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Die Jury des diesjährigen Kunstpreises der Böttcherstraße in Bremen spricht der Künstlerin Ulrike Müller (vorgeschlagen von Christoph Grunenberg, Direktor der Kunsthalle Bremen) den mit 30.000 Euro dotierten Preis zu.

 

Ulrike Müller, Foto: Katja Illner

 

Die Begründung der Jury: „Ulrike Müller überzeugt durch Abstraktion. Ihr Werk ist eine der präzisesten Positionen im Feld der feministischen und queeren Malereidiskurse der Gegenwart. Widerstand und Eigenleben entstehen unter anderem im Verschwimmen von Grenzen. In ihren Web- und Emaille-Arbeiten verschmelzen die Kanten von Materialien und Farben. Ulrike Müller verwendet handwerkliche Verfahren, mit denen die malerische Form in eine distanzierte Präsenz gelangt.

Die eher in New York und Wien bekannte österreichische Künstlerin erfährt durch den Kunstpreis Böttcherstraße erstmalig eine große Würdigung im deutschsprachigen Raum.“

Die Mitglieder der Jury 2020 sind:
Yilmaz Dziewior Direktor des Museum Ludwig, Köln
Stephanie Rosenthal Direktorin des Gropius Bau, Berlin
Christoph Ruckhäberle Künstler und Professor für Malerei/Grafik an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
Susanne Titz Direktorin des Museum Abteiberg, Mönchengladbach

Die Künstlerin Ulrike Müller (geboren 1971 in Brixlegg / Österreich, lebt in New York City / USA) präsentiert in der Kunsthalle Bremen mehrere ihrer Wandarbeiten (bis 1.11.2020)


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