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Universitätsprofessur

gem. § 98 Universitätsgesetz 2002 für das Fach „Kunstgeschichte und Theorie der Moderne“ am Institut für Kunst und Kulturwissenschaften (IKW) der Akademie der bildenden Künste Wien.

Extra Label
Bewerbungsfrist
Fälligkeitsdatum
Fr 22.5.2026

An der Akademie der bildenden Künste Wien gelangt folgende Stelle zur Ausschreibung: 

Universitätsprofessur 

gem. § 98 Universitätsgesetz 2002 für das Fach „Kunstgeschichte und Theorie der Moderne“ am Institut für Kunst und Kulturwissenschaften (IKW) der Akademie der bildenden Künste Wien. Diese Position wird im vollen Beschäftigungsausmaß ab 1.10.2027 zunächst befristet für 5 Jahre vergeben. Vor Ablauf der Befristung kann ein Antrag auf Verlängerung bzw. Entfristung des Dienstverhältnisses gestellt werden. 

Der Schwerpunkt des IKW liegt auf Critical Studies in Bezug auf Gegenwartskunst, Gender Studies, Postcolonial Studies, Diaspora Aesthetics, Soziologie, Ästhetischer Theorie, Kunstgeschichte und Medienwissenschaft.  

Die ausgeschriebene Stelle adressiert herausragende Wissenschaftler_innen mit Expertise im Fach „Kunstgeschichte und Theorie der Moderne“ (19. und 20. Jahrhundert). Eine kritische Reflexion des Begriffs der Moderne und des Modernismus im Hinblick auf Eurozentrismus, Kolonialität, Temporalität und Periodisierung von künstlerischen und kulturellen Entwicklungen wird erwartet. Künstlerische Produktion, kulturelle Praktiken und materielle Kulturen sollen dabei vor dem Hintergrund sozialer Bewegungen sowie zeitgenössischer theoretischer und methodologischer Diskurse besonders berücksichtigt werden. 

Das Aufgabenfeld umfasst Lehre und Forschung inkl. Betreuung von Diplom-/MA-Abschlussarbeiten und Dissertationen sowie die Mitwirkung an der Weiterentwicklung des Instituts, des Master Critical Studies und in der universitären Selbstverwaltung. 

Anstellungsvoraussetzungen 

  • ein der Verwendung entsprechendes abgeschlossenes österreichisches oder internationales Universitätsstudium mit Doktorat und Habilitation bzw. einer habilitationsäquivalenten Leistung in einem kunst- bzw. kulturwissenschaftlichen Fach
  • hervorragende wissenschaftliche Qualifikation für das zu besetzende Fach „Kunstgeschichte und Theorie der Moderne“, welches disziplinübergreifend angelegt ist
  • exzellentes Forschungsprofil (einschlägige internationale Publikationen, Tagungsbeiträge etc.) sowie Erfahrung im Verfassen von Forschungsanträgen
  • pädagogische und didaktische Eignung sowie mehrjährige Lehrerfahrung im Hochschulbereich
  • facheinschlägige internationale Vernetzung
  • Kompetenz zur diskursiven Entwicklung und Reflexion der Künste im Rahmen der Forschungs- und Lehraktivitäten der Akademie
  • Bereitschaft zur Mitarbeit in den Gremien der universitären Selbstverwaltung
  • sehr gute Deutsch- und/oder Englischkenntnisse sowie die Bereitschaft die jeweils andere Sprache zu erlernen
  • diskriminierungskritisches Grundverständnis sowie die Bereitschaft sich dahingehend fortzubilden
  • Bereitschaft im Fall einer Berufung den Lebensmittelpunkt nach Wien zu verlegen 

Gewünschte Qualifikationen 

  • Bereitschaft zur engen inhaltlichen und organisatorischen Zusammenarbeit mit den Kolleg_innen des IKW
  • Bereitschaft zur Mitarbeit an akademieinternen und öffentlichen Aktivitäten bzw. interdisziplinären Projekten und Kooperationen
  • Expertise in transdisziplinären Kunst- und Kulturwissenschaften
  • außeruniversitäre Praxis
  • Schwerpunkte in einem oder mehreren der folgenden Felder: 

-       Gender-, Queer-, Trans Studies

-       Disability Studies

-       Medien, Technologien oder digitale Kulturen

-       Migration, transkulturelle und regionale Studien 

Zur Lehrverpflichtung gehören Lehrveranstaltungen im Ausmaß von mindestens 8 Unterrichtsstunden pro Woche. 

Der monatliche Bruttobezug nach dem Kollektivvertrag für die Arbeitnehmer_innen der Universitäten in der Gehaltsgruppe A1 beträgt derzeit Euro 6.713,30. 

Interessent_innen bewerben sich unter Beilage folgender Unterlagen bis 22.5.2026 unter: www.akbild.ac.at/jobs: (1) Motivationsschreiben, (2) Lebenslauf inkl. Forschungsprojekten, (3) Publikationsliste, (4) Konzept zur Positionierung und Weiterentwicklung des Studienschwerpunkts in der ausgeschriebenen Fachrichtung, (5) universitäres Lehrkonzept über die Motivation, Inhalte und Vorhaben der eigenen Lehre sowie Nachweis einer der Position entsprechenden Lehrtätigkeitserfahrung (6) Darlegung zum eigenen diskriminierungskritischen Verständnis von Lehre, Forschung und universitärer Selbstverwaltung.

Die Akademie der bildenden Künste Wien bekennt sich zu einem chancengerechten Lern-, Lehr-, Forschungs- und Arbeitsumfeld und wirkt auf den Abbau von Diskriminierungen und strukturellen Barrieren hin. Daher begrüßt die Akademie ausdrücklich die Bewerbung von qualifizierten Personen, die aufgrund ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung, ethnischen Zugehörigkeit, Religion oder Weltanschauung oder ihres Alters strukturell benachteiligt sind. Dabei ist besonders zu berücksichtigen, wenn eine Person mehrere Diskriminierungsgründe auf sich vereint (intersektionaler Ansatz). 

Die Akademie der bildenden Künste Wien strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen an und ersucht nachdrücklich um Bewerbungen von qualifizierten Frauen. Weiters bemüht sich die Akademie um die Herstellung von möglichst barrierefreien Bewerbungs- und Arbeitsbedingungen. In diesem Rahmen unterstützt die Akademie aktiv die Bewerbung von Menschen mit Behinderungen. Bewerber_innen können sich im Vorfeld an die Personalabteilung oder die Behindertenvertrauenspersonen der Akademie wenden. Die Bewerber_innen haben keinen Anspruch auf Abgeltung von Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstanden sind.