FÜNFZIGZWANZIG | Open Call 2027: Dezentrale Praktiken
Die Galerie FÜNFZIGZWANZIG lädt in Kooperation mit dem Richard-Hirschbäck-Archiv zur Einreichung künstlerischer Beiträge für das Jahresprogramm 2027 ein.
Thema
Anlässlich des 20. Todestages des Künstlers Richard Hirschbäck richtet sich der Open Call 2027 an einzelne Künstler_innen sowie Kollektive, die außerhalb urbaner Zentren arbeiten.
Im Fokus stehen dezentrale künstlerische Praktiken in Österreich, die sich nicht ausschließlich über ihre geografische Verortung bestimmen lassen, sondern ebenso als formale und methodische Verschiebungen zu verstehen sind: als Praktiken, die an den Rändern etablierter Strukturen operieren, diese hinterfragen und neue Formen künstlerischer Produktion und Zusammenarbeit erproben.
Der Open Call versteht dezentrale Kunstpositionen nicht als Gegenentwurf zur Stadt, sondern als ergänzende und kritische Erweiterung aktueller kultureller Produktionsformen.
Dotierung
Aus dem Pool der Einreichungen werden zudem zwei Richard-Hirschbäck-Preise zur gezielten Stärkung dezentraler Kunstpraxis vergeben. Die Preise sind jeweils dotiert mit 2.000 Euro und werden 2027 erstmals von der FÜNFZIGZWANZIG in Kooperation mit dem Richard-Hirschbäck-Archiv ausgeschrieben.
Einreichung
Einzureichen sind
- Portfolio
- kurze Projektbeschreibung
- ggf. Budget und Zeitplan als PDF (max. 5 MB!) per swisstransfer.com an kontakt@5020.info
Bei Filmen und Videoarbeiten bitten wir um einen Vimeo- oder YouTube-Link. **
Betreff: Open Call – Dezentrale Praktiken
Einreichfrist: 30. Juli 2026
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der FÜNFZIGZWANZIG.