Roots
Roots (Unbelonging) ist eine poetische Exploration von Familienbeziehungen, Erbschaft und Verlust. Aus einer trans*crip Perspektive blickt das Stück auf Mutterschaft (Entmutterschaft, Wiedermutterschaft, Antimutterschaft) und ihre Grenzen.
Wer kümmert sich jenseits der scheiternden Strukturen des Staats und der Kernfamilie um uns? Wie können wir Zugehörigkeit konstruieren, ohne auf Blutsverwandtschaft zu bestehen? Was ist die Natur der*s „Anderen“ und was ist seine Funktion?
In einer Serie performativer Gedichte konstruiert Robin Ilian Grossmann einen kaleidoskopartigen Spiegel, der das Publikum mit seinen eigenen Projektionen konfrontiert. Roots (Unbelonging) spricht sein Publikum mithilfe von textuellen Bildern rund um den Körper, seine Prozesse und seine Grenzpunkte, unmittelbar an.