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Ö1 Talentestipendium für bildende Kunst 2026 - Pulikumsvoting

Ö1 und die österreichischen Kunstuniversitäten suchen zum 19. Mal talentierte junge Künstler_innen. Zusätzlich zur Juryentscheidung hat das Ö1 Publikum die Möglichkeit, unter allen Finalist_innen einen Publikumspreis zu vergeben. Das Onlinevoting endet am 21. August.

>Zum Voting!

Vergeben wird das Ö1 Talentestipendium für bildende Kunst in Höhe von 10.000 Euro, zur Verfügung gestellt vom Wiener Städtischen Versicherungsverein. Die Einreichung für das Ö1 Talentestipendium 2026 erfolgte bis Mitte Mai über die jeweiligen Universitäten. Diese trafen eine Vorauswahl auf deren Basis bereits im Juni eine unabhängige Fachjury über die Vergabe entschied.

Die Porträts der Finalist_innen der Akademe der bildenden Künste Wien:

Christian Azzouni, Kontextuelle Malerei
Christian Azzouni, geboren 1995, hat kürzlich seinen Master in Visueller Kommunikation an der Kunstuniversität Linz abgeschlossen und studiert Kunst & Bild | Kontext an der Akademie der bildenden Künste Wien. An der Schnittstelle von Fotografie und Malerei arbeitend, verhandelt der Künstler Themen wie Herkunft, Differenzerfahrung und strukturellen Rassismus. Das von ihm entwickelte „Figurigramm“ bildet den Kern seiner Praxis.

Julia Belova, Kunst und Raum
Julia Belova wurde 1991 in Twer, Russland geboren und studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien Kunst und Raum | Objekt bei Julian Göthe und Abstrakte Malerei bei Erwin Bohatsch. Für ihre skulpturalen Arbeiten bedient sich die Künstlerin an barocker Ästhetik, der sie aus einem queer-feministischen Blickwinkel begegnet.

Rui Cao, Bildende Kunst
Rui Cao wurde 1998 in Heilongjiang, China geboren und studiert Bildende Kunst bei Daniel Richter an der Akademie der bildenden Künste Wien. Die Künstlerin versteht ihre Malereien als Auseinandersetzung mit den geistigen und emotionalen Grundlagen des Menschseins. Tiermotive nutzt sie dabei als Projektionsflächen für oft verdrängte Sehnsüchte und Ängste. 

Daphne von Schrader, Kunst und Intervention
Die 1996 in Wien geborene Daphne von Schrader studierte Kunst und Intervention an der Akademie der bildenden Künste Wien. Selbstoptimierungstrends und die moderne Leistungsgesellschaft hinterfragend, entwickelt die Künstlerin Skulpturen an der Schnittstelle von Körperpolitik, Kunst und Orthopädie. Mittels spekulativer Objekte und Soundperformances beziehungsweise künstlerisch-wissenschaftlicher Forschung, ermöglicht Daphne von Schrader einen humorvollen Diskurs um tabuisierte Themen.