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Gestaltung im Kontext – Ausstellung

Datum
Termin Label
Ausstellung
Organisationseinheiten
Künstlerisches Lehramt
Ort, Treffpunkt (1)
Atelierhaus
Ort, Adresse (1)
Lehárgasse 8
Ort, PLZ und/oder Ort (1)
1060 Wien
Ort, Raum (1)
EG Nord

Zu den Öffnungszeiten des Rundgangs 2026

Ausstellung von Studierendenarbeiten des Fachbereichs Gestaltung im Kontext am Institut für das künstlerische Lehramt.

Amphoren

Ausstellung von Studierendenarbeiten entwickelt im Rahmen der Lehrveranstaltung Fertigungstechnik Formenbau/Keramik bei Lilith Matthews.

In dieser Lehrveranstaltung begegnen die Studierenden im Keramikteil erstmals dem Werkstoff. Sie erlernen die grundlegenden Aufbautechniken, ein paar Gestaltungsmittel der keramischen Arbeit, wie auch über Form und Funktion die dafür notwendige Technik und das richtige Material zu wählen. Nach abgeschlossenem Rohaufbau und Nachbearbeitung, wurde mittels einer Engobe behautet, teilweise mit Schablonen und anschließend vor allem innen glasiert. Die Werkstücke wurden beinahe nur von Hand mit Hilfe weniger Werkzeuge frei aufgebaut. Die Studierenden entwerfen selbst ihre Form und das Dekor dafür.

Teilnehmende Studierende:
Susanna Höllrigl, Maxim Reif, Valentina Schmidt, Marlo Pillwein, Rosalie Maxima Maier

Auf der Suche nach Struktur - Versuche an Ringen

Studierende präsentieren einfache Schmuckstücke entwickelt im Rahmen der Lehrveranstaltung Fertigungstechnik Holz/Metall betreut von Dieter Gorjanz.

Die Herstellung der Schmuckstücke dient als Übung zur Technik des Hartlötens. Die Oberflächengestaltung erfolgt durch das Abformen industrieller und natürlicher Oberflächen und die Verwendung von Anlauffarben.

Teilnehmende Studierende:
Raphaela Bock, Lorenz Burkhart, Julia Hovorka, Erisa Mir Kazemi, Mila Kocher, Isabella Neuriesser, Lina Pöschko, Sonia Schorling, Anna Szantai, Tabea Wolf, Maya Zwatz

Bachelorarbeiten aus dem Fachbereich Gestaltung im Kontext

Ausstellung von gestalterischen Bachelorarbeiten entwickelt im Rahmen der Lehrveranstaltungen Moden/Styles/Identitäten betreut von Kathrin Lugbauer sowie von Produkt/Design/Konsum betreut von Peter Spitaler.

David Eisner zeigt das Kostümdesign, welches für das Theaterstück Blood Reign (Premiere im September 2025 in Zürich) konzipiert und gefertigt wurde. Die Arbeit beschäftigt sich mit der ästhetischen, theoretischen und symbolischen Verflechtung von Vampirismus, queeren Perspektiven und dekolonialen Denkansätzen. Der vampirische Körper wird als Fluiditätsfigur inszeniert, die Macht, Begehren und Abweichung sichtbar macht. Das Kostümdesign versteht sich dabei als gestalterische Forschung darüber, wie alternative Entwürfe des Vampirischen, des Untoten auf der Bühne dargestellt und verkörpert werden können.

Luca Ruhri präsentiert die Arbeit Back Pain Fabrics, welche sich mit Skoliose und deren gestalterischer Übersetzung in einer Modekollektion befasst. Ausgangspunkt ist die persönliche Erfahrung mit der Erkrankung, welche als kritischer Impuls zur Auseinandersetzung mit Normkörpern, Abweichungen und deren gesellschaftlicher Wahrnehmung dient. 

