Interview mit Claudia Larcher
„Man kann den großen Narrativen etwas entgegensetzen, indem man ein bisschen daneben schaut.“ Claudia Larcher ist seit Anfang Oktober Professorin für postdigitale Kunst an der Akademie der bildenden Künste Wien. In ihrer künstlerischen Arbeit verbindet sie Fotografie, Film, Installation und digitale Bildproduktion. Sie beschäftigt sich mit der Materialität des Digitalen, mit künstlicher Intelligenz, Archiven und den politischen Bedingungen technologischer Systeme. Im Gespräch erzählt sie, warum „postdigital“ für sie nicht das Ende des Digitalen bedeutet, weshalb Fehler und Lücken in Datensystemen interessant sind und warum Künstler_innen KI nicht ignorieren sollten.
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