerichtet, Solidarität und Diversität werden großgeschrieben.


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