Martin Weichselbaumer präsentiert die Arbeit Ein Boot für den Weltuntergang oder Die Suche nach den Glühwürmchen. Der Prototyp behandelt Fragen wie: Was passiert, wenn ein Hochwasser ein kleines Boot mit sich reißt? Wird es die Wassermassen überstehen? Oder zerborstet es an der unbändigen Kraft des Wassers? Was wird aus dem Boot, das havariert unentdeckt im Strom liegt? Wird es ein Teil unserer Natur, oder ein Artefakt aus Kunststoff, dass sich langsam auflöst und in unsere Körper wandert. Ist es möglich, ein Boot nur aus natürlichen Materialien zu fertigen? Gibt es Leim, der natürlich und wasserfest ist? Kann man Linoleum selbst herstellen und kann man damit Glasfaserverstärkten Kunststoff ersetzen? Muss man immer Schrauben verwenden, oder wie hat man das früher gemacht? Warum war Leinen und Leinöl ein Teil von historischen Booten?

Connecting Threads_Vermittlungsformate für gestalterisch-handwerkliche Praktiken

In der Lehrveranstaltung bei Anna Menecia Antenete Hambira setzen sich die Studierenden theoretisch und künstlerisch mit der traditionell weiblich konnotierten textilen Praktik der Handstickerei auseinander. 

Das Aneignen, die kritische dekoloniale Reflektion und das Vermitteln von Wissen zu soziokultureller und gesellschaftspolitischer Geschichte und Gegenwart der Handstickerei war ebenso Teil der Lehrveranstaltung wie das Erlernen und Lehren der textil-künstlerischen Technik. Die Studierenden beschäftigten sich mit der Nadel als mächtiges Werkzeug global wirkender aktivistischer Gruppen und Einzelpersonen, die nicht nur ihre eigenen Narrative und Themen auf künstlerische Weise sicht-, fühl- und erlebbar machen und so einen Platz im männlich weiß dominierten Geschichtskanon einfordern, sondern auch gemeinschaftlich Raum für Vernetzung, Heilung, Emanzipation und Widerstand schaffen.

Teilnehmende Studierende:
Judith Lamberger, Lorenz Benedikt Burkhart, Anna Diana Mätzler, Anna Bauer, Susanna Aimée Höllrigl, Nicole Brandstaetter, Rosa Nella Landa, Judith Gebert, Hanna Saurer, Marlo Pillwein, Maria Valentina Schmidt, Nina Teix, Josi Hipp, Olivia Gründler

Design in Process

Plakatserie aus der Konzeptionsphase der Designprojekte von Master-Studierenden aus Gestaltung im Kontext. Betreut von Martin Beck und Valerie Lange.

Präsentiert werden Poster aus der Designentwicklung der Masterprojekte aus Gestaltung im Kontext. Die Posterserie beleuchtet mittels Wortsammlungen die Projektkontextualisierung, auf denen die Arbeiten der Studierenden aufbauen. Die realisierten Projekte werden im Sommersemester beim Parcours ausgestellt. 

Teilnehmende Studierende: 
Fiona Albrechtsberger, Johannes Baluch, Sarah Fichtinger, Lea Gander, Andrea Kozuchova, Lea Langner, Maria Lici, Eva-Maria Meischl, Johannes Oberhuber, Julija Schener, Johannes Staudenbauer

Farbe · Form · Material

Textile Druckexperimente von Studierenden aus der Lehrveranstaltung Erweiterung / Drucktechnik mit Ulli Nöbauer.

Präsentiert werden Arbeiten, die sich mit den vielfältigen gestalterischen Möglichkeiten des Textildrucks auseinandersetzen. Im Fokus steht der Siebdruck auf Stoff und dessen Variationspotenzial durch die Kombination unterschiedlicher Materialien, Textilien, Farbgebung und Druckpasten. Die gezeigten Drucke untersuchen das Zusammenspiel von Motiv, Material und Technik. Die Textilien fungieren dabei als aktiver Bestandteil der Gestaltung.

Teilnehmende Studierende:
Clara Becker, Viktoria Böhm, Emma Ganneval, Clarissa Handl, Lina Pöschko, Hanna Saurer, Julija Schener, Stefanie Sima, Sophie Tschannerl

Gefäße und Objekte

Ausstellung von Studierendenarbeiten entwickelt im Rahmen der Lehrveranstaltung Fertigungstechnik Formenbau/Keramik bei Felix Eselböck. 

