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INTK

Österreich und Israel arbeiten in der Forschung eng zusammen. Mit 1,3 Millionen Euro fördert Österreich nun in den kommenden drei Jahren vier Kooperationsprojekte, die in Kürze starten werden. Darunter das Projekt „Kulturgut aus Stein in Österreich und in Israel / Stone Cultural Heritage in Austria and in Israel“ am Institut für Naturwissenschaften und Technologie in der Kunst, Projektleiterin: Katja Sterflinger-Gleixner, und an der Ben-Gurion University of the Negev, Department of Biotechnology Engineering, Projektleiter: Ariel Kushmaro.

Diese Summe wird durch entsprechende Förderungen durch das israelische Ministry of Science and Technology MOST komplementiert. Die Forschungsgebiete reichen von Felszeichnungen in alpinen Regionen und der israelischen Wüste Negev über den Schutz von Kulturerbe und genetischen Defekten bis hin zu Therapien für Schmetterlingskinder.

Die erste Ausschreibung beider Länder fand von Ende April bis Ende Juli 2019 statt und umfasste die Themengebiete „Genetics‘ and Epigenetics‘ Contribution to Human Health“ sowie „Heritage Science – Cultural and Natural Heritage“. Insgesamt langten 28 Anträge mit einem Antragsvolumen von 8,3 Millionen Euro ein. Zwischen FWF und MOST wurde ein paralleles Begutachtungsverfahren vereinbart. Bedingt durch die Corona-Pandemie sowie die israelische Regierungsbildung verzögerte sich der Entscheidungsprozess. Nach einer virtuellen Akkordierung zwischen dem FWF und dem MOST konnten nun vier Projekte mit einem Volumen von 1,3 Millionen Euro bewilligt werden. Je zwei Projekte kommen aus einem der beiden Themengebiete.

„Kulturgut aus Stein in Österreich und in Israel / Stone Cultural Heritage in Austria and in Israel“ Akademie der bildenden Künste Wien, Institut für Naturwissenschaften und Technologie in der Kunst Projektleiterin: Katja Sterflinger-Gleixner Ben-Gurion University of the Negev, Department of Biotechnology Engineering Projektleiter: Ariel Kushmaro

Das Projekt von Katja Sterflinger und Ariel Kushmaro untersucht die Hauptfaktoren für die Verwitterung von kulturhistorisch wertvollen Felsenzeichnungen in den alpinen Regionen Österreichs (Dachsteinregion) und – im klimatischen Vergleich – in der israelischen Wüste Negev. Dabei werden insbesondere die biogenen Verwitterungsfaktoren berücksichtigt und mit molekularbiologischen Methoden untersucht. Die Ergebnisse der Studie sind eine wesentliche Grundlage für den besseren Schutz oder die Schutzbehandlung der Gesteinsoberflächen. Als Abschluss des Projekts ist die gemeinsame Präsentation der Ergebnisse vor den für Denkmalpflege zuständigen Landesbehörden geplant.

MOST Ministry of Science and Technology Das Ministerium für Wissenschaft und Technologie (MOST) ist verantwortlich für Investitionen des Staates Israel in die wissenschaftliche Forschung in Bereichen von nationaler Priorität und spielt somit eine zentrale Rolle bei der Förderung von wissenschaftlichem Fortschritt und Entwicklung in Israel.

FWF Der Wissenschaftsfonds Der FWF ist Österreichs zentrale Einrichtung zur Förderung der Grundlagenforschung sowie der künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung. Er unterstützt – nach internationalen Qualitätsmaßstäben – herausragende Forschungsprojekte sowie exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich der Gewinnung, Erweiterung und Vertiefung wissenschaftlicher Erkenntnisse widmen.


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