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Neuer Professor für Philosophie und ästhetische Theorie ab 1.10.: Alexei Penzin

Wir heißen Alexei Penzin (Univ.prof. § 99 Philosophie und ästhetische Theorie am Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften) herzlich an der Akademie der bildenden Künste Wien willkommen!

Dr. Alexei Penzin promovierte am Institut für Philosophie der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau. Seine Forschungsschwerpunkte sind zeitgenössische Interpretationen des marxistischen Denkens, kontinentale Philosophie und kritische Theorie, zeitgenössische Kunsttheorie sowie sowjetische und postsowjetische Geistes- und Kulturgeschichte.

Penzin hat seine Forschungsergebnisse in zahlreichen Artikeln in Zeitschriften wie Rethinking Marxism, Mediations, South Atlantic Quarterly, Manifesta Journal, Crisis and Critique, Radical Philosophy, e-flux journal sowie in zahlreichen Sammelbänden veröffentlicht. Sein Essay Rex Exsomnis (Hatje Cantz Verlag, 2012) war Teil der documenta13-Reihe. Penzin war Herausgeber und Autor eines Nachworts für die russische Übersetzung von The Grammar of Multitude von Paolo Virno (2013) und gab zusammen mit John Roberts die englische Übersetzung des Buches Art and Production von Boris Arvatov, einem der wichtigsten Theoretiker der sowjetischen Avantgarde, heraus (2017). Er ist außerdem Mitherausgeber und Mitautor des Buches Politics of the Many. Contemporary Radical Thought and the Crisis of Agency (Bloomsbury Academic, 2021). Er hat auf zahlreichen internationalen Konferenzen und akademischen und kulturellen Veranstaltungen Vorträge gehalten, darunter die Jahreskonferenzen des Historischen Materialismus, die Kongresse die Kongresse des Former West, die dOCUMENTA13 in Kassel, das Goethe-Institut, die Serpentine Gallery, die Yale University und die University of Oxford.

Penzin ist eines der Gründungsmitglieder der Gruppe Chto Delat ("Was ist zu tun?"), einem international anerkannten Kollektiv von Künstler_innen, Schriftsteller_innen und Wissenschaftler_innen. Penzin ist außerdem Mitglied des Redaktionsausschusses der Zeitschrift Stasis und des Moscow Art Magazine. Derzeit bereitet er sein Buch Sleep and Subjectivity in Capitalist Modernity vor, das 2024 bei Bloomsbury Academic erscheinen soll.

Vor seiner Gastprofessor an der Akademie der bildenden Künste Wien unterrichtete Alexei Penzin Kurse und Seminare in kontinentaler Philosophie und ästhetischer Theorie an der University of Wolverhampton (UK), der University of Tromsø, der Fondazione Pistoletto und vielen anderen Institutionen.