Studierende erlernen Techniken und Umgang mit Gips als Werkzeug zur einfachen Vervielfältigung keramischer Gefäße und Objekte. Rotationssymmetrische Positive werden händisch mittels einer Schablone gezogen und verschliffen; Produktionsformen werden abgenommen, um damit ein Gefäß durch das Schlickergussverfahren zu fertigen. Bei der zweiten Übung wird von einem frei gewählten Objekt eine mehrteilige Form abgenommen und dieses durch Schlickerguss oder Ausquetschen mit plastischem Steinzeug reproduziert. Die Objekte werden anschließend versäubert und glasiert.

Teilnehmende Studierende:
Flatschacher Verena, Kircher Laura, Kirchgatterer Jana, Zoé Schwarz, Stosik Martin

Identität neu entwerfen

Neugestaltung eines klassischen Hemdes im Dialog mit einer Jugendkultur entwickelt im Rahmen von Moden|Styles|Identitäten bei Kathrin Lugbauer. Durch gezielte Eingriffe entsteht ein individuelles Kleidungsstück, das typische ästhetische Merkmale sichtbar macht.

Ausgehend vom Schnitt eines klassischen Herrenhemdes entwickeln die Studierenden eine modifizierte Version, die sich gestalterisch mit einer Jugendkultur auseinandersetzt. Durch mindestens drei Eingriffe – am Kragen, an den Ärmeln sowie einem frei wählbaren formalen Element wie Abnähern oder Falten, etc. – übernimmt das Hemd Gesten, Rhythmen und Haltungen der gewählten Szene und wird zu deren Manifest. So wird ein alltägliches Kleidungsstück zu einem Träger von Geschichten, die von Freiheit, Zugehörigkeit und kreativer Neuinterpretation erzählen.

Teilnehmende Studierende: Clara Becker, Charlotte Dahlkamp, Kristina-Magdalena Holocher-Ertl, Christina Huber, Aida Jakubovic, Marie Klinger, Johanna Löffl, Ida Romanowski, Elisabeth Claudia Schrödl, Stella Maria Schwaiger, Anna Szantai, Nora Topar

Objekte und Kleinmöbel

Studierende präsentieren gestalterische/handwerkliche Arbeiten aus dem Einführungsunterricht der Holz- und Metallwerkstatt, betreut von Dieter Gorjanz, Barbara Rohner, Peter Spitaler.

Teilnehmende Studierende:
Lorenz Burkhart, Marina Fröhlich, Florian Jauernig, Fanny Ladstätter, Susanna Höllrigl, Nora Rieser

Offene Werkstätten – Keramik/Formenbau

Ausstellung von Studierendenarbeiten entwickelt im Rahmen der Offenen Werkstätte bei Lilith Matthews und Felix Eselböck.

Im Betreuungsunterricht Offene Werkstätte werden individuelle keramische und/oder Formenbau-technische Arbeiten der Studierenden unterstützt und die selbstständige und freie Arbeit an Projekten gefördert. Ebenso werden bereits erlernte Techniken aus der Grundlehre durch Übungen vertieft. Einen wesentlichen Teil bilden auch die Projektplanung sowie die technische Unterstützung von Masterprojekten.

Teilnehmende Studierende:
Fiona Liselotte Albrechtsberger, Judith Gebert, Sophie Greistorfer, Jennifer Petrik, Elli Schrödl, Stella Maria Schwaiger

Planzeichnen – „Wir haben einen Plan“

Ausstellung der Lehrveranstaltung Planzeichnen bei Herbert Peter aus dem Fachbereich Gestaltung im Kontext.

„…einen Plan haben“ bedeutet nicht nur maßstäbliche Zeichnungen auf ein Blatt Papier zu bringen, sondern anhand eines Prozesses die Umsetzung einer Idee vollständig zu dokumentieren. Mit Hilfe von Skizzen, Zeichnungen, Einsatzmodellen und Umsetzungsstrategien werden mit den erforderlichen Softskills Planungen zum Thema Schallschutzmaßnahmen in Projekträumen des IKL ausgearbeitet und präsentiert.

Teilnehmende Studierende:
Lorenz Burkhart, Andrea Kozuchova, Lydia Lindner, Ivy Ludwig, Maximilian Obermüller, Lara Paluselli, Simon Schirmer, Martina Wachter

Projekte zu Technik und Nachhaltigkeit

Studierende präsentieren innovative Projekte aus dem Projekt Technik und Nachhaltigkeit betreut von Daniel Themessl. Im Zentrum stehen reale Problemstellungen, die durch den gezielten Einsatz technischer Anwendungen und nachhaltiger Konzepte gelöst werden.

