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Neue Professuren ab 1. Oktober 2022

Wir heißen Tizza Covi (Univ.prof. §99 Kunst und Film am IBK), Romana Hagyo (Univ.prof. §99 Gender & Space am IBK), IJsbrand Hummelen (Univ.prof. §99 am IKR), Alastair Mackinven (Univ.prof. §98 Gegenständliche Malerei am IBK) und Ines Weizman (Univ.prof. §99 Architekturtheorie und Architekturentwurf (HTC) am IKA) herzlich an der Akademie der bildenden Künste Wien willkommen!

Tizza Covi (Univ.prof. §99 Kunst und Film am IBK)

Film vermittelt mit jedem Kader, was für eine Einstellung man hat, wie gut man vorbereitet war, wie sehr man sich dem Thema und den Menschen angenähert hat, und wie sehr man weiß, was man erzählen möchte oder wonach man sucht. Film muss nicht jeden Winkel ausleuchten, aber den einen Aspekt, für den man sich entschieden hat, zum Strahlen bringen. Er sollte Geschichten erzählen, die Geheimnisse offen lassen, die einen Rückzugsort für die Phantasie ermöglichen, die nicht moralisieren und nicht versuchen, die Welt zu erklären. Er sollte mehr Fragen aufwerfen als Antworten geben und für sich stehen, eigenständig, überzeugend, stilsicher.

Desto mehr man über den Prozess der Herstellung weiß, über die Vorbereitung, die Recherche, das Erstellen eines Drehkonzepts, die Produktion, die Bildgestaltung, analog wie digital, den Ton, den Schnitt, die Postproduktion, desto freier wird man in der Umsetzung seiner Idee sein. Gleichzeitig muss man früh genug lernen, Unvorhersehbares willkommen zu heißen, sich davon nicht aus der Bahn werfen zu lassen, es als Bereicherung zu akzeptieren und in den Film, der wie das Leben nicht gänzlich planbar ist, einzubauen.

Meine Aufgabe sehe ich darin, all diese Schritte zu begleiten, die Begeisterung der Studierenden für dieses großartige Medium weiter anzufachen und sie dabei zu unterstützen, ihre Stärken zu finden und an ihrer ganz eigenen Handschrift zu arbeiten.

Tizza Covi, geboren 1971 in Bozen, besuchte von 1992 bis 1994  das Kolleg für Fotografie an der Graphischen Lehranstalt in Wien und arbeitete anschließend als freie Fotografin in Rom, Paris und Berlin. Seit 1996 arbeitet sie gemeinsam mit Rainer Frimmel an Projekten in den Bereichen Fotografie, Theater und Film. 2002 gründeten sie ihre Filmproduktionsfirma Vento Film, um ihre Filme unabhängig produzieren zu können. Für ihre Dokumentarfilme Das ist alles (2001) und Babooska (2006) erhielten sie zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den Wolfgang-Staudte-Preis bei der Berlinale. Ihr erster Spielfilm La Pivellina (2009) wurde in der Quinzaine des Réalisateurs in Cannes mit dem Europa Cinemas Label prämiert, lief auf über 170 internationalen Filmfestivals und war 2011 Österreichs Kandidat für den Auslandsoscar. Ihr zweiter Spielfilm Der Glanz des Tages (2012) erhielt in Locarno u.a. den Silbernen Leoparden für den besten Hauptdarsteller und den Max-Ophüls-Preis in Saarbrücken. Ihr dritter Spielfilm Mister Universo (2016) hatte ebenso im internationalen Wettbewerb von Locarno Premiere und wurde dort mehrfach ausgezeichnet, unter anderem dem Europa Cinema Label und dem Fipresci-Preis der internationalen Filmkritiker. Ihr Dokumentarfilm Aufzeichnungen aus der Unterwelt (2020) feierte bei der Berlinale in der Sektion Panorama seine Premiere und erhielt neben zwei Romys auch den Diagonale Preis für den besten österreichischen Dokumentarfilm und den Österreichischen Filmpreis 2022. Ihr jüngster Film Vera (2022) wurde bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig in der Sektion Orizzonti mit dem Preis für die beste Regie und für die beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Tizza Covi und Rainer Frimmel drehen ihre Filme auf 16mm-Filmmaterial und besetzen sie vorwiegend mit Laiendarsteller_innen. Die Reihe Zur Person des Grazer Filmfestivals Diagonale wurde 2022 ihrer Arbeit gewidmet.

