How to Exist as an Artist in a World of Changes? - Theory for Art & Sustainability
In einer Welt des tiefgreifenden ökologischen und gesellschaftlichen Wandels steht auch die Kunst vor neuen Herausforderungen: Wie kann ressourcenschonend produziert werden? Welche Verantwortung trägt künstlerisches Arbeiten im Kontext der Nachhaltigkeit? Wo werden nachhaltige Strategien bereits überzeugend umgesetzt – und wo stoßen sie an ihre Grenzen?Der Workshop lädt dazu ein, künstlerische Materialien, Produktionsweisen und Inhalte kritisch zu reflektieren und nachhaltige Alternativen zu entwickeln. Anhand von Beispielen aus Kunstgeschichte und Gegenwart werden Strategien, Materialien und Haltungen untersucht, die auf einen bewussten Umgang mit Ressourcen und auf gesellschaftliche Transformation zielen.In sieben thematischen Blöcken werden theoretische Grundlagen, historische Entwicklungen und aktuelle künstlerische Positionen vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Präsentationen und Gespräche werden durch Filmsichtungen, Ausstellungsbesuche im Rahmen der Klima-Biennale 2026 sowie ein Künstler*innengespräch ergänzt.Ein zentraler Bestandteil ist eine praktische Semesterübung, deren Ergebnisse am Ende von den Studierenden präsentiert werden. Darüber hinaus besteht Raum, eigene künstlerische Arbeiten sowie individuelle Fragestellungen in die Diskussion einzubringen.Der Workshop versteht sich zudem als Impulsgeber für die Weiterentwicklung eigener Projekte im Rahmen der Lehrveranstaltung „How to Exist as an Artist in a World of Changes? – Art and Sustainability in Practice“.