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Wettbewerb: Skulptur im öffentlichen Raum – Akbild x Bank Austria

Die Akademie der bildenden Künste Wien realisiert in Kooperation mit der Bank Austria das Projektpaket Die Summe der einzelnen Teile. Im Rahmen des Projekts soll die Umsetzung einer temporären Skulptur im öffentlichen Raum durch eine_n Absolvent_in erfolgen. Der Wettbewerb richtet sich an Absolvent_innen der Akademie der bildenden Künste Wien. Das Gewinnerprojekt erhält ein Preisgeld in der Höhe von 20.000 Euro und wird für die Dauer von etwa einem Jahr an der nordwestlichen Ecke des Karlsplatzes (auf der dreieckigen Verkehrsinsel zwischen Friedrichstraße und Operngasse) installiert. Einreichfrist: Dienstag, 6.10.2026, 11h

Im Rahmen des Projekts Die Summe der einzelnen Teile schreibt die Akademie der bildenden Künste Wien in Kooperation mit der UniCredit Bank Austria einen Wettbewerb zur Realisierung einer Skulptur im öffentlichen Raum aus. Diese soll ab 2027 temporär – für die Dauer von etwa einem Jahr – am an der nordwestlichen Ecke des Karlsplatzes, neben der Fläche zwischen Friedrichsstraße und Operngasse in Sichtachse zum Akademiegebäude, installiert werden. Ziel ist es, Absolvent_innen der Akademie durch die Skulptur im öffentlichen Raum Sichtbarkeit zu verleihen und den Stadtraum als öffentlich zugänglichen Ausstellungsraum zu aktivieren. Begleitend zur künstlerischen Arbeit wird ein Booklet mit Bild- und Textmaterial gedruckt. Nach Ende der Präsentationsdauer erhält die Skulptur eine weitere temporäre Aufstellung im Bank Austria Park, der von André Heller kuratiert wurde, im 21. Wiener Gemeindebezirk.
Mit dem Projektpaket Die Summe der einzelnen Teile schaffen die Akademie der bildenden Künste Wien und die UniCredit Bank Austria eine gemeinsame Kunst- und Förderplattform zur Stärkung des Kunststandorts Wien. Zentrale Bestandteile sind neben der Vergabe von Förderstipendien an Studierende (Die Summe), die Umsetzung einer temporären Skulptur im öffentlichen Raum durch eine_n Absolvent_in (Die Teile) sowie ein Diskursformat zur internationalen Positionierung Wiens als zeitgenössischer Kunststandort (Die Summe der einzelnen Teile). Der Titel des Projekts verweist auf die Frage, wann und wodurch ein Kunststandort durch Synergien profitiert, sodass das Ganze mehr wird als die bloße Summe seiner einzelnen Teile.

Zielgruppe
Die Ausschreibung richtet sich ausschließlich an Alumni_ae der Akademie der bildenden Künste Wien. Es können sich Einzelpersonen, Kollektive oder auch kooperierende Arbeitsgruppen bewerben. Das Honorar wird pro Einreichung und nicht nach Anzahl einreichender Personen berechnet.

Gegenstand von Projekteinreichungen
Umgesetzt werden soll eine repräsentative skulpturale Arbeit, die ein Zeichen zum Kunststandort Wien setzt.
Nicht berücksichtigt werden Projekte, die kommerzielle, parteipolitische oder religiöse Zwecke verfolgen.

Projektdauer
Das Gewinnerprojekt wird für die Dauer von etwa einem Jahr am „Spitz“ neben der Fläche zwischen Friedrichsstraße und Operngasse im 1. Wiener Gemeindebezirk installiert. Die Produktion und Umsetzung ist ab dem Frühjahr 2027 vorgesehen, eine Präsentation der Skulptur im Juni 2027. Nach Ende der Präsentationsdauer erhält die Skulptur eine weitere temporäre Aufstellung im Bank- Austria-Park (auch: André-Heller-Kunstpark) im 21. Wiener Gemeindebezirk. Für die Nachnutzung inkl. Abbau, Transport und Aufstellung trägt die Bank Austria Sorge.

Preisgeld
Das Gewinnerprojekt erhält ein Preisgeld in der Höhe von 20.000 Euro (inkl. USt). Alle übrigen Künstler_innen der Wettbewerbsstufe II erhalten ein Abschlagshonorar in der Höhe von je 2.000 Euro (inkl. USt).

