Skip to main content

COURTYARD CONVERSATIONS: Negotiating Space Together

Datum
Uhrzeit
Termin Label
Symposionistic gathering
Organisationseinheiten
Kunst und Architektur
Ortsbeschreibung
Schillerplatz 3
2. Innenhof
1010 Wien

Wir laden euch herzlich zu den Abschlusspräsentationen des Ateliers Gender & Space (IKA) ein, die in Form einer symposionartigen Veranstaltung mit geladenen Gästen stattfinden. Auf dem Programm stehen spannende Vorträge, Diskussionen, Installationen und Interventionen zu den Themen feministische Raumpraktiken, queere Raumnutzung, Inklusivität, Barrierefreiheit, feministische Infrastrukturkritik und Gemeingutbildung. Gemeinsam mit der studentischen Hof-Initiative setzen wir die Neugestaltung des Innenhofs fort und suchen nach Wegen, einen lebendigen Gemeinschaftsraum zu schaffen.

Gender & Space Studio /IKA
Petra Hlaváčková & Nicole Sabella 
mit Arundhati Arun, Mahaut Beyret, Sara Hawy, Bharvi Kankaria, Jessica Cortina López, Nora Maleh, Rogin Mougoui, Alex Salem, Kora Witt

Gäste

Ewa Majewska
ist eine feministische Kulturtheoretikerin und außerordentliche Professorin an der SWPS-Universität in Warschau. Sie lehrte an der UDK Berlin und der Universität Warschau; sie war Gastwissenschaftlerin an der UC Berkeley, am ICI Berlin und am IWM in Wien. Sie hat sieben Bücher veröffentlicht, darunter „Feminist Antifascism“ (Verso, 2021), sowie zahlreiche Artikel und Essays in Fachzeitschriften, Magazinen und Sammelbänden. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Archivstudien, die Dialektik der Schwachen, feministische Kritische Theorie und Antifaschismus. Sie war Mitkuratorin der Ausstellung von Mariola Przyjemska in der Nationalgalerie Zachęta in Warschau (2022–2023). Im Jahr 2023 erhielt sie den Emma-Goldman-Preis der Flex Foundation für ihre Forschungsarbeit zum Thema Gleichberechtigung.

Maria Topolčanská ist Architektin und Architekturtheoretikerin. Sie ist emeritierte Rektorin der Akademie der Bildenden Künste in Prag (2022–2024), wo sie seit 2017 lehrt. Sie forscht und publiziert im Bereich der zeitgenössischen Architektur und betreut Doktoranden in Theorie und Kunst. Sie studierte Architektur an der FAD STU in Bratislava und absolvierte den Metropolis-Masterstudiengang in Architektur und Stadtkultur an der ETSAB in Barcelona. Ihr Interesse gilt der Erforschung der politischen Dimensionen der architektonischen Praxis und der Wohnraumentwicklung in zeitgenössischen Städten sowie Formen der Pädagogik und des Publizierens in den Bereichen Kunst und Architektur.

Emilia Castañeda Rossmann ist Absolventin der Politikwissenschaft (Zeitgenössische Lateinamerikastudien, Universidad Complutense de Madrid) mit einem starken Fokus auf die Schnittstelle zwischen akademischer Forschung und angewandten soziopolitischen Praktiken. Ihre wissenschaftliche Arbeit konzentriert sich auf geschlechtsspezifische Gewalt, dekoloniale feministische politische Theorie und die territorialen Dimensionen von Gewalt in Lateinamerika, wobei sie besonderes Augenmerk auf Femizide im Zusammenhang mit der organisierten Kriminalität, feministischen Widerstand in Grenzregionen und Körper-Territorium-Konzepte legt. Sie verfügt über Erfahrung in feministischen und gewaltbekämpfenden Initiativen und leistet Beiträge durch Forschung, Kommunikation und kollektive Organisation.

Catcalls of Vienna
Was 2016 in New York City als lokale „Chalk back“-Initiative begann, hat sich heute zu einer Bewegung entwickelt, die sich weltweit gegen geschlechtsspezifische Belästigung auf der Straße einsetzt. Das Kollektiv Catcalls of Vienna wurde im Juli 2020 von einer Gruppe lokaler Aktivist*innen gegründet. Ihr Instagram-Account dient als Online-Plattform, auf der Opfer von Belästigung auf der Straße ihre Erfahrungen teilen können, einschließlich der Schilderung verbaler/körperlicher Übergriffe und des Ortes, an dem diese stattfanden. Indem die Initiative die Zitate der Belästiger mit dem Hashtag #stopstreetharassment auf den Boden schreibt, erobert sie den öffentlichen Raum zurück und macht Belästigung auf der Straße sichtbar.