Eine Skizze für Wolfgang
Ein Vortrag von Maggessi/Morusiewicz im Kontext von ihrem künstlerischen Forschungsprojekt W/ri/gh/ting Archives through Artistic Research (FWF | PEEK AR716).
Die Projektpräsentation Eine Skizze für Wolfgang zeigt Arbeiten, die Einblick in den laufende Arbeitsprozess von Maggessi/Morusiewicz’ künstlerischem Forschungsprojekt geben. Das Duo untersucht methodologisch die Verschränkung von künstlerischer und archivarischer Forschung. Dabei stellen sie Fragen wie: Wann gehen Künstler_innen ins Archiv? Welche Archive bilden Künstler_innen? Und umgekehrt: Wann wird die Arbeit von Archivar_innen künstlerisch – und welche künstlerischen Methoden kommen dabei zum Einsatz?
In Zusammenarbeit mit Qwien beschäftigt sich das Duo mit dem persönlichen Nachlass des österreichischen Aktivisten, Architekten, Künstlers und Szene-Figur Wolfgang Reder. Neben der Sichtung und Digitalisierung eines Teils seines persönlichen Archivs arbeitet das Duo auch an einem Oral-History-Projekt zu seinem Leben, unter anderem durch Gespräche mit Freund_innen und Verwandten von Reder. Diese Projektpräsentation versteht sich als Zwischenbericht und experimenteller Einblick, in dem Materialien, Anekdoten, Fragen und Überlegungen in künstlerischer und dialogischer Form präsentiert werden.
Der Vortrag findet im Rahmen der gleichnamigen Ausstellung im Qwien statt. Die Ausstellung ist vom 15.1 – 1.2.2026 zu sehen. Die Ausstellung ist von Donnerstag bis Sonntag, von 13 bis 18 Uhr offen.