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Ausstellung: Nikolay Karabinovych

Datum
Uhrzeit
Termin Label
Ausstellung
Organisationseinheiten
Akademie
Ort, Adresse (1)
Schillerplatz 3
Ort, PLZ und/oder Ort (1)
1010 Wien
Ort, Raum (1)
Aula

Ausstellung in der Aula der Akademie der bildenden Künste Wien von Stipendiat_innen des ASoP* Stipendienprogrammes des BMEIA in Kooperation mit der Akademie der bildenden Künste Wien.

65 Jahre des Vukojebina-Museums

Anlässlich des 65-jährigen Jubiläums des Vukojebina-Museums präsentiert Karabinovych eine neue Werkserie, die seine fortlaufende Auseinandersetzung mit Gewalt, der Sprache der Propaganda und der Mythologie des Scheiterns weiterführt.

Im Zentrum der Ausstellung steht eine scheinbar einfache Frage: An welchem Punkt erreicht Grausamkeit ihre Grenze? Karabinovych beantwortet diese Frage nicht direkt. Stattdessen entwirft er ein Szenario – ein spekulatives Drehbuch für eine Zukunft, die beunruhigend vertraut wirkt und in einem Ereignis der Vergangenheit wurzelt, das weiterhin im Dunkeln liegt, ungelöst und jeder eindeutigen Klärung widerständig.

Die Installation lädt die Betrachterinnen und Betrachter dazu ein, Widerspruch und Ungerechtigkeit auszuhalten und sie sorgfältig zu untersuchen. In 65 Jahre des Vukojebina-Museums analysiert Karabinovych historische Widersprüche und soziale Ungerechtigkeit und versucht durch die einfache Geste eines Lächelns, eine harte Realität zu entmystifizieren und zu entwaffnen.

* A European Artists Solidarity Program (ASoP) versteht sich als ein aus dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine entstandenes Programm. Es soll jene Künstler_innen schützen, deren Kreativität, Existenz, oft sogar deren Leben durch die politischen Verwerfungen unserer Zeit schwerst bedroht sind. ASoP wird dabei vom Bundesministerium für Europäische und internationale Angelegenheiten (BMEIA) der Republik Österreich finanziell unterstützt.