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Die Summe der einzelnen Teile. Kunststandort Wien – Synergien und Potenziale

Datum
Termin Label
Paneldiskussion
Organisationseinheiten
Akademie
Ort, Adresse (1)
Schillerplatz 3
Ort, PLZ und/oder Ort (1)
1010 Wien
Ort, Raum (1)
Aula

Die Paneldiskussion Die Summe der einzelnen Teile beschäftigt sich mit der Frage, was einen Kunststandort international relevant macht. Welche einzelnen Komponenten tragen dazu bei, dass ein Standort lokal produktiv funktioniert, und unter welchen Voraussetzungen entwickeln diese Impulse vor Ort eine internationale Strahlkraft?

Historisch haben sich künstlerische Dynamiken immer wieder in verschiedenen Städten verdichtet – etwa in Paris und New York oder in Köln und Berlin. Die jeweiligen Konjunkturen dieser und anderer Kunstzentren haben geopolitische Ursachen: Sie haben mit den institutionellen Traditionen vor Ort, mit Fördermöglichkeiten, der Wohninfrastruktur und der internationalen Vernetzung zu tun. Im Einzelnen sind diese Erfolgsfaktoren der lokalen Kunstfelder nicht leicht zu identifizieren, ebenso wenig wie die Synergien, die sich aus ihrem Zusammenspiel ergeben.

Wien verfügt über eine Reihe herausragender Standortvorteile – nicht zuletzt als substanzielle Museumsstadt, mit zwei international renommierten Kunstuniversitäten, einer reichen Off-Space-Szene und einer Vielzahl namhafter Galerien. Dennoch entsteht der Eindruck, dass Wien seine Stärken als Kunststandort noch nicht vollständig ausschöpft. Welche Potenziale und Synergien sind in Wien wirksam – und welche (noch) nicht? 

Die Summe der einzelnen Teile widmet sich diesen Fragen im Gespräch mit Expert_innen des Kunstfeldes Kader Attia, Yilmaz Dziewior, Isabelle Graw, Fatima Hellberg, Stella Rollig und Georg Schöllhammer. Dabei werden internationale Vergleichsperspektiven eröffnet, analytische Kriterien entwickelt und auch strategische Überlegungen angestellt, um die Potenziale des Kunststandortes Wien weiter entfalten zu können.

Begrüßung:

Johan Hartle, Rektor Akademie der bildenden Künste Wien
Marion Morales Albiñana-Rosner, Vorständin der UniCredit Bank Austria

Teilnehmer_innen am Panel:

Kader Attia, Künstler und Kurator, Berlin/Paris
Yilmaz Dziewior, Direktor Museum Ludwig Köln
Isabelle Graw, Kunstkritikerin und Professorin, Städelschule Frankfurt am Main
Fatima Hellberg, Direktorin mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
Stella Rollig, Direktorin Belvedere Wien
Georg Schöllhammer, Kurator und Autor, Wien

Moderation:

Ingeborg Erhart (Vizerektorin für Kunst und Lehre der Akademie der bildenden Künste Wien) und Johan Hartle (Rektor der Akademie der bildenden Künste Wien). 

Die Summe der einzelnen Teile bezeichnet das gleichnamige Gesamtprojekt, das in Kooperation mit der UniCredit Bank Austria umgesetzt wird. Im Rahmen des Projekts wurden für das Studienjahr 2026/27 acht Förderstipendien in Höhe von jeweils 18.000 Euro an Studierende der Akademie vergeben, die sich in der Abschlussphase ihres Studiums befinden und ihren Diplom- bzw. Masterabschluss vorbereiten (Die Summe). Darüber hinaus wurde ein Wettbewerb für die Realisierung einer temporären Skulptur im öffentlichen Raum rund um das Akademiegebäude ausgeschrieben (Die Teile). Der Wettbewerb richtet sich an eine_n Absolvent_in; die Umsetzung der ausgewählten Skulptur ist für 2027 vorgesehen.

Diskussionssprache ist Deutsch und Englisch.

Der Eintritt ist frei.