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Materialforschung in Kunst und Konservierung

Zur Bestimmung der materiellen Zusammensetzung eines Kunstwerkes werden in erster Linie sogenannte zerstörungsfreie Methoden eingesetzt, welche eine Materialanalyse ohne Probenahme und Veränderung am Objekt ermöglichen. Die Miniaturisierung in den letzten Jahren im Bereich der Geräte- und Computertechnologie ermöglicht es, auch eine nicht-invasive Materialanalyse, also eine Bestimmung der chemischen Zusammensetzung direkt in Sammlungen oder bei archäologischen Fundstätten, durchzuführen, um Transport oder Klimaveränderungen für die kunst- und kulturgeschichtlichen Werke zu vermeiden. Dafür werden im Institut die Methoden der Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) sowie der UV-Vis-, Infrarot- und Raman-Spektroskopie verwendet.

Die Langzeitbeständigkeit von Materialien in der bildenden Kunst wird durch systematische Untersuchungen und Bewitterungs- oder Lichttests geprüft. Dabei werden vor allem Methoden der modernen Oberflächenanalyse eingesetzt, die es ermöglichen, Materialveränderungen bereits im Nanometerbereich zu detektieren. In derartigen systematisch durchgeführten Studien können letztlich auch Möglichkeiten zur Erhaltung des kulturellen Erbes vorgeschlagen und getestet werden.

Technologische Sammlung