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Ballonhalle: Spatenstich für modernes Institutsgebäude der Akademie der bildenden Künste Wien im Wiener Arsenal

Mit dem Spatenstich am 13. 5. beginnt die Sanierung, den Ausbau und den Zubau der sogenannten Ballonhalle im Wiener Arsenal durch die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG). Das denkmalgeschützte ehemalige Militärgebäude, das knapp vor Kriegsende 1917/18 errichtet wurde, wird für eine neue Nutzung durch die Akademie der bildenden Künste Wien adaptiert. Die Fertigstellung ist für Ende 2027 geplant; die Inbetriebnahme durch die Universität erfolgt Anfang 2028.

"Mit der Transformation der historischen Ballonhalle entsteht ein zukunftsweisender Standort für die Akademie der bildenden Künste Wien, der die Verbindung von innovativer Forschung und kulturellem Erbe exemplarisch sichtbar macht. Dieses Bauprojekt im Umfeld des Arsenals schafft nicht nur dringend benötigte räumliche und technische Voraussetzungen für das Institut für Konservierung und Restaurierung sowie das Institut für Naturwissenschaften und Technologie in der Kunst, sondern stärkt zugleich die Rolle der Akademie als international vernetzter Ort für Kunst und Wissenschaft", so Rektor Johan Hartle.


Neue Werkstätten und Labore

Der Entwurf von Schenker Salvi Weber Architekten wurde im Rahmen eines Architekturwettbewerbs als Siegerprojekt gekürt. In dem rund 15 Meter hohen Innenraum der Ballonhalle werden mit einer "Box auf Stelzen" zwei weitere Geschoße errichtet, in denen Seminarräume untergebracht sein werden. In das Erdgeschoß darunter kommen Aula, Bibliothek und Veranstaltungsflächen. Das charakteristische Tonnendach und die hohen Fensterflächen bleiben erhalten und der Raumcharakter mit dieser Konstruktion weiterhin erlebbar. Der Zubau besteht aus einer eingeschossigen Halle für Werkstätten und Ateliers sowie einem viergeschossigen Turm für Büro- und Laborflächen. Diese Erweiterung setzt ein selbstbewusstes architektonisches und städtebaulich wirksames Zeichen; die teilweise Überschwebung des ursprünglichen Kopfgebäudes bildet eine elegante Verbindung und gleichzeitig eine bewusste Zäsur zwischen Alt und Neu.