Umsetzung | Produktionskosten
Das Gewinnerprojekt soll im Frühjahr 2027 am „Spitz“ neben der Fläche zwischen Friedrichsstraße und Operngasse im 1. Wiener Gemeindebezirk umgesetzt werden und für die Dauer von etwa einem Jahr installiert werden. Die Akademie übernimmt dafür die Umsetzungskosten (Materialkosten, Kosten von Professionist_innen, etc.) bis zu einem maximalen Betrag von EUR 55.000.
Abweichungen des Gewinnerprojektes in der Umsetzung sind gestattet, insbesondere solche, die technisch und wirtschaftlich erforderlich sind. Diese Abweichungen werden von der Akademie mit den Preisträger_innen abgestimmt. Es wird festgehalten, dass die Umsetzung des Gewinnerprojektes, insbesondere mögliche Abweichungen, abhängig von der finanziellen Bedeckbarkeit ist. Es können nur jene Kosten abgerechnet werden, die unmittelbar mit dem Projektvorhaben in Zusammenhang stehen.

Ablauf Auswahlverfahren
Es handelt sich um einen zweistufigen Wettbewerb.

Wettbewerbsstufe I
In der ersten Wettbewerbsstufe werden von den eingereichten Projekten bis zu fünf Entwürfe von der Jury ausgewählt, deren Entwurfsskizzen und künstlerische Praxis überzeugen konnten. Diese werden
anschließend durch eine_n Statiker_in geprüft und gelangen bei positiver Begutachtung in die zweite Wettbewerbsstufe, für die die teilnehmenden Personen mit der Ausarbeitung von detaillierten Entwürfen beauftragt werden.
Zu diesem Zweck wird ein Entwicklungsvertrag abgeschlossen. Die Auszahlung des Abschlagshonorars ist an den Abschluss des Entwicklungsvertrags geknüpft. Mit der Auszahlung des Abschlagshonorars sind alle Aufwendungen samt Nebenkosten abgegolten.

Wettbewerbsstufe II
Die nominierten Künstler_innen werden gebeten, einen detaillierteren Entwurf auszuarbeiten, der am 9. Februar 2027 der Jury präsentiert wird. Es ist vorgesehen, dass die nominierten Künstler_innen ihre Projektidee der Jury persönlich im Rahmen der Jurysitzung vorstellen und so in einen unmittelbaren Diskurs mit den Jurymitgliedern treten (eine digitale Präsentation ist in Ausnahmefällen möglich). Die Jury wählt im Rahmen der Sitzung ein Gewinnerprojekt zur Realisierung und temporären Aufstellung am „Spitz“ aus. Allfällige Kosten für die Anreise zu diesem Termin können nicht übernommen werden.

Jury
Vorsitz
Johan F. Hartle, Rektor Akademie der bildenden Künste Wien
Mitglieder
Ingeborg Erhart, Vizerektorin für Kunst und Lehre, Akademie der bildenden Künste Wien
Sonja Huber, Leiterin Referat Bildende Kunst und Neue Medien, Stadt Wien Kultur (MA7)
Brigitte Huck, Kuratorin
Nora Schultz, Professorin Akademie der bildenden Künste Wien
Nicole Six, Künstlerin
Beisitz ohne Stimmrecht
Vertreter_innen der Bank Austria

Zeitplan
6.10.2026, 11h Einreichfrist Wettbewerbsstufe I
25.11.2026, 15:30-16:30 h Online-Infotreffen für jene Bewerber_innen, die für Wettbewerbsstufe II nominiert wurden, für allfällige Fragen.
29.1.2027, 11 h Einreichfrist Wettbewerbsstufe II
9.2.2027, 14-18 h Präsentation der Entwürfe der Shortlist vor der Jury (in Ausnahmefällen wird eine Online-Präsentation als Videokonferenz akzeptiert) | Auswahl des Gewinnerprojekts
Frühjahr 2027 Umsetzung und Platzierung Skulptur
Juni 2027 Präsentation Skulptur
bis ca. Juni 2028 Temporäre Platzierung am „Spitz“ neben der Fläche zwischen Friedrichsstraße und Operngasse im 1. Wiener Gemeindebezirk
Im Anschluss Temporäre Platzierung im Bank-Austria-Park durch die Bank Austria

Rückfragen und Kontakt:
MMag.a Barbara Pflanzner
Gesamtkoordination „Die Summe der einzelnen Teile“
Absolvent_innenprogramme & Projektkuratorin
b.pflanzner@akbild.ac.at
T 01 58816 - 1204