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Universitätsprofessur

gem. § 99 Universitätsgesetz 2002 für „Gender and Space“ am Institut für das künstlerische Lehramt

Extra Label
Bewerbungsfrist
Fälligkeitsdatum
Fr 17.4.2026

An der Akademie der bildenden Künste Wien gelangt folgende Stelle zur Ausschreibung: 

Universitätsprofessur 

gem. § 99 Universitätsgesetz 2002 für „Gender and Space“ am Institut für das künstlerische Lehramt (IKL) im Beschäftigungsausmaß von 32 Wochenstunden ab 1.10.2026 befristet bis 30.9.2028 

Am Institut für das künstlerische Lehramt (IKL) stehen zeitgenössisches künstlerisches und gestalterisches Handeln in Kunst, Design, Mode und Architektur in enger Verbindung mit theoriegeleiteter Reflexion, Didaktik und Vermittlung.  

Die Studien am IKL sind berufsqualifizierend für das Unterrichten als Lehrer_innen (Sekundarstufe in Österreich). Die interdisziplinäre Ausrichtung ermöglicht Absolvent_innen ebenso in der Kunst- und Kulturvermittlung, in künstlerischen, gestalterischen und wissenschaftlich-forschenden Zusammenhängen sowie in kuratorischer Praxis beruflich tätig zu sein. 

Am IKL werden die beiden Studienfächer „Kunst und Bildung“ und „Gestaltung im Kontext“ (ab 1.10.2026 „Design und Bildung“ (DB)) sowie der bildungswissenschaftlich-pädagogischen Studienbereich „Kunst- und Kulturpädagogik“ (ab 1.10.2026 „Allgemeine bildungswissenschaftliche Grundlagen“ (BiWi)) angeboten. Kunst, Architektur, Design, Mode, Technik, Vermittlung und Didaktik werden intersektional mit Blick auf gesellschaftliche Transformationsprozesse durch Klimakrise, Migration, Dekolonisierung, Queer-Feminismus und Digitalität entwickelt. 

Die 2021 neu geschaffene Professur für „Gender und Space“ setzt durch wechselnde Besetzungen Akzente im Bereich der künstlerischen und gestalterischen Praxis, der theoretischen Auseinandersetzung mit Räumen und ihrer Aneignung, sowie der Auseinandersetzung mit Politiken der Sichtbarkeit in Ausstellungskontexten. Dabei stehen kritische Perspektiven und Aspekte von Gender sowie deren Verknüpfung mit Klassenverhältnissen, Rassismus, Heteronormativität und Disability im Zentrum. 

Die ausgeschriebene Stelle adressiert Personen, die sich in ihrer vermittlerischen, künstlerischen, architektonischen oder urbanen Praxis und/oder wissenschaftlichen Forschung mit Verschränkungen aus den Bereichen feminist spatial practices, kritische urbane Praxis und/oder feministische und queer feministische kuratorische Praxen mit speziellem Bezug auf das Themenfeld Gender und Raum auseinandergesetzt haben und dabei international den Diskurs zu kritischer feministischer und queer feministischer Raumpraxis und Architektur mitgeprägt haben. 

Die Lehrveranstaltungen der ausgeschriebenen Professur sind für Studierende aller an der Akademie angebotenen Studienrichtungen belegbar. 

Anstellungsvoraussetzungen 

  • eine der Verwendung entsprechende abgeschlossene Universitäts- bzw. Hochschulausbildung
  • Nachweis einer international anerkannten hervorragenden künstlerischen, gestalterischen oder künstlerisch-wissenschaftlichen Praxis sowie entsprechender künstlerischer, gestalterischer bzw. künstlerisch-wissenschaftlicher Leistungen
  • Nachweis über Lehrerfahrung in den Bereichen Architektur, Kunst, künstlerisches Lehramt, Urbanismus, Stadtplanung, Design, Architektur- und Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft, Curatorial Studies oder vergleichbaren Feldern
  • Expertise im Vermittlungs-, Praxis- und/oder Forschungsfeld „Gender und Raum“
  • sehr gute Englisch- und/oder Deutschkenntnisse
  • diskriminierungskritisches Grundverständnis sowie die Bereitschaft sich dahingehend fortzubilden 

Die Lehrverpflichtung umfasst verschiedene Lehrveranstaltungstypen, insbesondere Projekte, (Pro-) Seminare, Vorlesungen und Übungen im Gesamtausmaß von mindestens 12 Unterrichtsstunden pro Woche. 

Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens wird es ein öffentliches Hearing der ausgewählten Kandidat_innen geben. 

Der monatliche Bruttobezug nach dem Kollektivvertrag für die Arbeitnehmer_innen der Universitäten in der Gehaltsgruppe A1 beträgt derzeit Euro 5.370,60 bei einem Beschäftigungsausmaß von 32 Wochenstunden. 

Interessent_innen bewerben sich unter Beilage folgender Dokumente bis 17.4.2026 unter www.akbild.ac.at/jobs: (1) Motivationsschreiben, (2) detaillierter Lebenslauf, (3) Lehrkonzept über Motivation, Inhalte und Vorhaben der eigenen künstlerischen/künstlerisch-wissenschaftlichen Lehre im Bereich „Gender and Space“. 

Es wird darauf hingewiesen, dass Teambewerbungen im Auswahlprozess nicht berücksichtigt werden. 

Die Akademie der bildenden Künste Wien bekennt sich zu einem chancengerechten Lern-, Lehr-, Forschungs- und Arbeitsumfeld und wirkt auf den Abbau von Diskriminierungen und strukturellen Barrieren hin. Daher begrüßt die Akademie ausdrücklich die Bewerbung von qualifizierten Personen, die aufgrund ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Orientierung, ethnischen Zugehörigkeit, Religion oder Weltanschauung oder ihres Alters strukturell benachteiligt sind. Dabei ist besonders zu berücksichtigen, wenn eine Person mehrere Diskriminierungsgründe auf sich vereint (intersektionaler Ansatz). 

Die Akademie der bildenden Künste Wien strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen an und ersucht nachdrücklich um Bewerbungen von qualifizierten Frauen. Weiters bemüht sich die Akademie um die Herstellung von möglichst barrierefreien Bewerbungs- und Arbeitsbedingungen. In diesem Rahmen unterstützt die Akademie aktiv die Bewerbung von Menschen mit Behinderungen. Bewerber_innen können sich im Vorfeld an die Personalabteilung oder die Behindertenvertrauenspersonen der Akademie wenden. Die Bewerber_innen haben keinen Anspruch auf Abgeltung von Reise- und Aufenthaltskosten, die aus Anlass des Aufnahmeverfahrens entstanden sind.