Romana Hagyo (Univ.prof. §99 Gender & Space am IBK)

Romana Hagyo verbindet in ihrer künstlerisch-wissenschaftlichen Forschung und in ihrer Lehre aus einer geschlechterspezifischen Perspektive raumtheoretische und repräsentationskritische Ansätze der visuellen Kultur. Ein Schwerpunkt liegt auf der Erforschung des Potentials künstlerischer Arbeiten, in die geschlechtliche Strukturierung sozialer Räume zu intervenieren und räumliche Ordnungen in Frage zu stellen oder umzuarbeiten. Sie untersucht, auf welche Weise die Zugänglichkeit und Nutzbarkeit von Räumen durch Zuschreibungen auf der Basis von race, class, gender, ability, age und weiteren Faktoren geprägt sind. Hierbei arbeitet sie in ihren künstlerischen Projekten seit 2014 mit Silke Maier-Gamauf in gemeinsamer Autorinnenschaft. Sie arbeiten transmedial, unter anderem mit fotografischen Inszenierungen, Rauminstallationen, Interventionen im öffentlichen Raum und Zeichnungen und kooperieren im nationalen und internationalen Kontext mit Galerien, Museen, Institutionen, Festivals und Offspaces.

Romana Hagyo war künstlerisch-wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kooperationsschwerpunkt Wissenschaft und Kunst (Paris Lodron Universität Salzburg und Universität Salzburg), Lektorin am Institut für Kunstgeschichte und Kunsttheorie der Kunstuniversität Linz und Post DocTrack Stipendiatin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Ihre Monografie, Romana Hagyo in künstlerischer Zusammenarbeit mit Silke Maier-Gamauf, Über das Wohnen im Bilde sein, wurde bei Passagen Verlag Wien publiziert und mit einem Austrian Award of Excellence und einem Johanna Dohnal Stipendium ausgezeichnet. Im Kontext der Debatten um Potentiale und Grenzen künstlerischer Forschung verbindet die Studie Arbeitsweisen der Kunstwissenschaft und der bildenden Kunst abseits wechselseitiger Illustration oder Interpretation und entwickelt Ansätze künstlerischer Geschlechterforschung weiter. Romana Hagyo hat im Doktoratsstudium Wissenschaft und Kunst (Fachbereich Kunstgeschichte) an der Universität Mozarteum als Mitglied des Graduiertenkollegs Die Künste und ihre Öffentlichkeiten promoviert sowie ein Masterstudium in Medienkultur und Kunsttheorien und ein Diplomstudium in Malerei abgeschlossen.  

IJsbrand Hummelen (Univ.prof. §99 am IKR)

Der Paradigmenwechsel in der Konservierung-Restaurierung der letzten Jahrzehnte ist geprägt durch eine Entwicklung von wissenschaftlichen Festschreibungen (um Veränderungen zu verhindern) bis hin zu einem affirmativen Umgang mit Prozessen (um Veränderungen zu bewirken).

Dies impliziert eine offene Haltung gegenüber den "Matter of Care" des Erhaltungsobjekts in den Beziehungen zwischen Menschen und Nicht-Menschen bei der Herstellung, Funktion, sensorischen Erfahrung, Rezeption und Aufführung der Kunstwerke und Kulturerbeobjekte. Das Teilen dieser Angelegenheiten in einen sozialen Prozess der Entscheidungsfindung mit den Beteiligten als transdisziplinäres und transkulturelles partizipatives Ereignis hat den Prozess der Konservierung/Restaurierung als Unterbrechung des Wandels im Verlauf ihrer Biografie offenbart, wo Unterschiede als vermutlich Gleiches eingeschrieben werden. Auf diese Weise setzt sich die Identität der Kunstwerke und Objekte, die sich in diesen Phasen verändert hat, auf andere Weise fort.  

