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Panels

Die vom Referat für zeitgenössische Ausstellungen im Rahmen des Rundgangs 2022 konzipierten Panels widmeten sich aktuellen Fragen der zeitgenössischen Kunst, die im Ausstellungsprogramm der Akademie für das Jahr 2022 Eingang finden.

Panel: Ausstellen als kollektive Praxis

Innerhalb der letzten Jahre ist die Idee und die Bedeutung kollektiver Tendenzen innerhalb der zeitgenössischen Kunst breit diskutiert worden. Nicht nur Kunstwerke, sondern auch Ausstellungen werden zunehmend in kollektiver Praxis realisiert – im Jahr 2022 etwa auch die vom indonesischen Kollektiv ruangrupa verantworte documenta 15. Das Panel reflektiert über Kollektivität mit Bezug auf den Begriff der Autorschaft, die Entwicklung alternativer Gesellschaftskonzepte oder ihre aktuelle Verknüpfung mit dem Begriff der Nachhaltigkeit. Alles Aspekte, die für das diesjährige Ausstellungsprogramm der Akademie und der Konzeption ihrer Ausstellungsräume Exhibit Eschenbachgasse, Exhibit Galerie und Exhibit Studio von großer Bedeutung sind. Das Panel bietet damit auch Einblick in das Ausstellungsjahr der Akademie und seine Schwerpunktsetzungen.

Teilnehmer_innen
Johan F. Hartle, Rektor
Sabeth Buchmann, Kunsthistorikerin und -kritikerin, Professorin am Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften
Martin Beck, Künstler, Institutsvorstand und Professor am Institut für das künstlerische Lehramt
Natalia Gurova und Viktoria Bayer, Koordinatorinnen des Exhibit Studio
Moderation: Stephanie Damianitsch, Leiterin des Referats für zeitgenössische Ausstellungen

Panel: Ausstellen als Prozess

Ausgehend von der Ausstellung The Poiesis of Composting in der Exhibit Eschenbachgasse wird im Rahmen dieses Panels die Aktualität einer prozessualen Idee des Ausstellens diskutiert. Es wird dabei auf eine  in der zeitgenössischen Kunst beobachtbare Tendenz Bezug genommen, Ausstellungen weniger als vermarktbare Produkte, sondern als wandelbare Formate und soziale Module zu sehen, die gefüllt mit potenziellen Interaktionsmöglichkeiten sind. Erhält der Rundgang der Akademie – der diese Aspekte exemplarisch umsetzt – unter diesen Gesichtspunkt als Ausstellungsformat neue Relevanz? Und inwiefern bietet diese Sichtweise gerade im Kontext universitären Ausstellens eine Chance künstlerischer Praxis sowie stattfindender Lehre und Forschung mehr Sichtbarkeit zu verleihen?

Teilnehmer_innen
Ingeborg Erhart, Vizerektorin Kunst | Lehre
Andreas Spiegl, Institutsvorstand und Professor am Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften
Michael Höpfner, Künstler und Lehrender im Fachbereich Kunst und Fotografie
Guilherme Maggessi, Kurator der Ausstellung The Poiesis of Composting
Moderation: Stephanie Damianitsch, Leiterin des Referats für zeitgenössische Ausstellungen