Die Gestaltungs- und Herstellungsprozesse sind dem Design Thinking Prozess entlehnt, diese Herangehensweise gliederte das Projekt in klare Phasen mit spezifischen Schwerpunkten. Diese methodische Vorgehensweise ist besonders relevant für den schulischen Kontext, da essenzielle Schlüsselkompetenzen gefördert, und kompetenzorientiertes Lernen sowie didaktische Vermittlung von Design und Gestaltung gestärkt werden.

Der Einsatz von digitaler Fertigung und Rapid Prototyping unterstützt den Entwicklungsprozess. Durch die Integration von elektronischen Bauteilen und Physical Computing entstanden Projekte zu Smart-Devices, die funktionale Lösungen für komplexe Probleme bieten. Nachhaltige Gestaltung und Fertigung der Produkte, deren nachhaltige Nutzung sowie die Wiederverwertbarkeit aller Komponenten am Ende des Lebenszyklus werden in den Fokus gerückt. Diese prozessorientierte Methodik, kombiniert mit der Thematik verantwortlicher Gestaltung, ermöglicht den Studierenden, Unabhängigkeit und Autonomie im Schaffen zu erleben, und die gemachten Erfahrungen in die eigenen Vermittlungstätigkeit mitnehmen zu können.

Teilnehmende Studierende:
Isidora Dimitrijevic, Monika Gamillscheg, Lydia Lindner

Textile Masks or Soft, Stiched Faces

Ausstellung der Lehrveranstaltung Nähtechnik / Schnitttechnik bei Christiane Gruber und Noushin Redjaian aus dem Fachbereich Gestaltung im Kontext

Maschinengestickte textile Patches, die wie Tätowierungen Gesichter sichtbar machen, eröffnen ein vielschichtiges Feld zwischen Handwerk, Technik und künstlerischem Ausdruck. Die kuratierten textilen Masken und soft, stitched faces sind maschinengestickte Teilstudien aus den Bereichen Nähtechnik, Formfindung und textiler Manipulation. Anhand dieser Arbeitsproben haben die Studierenden textile, handwerkliche Fertigkeiten erprobt, erweitert und verfeinert.

Die entstandenen Arbeiten bewegen sich im Spannungsfeld zwischen textiler Vermittlungspraxis und eigenständiger künstlerisch-gestalterischer Ausdrucksform. Als experimentelle Studienobjekte verhandeln sie die Materialität des Textilen und dessen poetisches und emotionales Potenzial: das Textile als Haut, als Abdruck, als Spur, als ornamentale oder performative Erweiterung des Körpers.

Ausgehend vom Begriff der Maske entfalten die gestalteten Gesichter eine individuelle, zugleich offene Auseinandersetzung mit Fragen von Kopf, Gesicht, Schmuck und Identität. Sie zeigen textile Gestaltungsmethoden, wie technische Präzision, materiale Sensibilität und künstlerische Recherche ineinandergreifen können. So entstehen textile Portraits, die – ähnlich Tätowierungen – Spuren tragen, Geschichten andeuten und das Zusammenspiel von Oberfläche, Innerem und Ausdruck neu befragen.

Teilnehmende Studierende:
Gruppe Gruber: Anna Bauer, Maja Froschauer Lotta Grafl, Johanna Kvas, Ana Lalic, Moritz Seeburger, Mame Khadey Seye, Lisa Sodin, Nina S. Teix.
Gruppe Redjaian: Emma Deyle, Samuel Gerber, Franziska Göttlicher, Saana Hergge, Ewa Kaja, Judith Lamberger, Rosalie Lorenz, Anna Möslinger, Tim Netzband, Stella Promintzer.

Typografie & Layout I und II

Ausstellung von Studierendenarbeiten entwickelt im Rahmen der Lehrveranstaltungen Typografie & Layout I und II bei Martina Gaigg.

Studierende zeigen ihre Typografie- und Layoutarbeiten: Typo-Plakate, Layouts für MA- und BA- sowie Seminararbeiten, Broschüren, Booklets, Arbeitsanleitung, Rezeptsammlung und Zeitung.

