Gender & Space //Zora Fuhrmann: Working Title
Dieses Projekt untersucht in Form eines Comics die unsichtbare und unbezahlte Arbeit im Kunstfeld, indem es meine eigenen Erfahrungen als Kunststudentin mit theoretischen Texten von Silvia Federici verbindet, inspiriert von Liv Strömquist.
Je länger ich an der Akademie der Bildenden Künste studiere, desto schwieriger ist es geworden, sich eine stabile Zukunft im Kunstbereich vorzustellen – so jedenfallsmeine Erfahrung. Neben Talent und Glück ist eine große Menge unsichtbarer und unbezahlter Arbeit nötig, um im Kunstfeld Fuß zu fassen. Dieses Projekt nimmt diese Arbeitssituation zum Ausgangspunkt und untersucht sie in Form eines Comics. Inspiriert von den Arbeiten Liv Strömquists ist es das Ziel, einen nahbaren Zugang sowohl zu theoretischen Positionen als auch zu künstlerischer Arbeit zu schaffen. Neben meinen eigenen Erfahrungen als Kunststudentin ohne wohlhabende Eltern oder etablierte Netzwerke in der Branche bezieht das Projekt theoretische Texte von Silvia Federici ein, insbesondere ihre Essays zu Commons und reproduktiver Arbeit, die wir in diesem Semester im Kurs Gender & Space diskutiert haben. In Verbindung mit künstlerischen Arbeiten zum Thema Kunstproduktion und Arbeit in unserer Gesellschaft sollen Denkimpulse, Erkenntnismomente und neue Perspektiven skizziert werden.