Kunst- und Kulturpädagogik – Ausstellung
Ausstellung von Studierendenarbeiten des Fachbereichs Kunst- und Kulturpädagogik am Institut für das künstlerische Lehramt.
Die Ausstellung als Lernort
Studierende präsentieren Schulprojekte entstanden im Rahmen einer Kooperation mit der Kunsthalle Wien, der Koordinationsstelle Akademie geht in die Schule und einer Klasse der Modularen Mittelstufe Aspern zur Ausstellung Radical Software: Women, Art & Computing 1960 – 1991. Inspiriert von den Themen der Ausstellung Radical Software: Women, Art & Computing 1960 – 1991entwickelten Studierende des Instituts für das künstlerische Lehramt Unterrichtseinheiten, die sie im Rahmen eines mehrwöchigen Projekts gemeinsam mit Schüler*innen der Modularen Mittelstufe Aspern praxisnah erprobten. Das Projekt wurde im Kontext der Lehrveranstaltung Eine Ausstellung als Lernort, betreut von Hans Krameritsch und Anna Pritz in drei thematischen Gruppen umgesetzt. Als Ergebnis dieser Zusammenarbeit wurden die Arbeiten der Schüler*innen bereits von 16. Juni bis 31. August 2025 in der Kunsthalle Wien Atelier als Ausstellung präsentiert. Ein Booklet zur Projektarbeit mit praktischen Arbeitsanregungen liegt auf.
Teilnehmende Studierende: Kathrin Fasching, Clarissa Handl, Josi Hipp, Anna Diana Mätzler, Greg Pühringer, Nataša Radulović, Loreen Schmid, Nora Topar, Lea Vinatzer
Ist das Kunst? Das ist Kunst!
Ausstellung von Studierendenarbeiten entwickelt im Rahmen des Projekts KKP 3.2 Ist das Kunst bei Eva Kirchmaier und Hans Krameritsch. In der Lehrveranstaltung KKP 3.2 wird verhandelt, was Kunst sein kann und wie diese Frage für Schüler*innen der Sekundarstufe didaktisch aufbereitet werden kann. Studierende haben dazu Unterrichtskonzepte entworfen und mit unterschiedlichen Schulstufen am GRG Franklinstraße 26 umgesetzt. Auf einer weiteren Ebene wurden Fragen diskutiert, inwieweit Unterrichtsplanung und dessen Umsetzung an sich ein kreativer, performativer Akt sein kann (der sich ebenfalls als künstlerisch versteht) und inwieweit Schüler*innenarbeiten Kunst sind. Ist das, was heute hier am Rundgang gezeigt wird, Kunst? Das ist Kunst!
Teilnehmende Studierende: Klara Haug, Johanna Löffl, Nasch Neugebauer, Magdalena Pichler, Sidonie Sagmeister, Magdalena Schwarz, Hannah Seifried, Janine Thürschweller, Lex Treu, Martin Weichselbaumer, Clara Wrbka, Luana Zimmermann
Vermessung unsichtbarer Räume
In Kooperation mit der Integrativen Lernwerkstatt Brigittenau (ILB) erforschen Studierende mit Schüler*innen einer mehrstufigen Inklusionsklasse ihre Schulumgebung und gestalten eine kollektive Karte. Betreut von Anje Lehn und Anna Pritz. In dieser Lehrveranstaltung erforschen Studierende im Format Projektunterricht gemeinsam mit Schüler*innen die Schulumgebung. Dabei stehen folgende Fragen im Fokus: Wie beeinflussen Orte unsere Gefühle? Wie beschreibt man den öffentlichen Raum als Klanglandschaft? Welche Regeln und Freiräume erleben Jugendliche in der Stadt? Die Schüler*innen werden dabei unterstützt, ihren Blick auf die Stadt mit Kartenelementen aus verschiedenen Materialien darzustellen. Raumvorstellungen und Beobachtungen werden zu künstlerischen Objekten transformiert und in der gemeinsamen Karte der Schulumgebung überlagert.
Teilnehmende Studierende: Alix Drakulic, Lars Guba, Lina Mehlführer, Jasmin Nassar, Agnes Peer, Katharina Suttner