Teilnehmende Studierende:
Rafaela Antosch, Clara Becker, Raphaela Bock, Virgil Bunka, Seza Enengl, Samuel Gerber, Valentin Koch, Dorina Lehdorfer, Selma Logar, Rosalie Lorenz, Carmen Luntzer, Paula Prodinger, Nora Rieser, Sidonie Sagmeister, Valentina Schmidt, Magdalena Schwarz, Moritz Seeburger, Jasmin Singer, Katharina Suttner, Anna Szantai, Sophie Tschannerl, Stefanie Weber

Die Verfügbarkeit von Materialien und Stoffen

Designskizzen und Objekte von Teilnehmer_innen der Lehrveranstaltung Textile Gestaltungsverfahren / Drucktechnik. Betreut von Lisa Niedermayr.

Die Ausstellung zeigt Designskizzen und Objekte zum Thema Ressourcen und insbesondere zur Verfügbarkeit von Materialien und Stoffen. Fragen zu materiellen, sozialen, monetären und ideellen Ressourcen, die für die Herstellung von Produkten oder zur Deckung von Bedürfnissen benötigt werden, wurden ebenso verhandelt wie die Entwicklung von Ideen für eine zukunftsweisende Verwendung von Resten aus der Textilindustrie im Bereich Handwerk und Design. Textilabfälle wurden auf ihre Verwertbarkeit für die Wiederverwendung untersucht und der Ist-Stand zu aktuellen Herausforderungen, innovativen Entwicklungen und EU- Richtlinien besprochen. Die gezeigten Objekte spiegeln Ideen, Ziele, Visionen und gründen auf Abstraktion, Humor und Erinnerung.

Teilnehmende Studierende: 
Stefanie Brazda, Charlotte Dahlkamp, Maja Froschauer, Samuel Gerersdorfer, Susanna Kastlunger, May Rabl, Nora Rieser, Marie Schepansky

Vom Punkt zur Linie zur Fläche – Pflanzen als Gestaltungsmethode

Ausstellung einer kollektiven Studierendenarbeit entwickelt im Rahmen der Lehrveranstaltung Einführung in Methoden der Gestaltung von Noushin Redjaian

Ausgangspunkt des Semesters bildete Wassily Kandinskys Schrift Punkt und
Linie zur Fläche als grundlegende Auseinandersetzung mit formalen Elementen
und ihren Beziehungen. Aufbauend auf diesen gestalterischen Prinzipien wurde die Linie nicht nur als zeichnerisches Mittel verstanden, sondern als Spur von Bewegung und
Wachstum. Diese Überlegungen wurden in einen materialbasierten Prozess überführt. 
Die Studierenden wählten jeweils eine Pflanze, deren Strukturen und Eigenschaften als Ausgangspunkt für gestalterische Entscheidungen dienten. Die Pflanze wurde dabei als lebendiges System gelesen – als Linie im Raum, als Verdichtung und Fläche.
In der praktischen Umsetzung arbeiteten die Studierenden mit textilen Techniken, in diesem Fall mit Shibori-Färbeverfahren. Durch Falten, Binden und Nähen entstanden Linien und Flächen im Stoff, die pflanzliche Prinzipien übersetzen und ebenfalls den Zufall und „Fehler“
sichtbar machen. Das hier gezeigte textile Objekt ist das Ergebnis eines kollektiven
Arbeitsprozesses indem individuelle Beobachtungen und Konzepte in der
Gruppe zusammengeführt wurden. Das Projekt verbindet formale Grundlagen, experimentelle Praxis und Reflexion und gibt Einblick in Methoden gestalterischen Arbeitens.

Teilnehmende Studierende:
Nicole Brandstaetter, Sirwan Dawod, Juliane Dokalik, Laureta Halili, Saana Hergge, Katrin Ivanitsch, Mila Kocher, Ludwig Kriesten, Johanna Kvas, Anna Möslinger, Isabella Neuriesser, Elsa Pandi, Fabienne Pipan, Laura Raimo, Sidonie Sagmeister, Simon Schirmer, Mima Seye, Lena Stollwitzer, Martina Wachter, Luca Zambra, Maya Zwatz