Jakob Kolb erhält den UNIQA Kunstpreis 2026
Die Akademie der bildenden Künste Wien vergibt in Kooperation mit UNIQA zum zweiten Mal den UNIQA Kunstpreis. Der mit 15.000 Euro dotierte, alle zwei Jahre vergebene Preis zählt zu den höchstdotierten Nachwuchsförderpreisen in Österreich und geht dieses Jahr an Jakob Kolb. Der Künstler, der 2023 im Fachbereich „Kunst und Bild | Expansion“ sein Studium der bildenden Kunst abgeschlossen hat, verbindet in seinem Werk auf eindrucksvolle Weise Skulptur, Performance, Sound, Video und digitale Kommunikation. Wir gratulieren herzlich!
Er überzeugte die Jurymitglieder damit, wie er den Raum um unsichtbare Ebenen erweitert und abstrakte Datenströme durch Kabel, Licht und physische Prozesse sinnlich erfahrbar macht. Die Ausstellung des Preisträgers wird am 26. Jänner 2027 im Foyer des UNIQA Tower in Wien eröffnet.
„Der UNIQA Kunstpreis gibt jungen Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, ihre Arbeiten einem breiten Publikum zu zeigen – das ist uns ein großes Anliegen. Es ist inspirierend zu sehen, mit welcher Neugier und Offenheit diese neuen Generationen arbeiten und dabei unsere Wahrnehmung erweitern“, sagt René Knapp, Vorstandsmitglied der UNIQA Insurance Group. „Uns ist wichtig, dass diese Vielfalt an Perspektiven nicht nur in klassischen Ausstellungsräumen erlebbar ist, sondern bewusst in den öffentlichen Raum getragen wird – etwa hier im UNIQA Tower, wo die Arbeit von Jakob Kolb im Rahmen der Ausstellung Anfang 2027 für ein breites Publikum zugänglich sein wird.“
Der UNIQA Kunstpreis stärkt die Sichtbarkeit der künstlerischen Positionen der Akademie-Absolvent_innen und trägt dazu bei, ihre Arbeiten einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Arbeit von Jakob Kolb zeichnet sich durch eine prozesshafte Ästhetik aus, die Ingeborg Erhart, Vizerektorin für Kunst und Lehre der Akademie der bildenden Künste Wien, so beschreibt: „In zirkulierenden Feedback-Loops entfaltet sich Erinnerung als lebendiger, sich fortwährend überschreibender Prozess, der technische Systeme mit poetischer Imagination verbindet und neue Perspektiven auf das Verhältnis von Mensch, Objekt, Technologie und Erinnerung eröffnet.“