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Schaudrucken in der Tiefdruckwerkstatt

Datum
Uhrzeit
Termin Label
Schaudrucken
Organisationseinheiten
Bildende Kunst
Ort, Adresse (1)
Schillerplatz 3
Ort, PLZ und/oder Ort (1)
1010 Wien
Ort, Raum (1)
S13

In Kooperation mit dem Kupferstichkabinett, dass Sie in die Welt der Sammlung mit Tiefdrucken von Martin Schongauer, Albrecht Dürer als auch Rembrandt einführt, laden wir Sie ein, im Anschluss an die Führungen das ergänzend, praktisch-zeitgenössische Pendant zu diesem Arbeitsfeld zu erleben. Studierende der Akademie aus unterschiedlichen Fachbereichen, die selbst Kleinauflagen ihrer Arbeiten drucken, lassen sich zu diesem Anlass über die Schulter schauen.

Darüber hinaus haben wir wieder das Drucken von historischen Platten im Fokus, wie die letzten Jahre bereits. Bei der heurigen Resource handelt es sich diesmal wieder um ganz aussergewöhnliche Platten. Sie stammen aus einer großen Sammlung an Druckstöcken des Naturselbstdrucks, der Sammlung von Constantin von Ettinghausen und Alois Pokorny.
Das von der ÖAW unterstütze, mit den Partnern TU Wien, Universität Wien und Kunstuni Linz geplante und in Durchführung befindliche Forschungsvorhaben das sich derzeit ausgewählten Exemplaren widmen darf, titelt mit: „PHELETYPIA, der Einfluss der frühen Fotografie und der Galvanotechnik auf die Bildgestaltung und die zeitgenössische Kunst“
Die Naturselbstdrucke die von solchen und ähnlichen Platten gezogen wurden waren immer schon eine Quelle großer Faszination und können bei unserem Schaudrucken von ganz nah betrachtet werden.


PHELETYPIA untersucht originale Daguerreotypien aus der Frühzeit der Fotografie, die nach spezifischen Wiener Methoden hergestellt wurden, und fragt, was uns diese Forschung für das Zeitalter des digitalen Bildes lehrt. Das Projekt verbindet auf einzigartige Weise Fotogeschichte, Photochemie, Elektrochemie, Konservierung und künstlerische Forschung. Über die Eigenschaften der frühen Wiener Daguerreotypien ist nur sehr wenig bekannt, noch weniger über ihre Übertragung auf galvanisch abgeschiedene Druckplatten zur weiteren fotomechanischen Reproduktion. Die detaillierte Untersuchung und der Vergleich der erhaltenen Daguerreotypien und fotomechanischen Abzüge aus österreichischen und ausländischen Sammlungen ermöglichen eine detaillierte Untersuchung dieser bahnbrechenden Verfahren aus den frühen 1840er Jahren.“ {…}
Die Erkenntnisse über die frühen Verfahren zur Reproduktion fotografischer Bilder werden mit Fragestellungen konfrontiert, die sich im Zeitalter des Digitalen stellen. Original und Kopie sind mittlerweile so ununterscheidbar geworden, dass es nicht mehr sinnvoll erscheint, diese Kategorien anzuwenden. Zeitgenössische künstlerische Forschung wird diese Fragestellung im Rahmen des Projektes näher behandeln. Dabei werden Experimente durchgeführt, um eine Reihe von neuen Kunstwerken zu schaffen. Am Ende des Projektes werden sie in einer Ausstellung, die als Hybrid aus wissenschaftlichen Erkenntnissen und zeitgenössischer Kunst konzipiert ist, präsentiert. Die Ausstellung wird von einem abschließenden Symposium begleitet.“
Finden Sie hier mehr über das Projekt: 
https://www.tuwien.at/forschung/facilities/xrc/projekte/heritage-science-austria-pheletypia

Die grafisch - druckgrafische  Arbeit hat sein Selbstverständnis in der künstlerischen Praxis bildender Kunst, und ist heutzutage mehr denn je ein Ausdruck seiner Zeit, und das mehr als ein Mittel zum Zweck. Beispiele dazu sehen Sie zugleich in der Ausstellung der Werkstatt.

Diese Show zeigt die im Zuge der Mobilität unserer Kollegin - aus der ASA Netzwerkpartnerschaft aus New York angereiste Künstlerin und Unterrichtende am SUNY Purchase College - Janine Polak entstandenen Drucke, die als gemeinschaftliche Druckaktion während des Unterrichts der Tiefdruckwerkstatt entstandenen sind. Die künstlerische Praxis von Janine Polak konnte so nachvollzogen, und vertieft erfahren werden, während man sich auch über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Ausbildungssystemen, als auch politischen Systemen der unterschiedlichen Wirkungsorte austauschen konnte, und auch das zu einem bewussteren geteilten Erfahrungsraum wurde. Finden Sie mehr über die Praxis von Janine Polak hier: https://www.janinepolak.com/

 

Wir freuen uns auf Ihr Interesse!

Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Bitte beachten Sie die abweichenden Öffnungszeiten
der Druckwerkstatt S13
während des Rundgangs 2026:

Donnerstag, 22.1.2026, 16-22 h
Freitag, 23.1.2026, 11-21 h
Samstag, 24.1.2026, 13-21 h
Sonntag, geschlossen