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Performing Primal Communism

Projektleitung:
Paul-Julien Robert (IBK)

Projektteam:
Thomas Marschall, Elisabeth Schäfer, Ida Clay

Kooperationspartner_in:
Österreichisches Museum für Volkskunde

Projektdauer:
3 Jahre
verlängert bis 30.4.2023

Gefördert von:
FWF | PEEK (AR568)

Weblink:
https://fh-timelines.goldblo.cc

FWF | PEEK-Projekt
geleitet von Paul-Julien Robert, Institut für bildende Kunst
Projektlaufzeit: 1.2.2020 – 30.4.2023

Performing Primal Communism arbeitet an einer künstlerisch forschenden Perspektive auf die von dem Wiener Aktionismus-Künstler Otto Mühl 1972 gegründete und 1990 aufgelöste AAO-Kommune. Die Kommune widmete sich der Auflösung etablierter sozialer Institutionen und Habitualisierungen. Ihr erklärtes Ziel war es, autoritäre Institutionen wie Staat, Kirche, bürgerliche Familie, Kapitalismus und Patriarchat mit Hilfe von Wissenschaft und Kunst zu überwinden. Aber das soziale Experiment endete in einem hochgradig autoritären System innerhalb einer kontrollierten Gemeinschaft. Mühl wurde wegen mehrfachen sexuellen Missbrauchs verurteilt und zu 7 Jahren Gefängnis verurteilt.

Gemeinsam mit ehemaligen Kommunard_innen strebt das Projekt nach einer Neubesichtigung und Rekontextualisierung der Kommune durch „Forschung in und durch die Künste“, indem es einen Forschungsrahmen für das Reenactment der gemeinsamen Geschichte der AAO aufbaut: (Re)writing of Reality through (Re)enactment.