Universitätsassistent_in (prae-doc) mit Schwerpunkt Mikrobiologie/Molekularbiologie
An der Akademie der bildenden Künste Wien gelangt folgende Stelle zur Ausschreibung:
Universitätsassistent_in (prae-doc) mit Schwerpunkt Mikrobiologie/Molekularbiologie
am Institut für Naturwissenschaften und Technologie in der Kunst (INTK). Diese Position wird ab 1.6.2026 befristet auf 4 Jahre im Beschäftigungsausmaß von 30 Wochenstunden vergeben. Sie ist in zwei laufende Forschungsprojekte zur Mikrobiologie im Kontext von Kunst und Architektur eingebunden und dient der wissenschaftlichen Qualifizierung im Rahmen eines Dissertationsvorhabens.
Aufgabenbereiche
- Durchführung eines eigenständigen Dissertationsprojekts im Bereich Mikrobiologie/Molekularbiologie mit Bezug zu Kunst-, Architektur- und Kulturerbe-Fragestellungen
- Arbeit mit Schimmelpilzen (Handhabung, Kultivierung), Wachstumstests auf museumrelevanten Materialien (Mock-ups) unter kontrollierten Bedingungen in der Klimakammer (Versuchsplanung, Durchführung, Monitoring, Dokumentation)
- Transkriptomik von Schimmelpilzen aus Reinkulturen sowie Gemischen mehrerer Spezies (Probenaufbereitung, Experimentdesign, Datenaufbereitung/-auswertung in Abstimmung mit Projektpartner_innen)
- wissenschaftliche Auswertung, Interpretation und Kommunikation der Ergebnisse (Berichte, Publikationen, Konferenzbeiträge)
Anstellungsvoraussetzungen
- ein der Verwendung entsprechendes abgeschlossenes Diplom- oder Masterstudium (z. B. Mikrobiologie, Molekularbiologie, Biotechnologie, Life Sciences o.ä.)
- nachgewiesene Kenntnisse in mikrobiologischen und molekularbiologischen Methoden (klassische Mikrobiologie und -omics Technologien)
- ausgezeichnete Englischkenntnisse in Wort und Schrift (Publikation/Projektkommunikation)
- Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit im Umfeld Kunst/Architektur/Konservierung
- sehr gute Kenntnisse in MS-Office
- diskriminierungskritisches Grundverständnis sowie die Bereitschaft sich dahingehend fortzubilden
Gewünschte Qualifikationen
- Erfahrung mit filamentösen Pilzen/Schimmelpilzen (Physiologie, Ökologie)
- Praxis mit Klimakammer-Experimenten oder materialbezogenen mikrobiellen Tests
- Erfahrung mit RNA-Workflows und/oder Transkriptom-Datenanalyse
- Kenntnisse in Bioinformatik (z.B. Umgang mit NGS-Daten, Auswertungspipelines/Statistik, reproduzierbare Workflows) von Vorteil
- Kenntnisse im Umgang mit Linux-basierten Programmen von Vorteil
- Publikations- und/oder Vortragserfahrung
- Teamfähigkeit und hohe Eigenständigkeit
Der monatliche Bruttobezug nach dem Kollektivvertrag für die Arbeitnehmer_innen der Universitäten in der Gehaltsgruppe B1 beträgt derzeit Euro 2.832,10 bei einem Beschäftigungsausmaß von 30 Wochenstunden.
Interessent_innen bewerben sich bitte unter Beilage von Motivationsschreiben, Lebenslauf, ggf. Publikationsliste sowie relevanten Zeugnissen bis 30.4.2026 unter: www.akbild.ac.at/jobs
Die Akademie der bildenden Künste Wien bekennt sich zu einem chancengerechten Lern-, Lehr-, Forschungs- und Arbeitsumfeld und wirkt auf den Abbau von Diskriminierungen und strukturellen Barrieren hin. Daher begrüßt die Akademie ausdrücklich die Bewerbung von qualifizierten Personen, die aufgrund ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung, ethnischen Zugehörigkeit, Religion oder Weltanschauung oder ihres Alters strukturell benachteiligt sind. Dabei ist besonders zu berücksichtigen, wenn eine Person mehrere Diskriminierungsgründe auf sich vereint (intersektionaler Ansatz).
Die Akademie der bildenden Künste Wien strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen an und ersucht nachdrücklich um Bewerbungen von qualifizierten Frauen. Weiters bemüht sich die Akademie um die Herstellung von möglichst barrierefreien Bewerbungs- und Arbeitsbedingungen. In diesem Rahmen unterstützt die Akademie aktiv die Bewerbung von Menschen mit Behinderungen. Bewerber_innen können sich im Vorfeld an die Personalabteilung oder die Behindertenvertrauenspersonen der Akademie wenden. Die Bewerber_innen haben keinen Anspruch auf Abgeltung von Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstanden sind.