Bourdieu Lectures: Von der linken zur rechten Hand des Staates. Polarisierungen und autoritäre Transformationen
Die Bourdieu Lectures 2026 sind eine interdisziplinäre Tagung, entstanden in gemeinsamer Initiative der Universität Bielefeld, der Zeppelin Universität (Friedrichshafen), der Pädagogischen Hochschule Freiburg und der Akademie der bildenden Künste Wien in enger Kooperation mit der Fondation Bourdieu.
Unter dem Titel „Von der linken zur rechten Hand des Staates. Polarisierungen und autoritäre Transformationen" widmen sich die Lectures der Frage nach der Aktualität von Pierre Bourdieus Diagnose der „linken“ und „rechten“ Hand des Staates angesichts gegenwärtiger gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen. Im Zentrum stehen Analysen zu autoritären Transformationen, sozialen und politischen Polarisierungen, der Verschränkung ökonomischer und politischer Eliten sowie den Veränderungen staatlicher Steuerungsformen im Kontext globaler Krisen.