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Ana de Almeida erhält Erste Bank Kunstpreis

Die Künstlerin und Autorin Ana de Almeida erhält den diesjährigen Erste Bank Kunstpreis. Neben dem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro erhält sie auch eine Einzelausstellung im Kunstverein DAS WEISSE HAUS sowie im jeweiligen Gastland. 

Der Erste Bank Kunstpreis ist ein langjähriges Kooperationsprojekt von DAS WEISSE HAUS und dem Erste Bank Sponsoring Programm. In seiner elften Ausgabe im Jahr 2026 wird der Preis in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Kulturforum Budapest vergeben. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und umfasst eine Ausstellung im DAS WEISSE HAUS sowie eine Residency und eine ortsspezifisch adaptierte Version derselben Ausstellung im jeweiligen Gastland.

Ana de Almeida ist Künstlerin und Autorin, die zwischen Lissabon und Wien wirkt. Sie promoviert derzeit an der Akademie der bildenden Künste in Wien und beschäftigt sich mit der Bildproduktion zwischen der Nelkenrevolution und der Samtenen Revolution. Ihre Dissertation Vom Schuhkarton zum Archiv: Überlegungen zur Produktion von Fotos im inter-revolutionären Raum zwischen der Nelkenrevolution und der Samtenen Revolution von 1974 bis 1989 untersucht die Überschneidungen zwischen persönlicher Erinnerung, materieller Kultur und Geschichtsschreibung anhand einer Studie über das Archiv als lebendigen und performativen Ort der Wissensproduktion.

In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit der Politik der Erinnerung, Archivierungsmethoden und der Schnittstelle zwischen persönlicher und kollektiver Geschichte. Dabei arbeitet sie oft mit Fotografie, Text, Video, Installation und Performance. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf der Aktivierung informeller Archive, um über revolutionäre Begehren, die intergenerationelle Übertragung von Widerstand und die Gestaltung politischer Subjektivitäten nachzudenken.

Die Ausstellung im DAS WEISSE HAUS in Wien wird am 15. September 2026 eröffnet.