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Rückblick auf die erste DEMOK-Veranstaltungsreihe: ACT AND SPEAK – Demokratie unter Druck

Zum Abschluss der ersten Ausgabe der DEMOK-Veranstaltungsreihe ACT AND SPEAK: Demokratie unter Druck fanden am Freitag wie geplant zwei Gespräche in der zu diesem Zeitpunkt von Studierenden besetzten Aula statt: eines mit Jonas Thiel, Journalist des Magazins Jacobin, moderiert von Rektor Johan F. Hartle, sowie eines mit Inna Shevchenko von FEMEN, moderiert von Vizerektorin Ingeborg Erhart. Anschließend folgte ein reger Austausch zwischen den Studierenden und der Aktivistin aus der Ukraine, die betonte, wie wichtig es sei, eine aktive politische Rolle einzunehmen. Demokratie sei niemals selbstverständlich, sondern müsse immer wieder erkämpft werden. Man solle, so Shevchenko, nicht warten, bis es zu spät ist.

Eine Woche lang widmete sich die Akademie dem Kampf gegen Entdemokratisierung und bot Raum für Austausch, kritische Auseinandersetzung und die Erprobung demokratischer, kollektiver und widerständiger Praktiken. Neben Vorträgen von Paul Feigelfeld und Natascha Strobl umfasste das Programm Workshops und Performances, die unterschiedliche Formen des Widerstands und Möglichkeiten der Intervention in den Blick nahmen. Beiträge von Ertuğrul Bayraktar, Kenneth Constance Loe, Marianne Eberl und Maren Rahman sowie von Oliver Hangl und Negin Rezaie eröffneten dabei vielfältige Perspektiven auf die Frage, wie Widerstand praktiziert und demokratisches Handeln gestärkt werden kann.

Mit dem längerfristig angelegten Programm DEMOK schafft die Akademie in Kooperation mit der IG Bildende Kunst einen Raum, der dazu einlädt, sich kontinuierlich einzubringen, gesellschaftliche Entwicklungen kritisch zu begleiten und angesichts der zunehmenden Bedrohungen für die Demokratie selbst aktiv zu werden.