Sie zu verstehen und aus ihnen zu lernen ist zu einer ethischen Voraussetzung für Konservierung und Restaurierung geworden, die seit Ende des letzten Jahrhunderts zu einem kasuistischen Ansatz geführt hat. Der seither anhaltende lebhafte Diskurs entwickelt sich durch partizipative Fallstudien einer Reihe von Objekten aus traditionellen Disziplinen wie Gemälden, Papier/Büchern, Objekten und Architektur, hat aber unter dem Einfluss des Aufkommens neuer Konservierungsstrategien für die Bewahrung neuer Medien und zeitbasierter Kunstwerke, Performances, Installationen und prozessualer Kunstwerke an Dynamik gewonnen.

Der Fokus auf das erfahrene verkörperte (stillschweigende) Wissen, die sensorischen Affekte und das Verständnis des "Matter of care" in den material agencies, die die Materialität der Konservierungsobjekte konstituieren, hat die wissenschaftlichen und die erst kürzlich eingeführten sozialen Perspektiven auf die performativen Aspekte des Berufs erweitert und eröffnet einen neuen Horizont von Strategien, die eng mit dem Diskurs in den darstellenden Künsten verbunden sind.

 Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen und Gedanken, die während dieser Entwicklungen des Fachgebiets in den letzten zehn Jahren entstanden sind, mit den Mitarbeitern und Studierenden des IKR zu teilen und zu diskutieren, paradigmatische Fallstudien zu erörtern und die Anwendung neuer Konzepte und Methoden während dieser Entwicklungen mit den Studierenden in der Praxis an den Objekten, an denen sie arbeiten, zu erkunden. 

IJsbrand Hummelen wurde am Central Laboratory for Research of Objects of Art and Science, Amsterdam, am Schweizerischen Institut für Kunstforschung in Zürich und am Istituto Centrale per il Restauro in Rom zum Restaurator ausgebildet und arbeitete für die Städtischen Museen Amsterdam, in Guatemala und als Supervisor und Dozent an der Jan van Eyck Academy in Maastricht. Er war Gründungsdirektor des kollektiven Restaurierungsstudios "Restauratorenkollektief" in Amsterdam und war von 1992 bis 2021 Koordinator für Restaurierungsforschung und leitender r Research Conservator at the State Heritage Laboratory of the Netherlands Cultural Heritage Agency (RCE.

Er unterrichtet an mehreren Kunstakademien und Universitäten in den Niederlanden und Europa.  

Er war einer der Gründungspartner des bahnbrechenden europäischen Projekts Modern Art Who Cares? des INCCA-Projekts (International Network for the Conservation of Contemporary Art) und Teil des Koordinationsteams des europäischen Programms Preservation and presentation of installation art.

Er nahm als Berater/Forscher an mehreren Fallstudien und Forschungsprogrammen zur Konservierung und Restaurierung teil, wie z. B. New Strategies for Conservation of contemporary Art (The Dutch Research Council/ University Maastricht/ University of Amsterdam and RCE, 2009-2014) und der Panza Collection Initiative (Guggenheim Museum/ Andrew Mellon Foundation 2010-2020)

Alastair Mackinven (Univ.prof. §98 Gegenständliche Malerei am IBK)

Ich bin ein Maler; ich war nicht immer ein Maler, früher im Leben war ich etwas anderes als ein Maler, manchmal benutzte ich Farbe, um Bilder zu machen, aber ich hätte mich nicht als Maler betrachtet. Ich wäre auch nicht damit zufrieden gewesen, wenn man das Werk als Gemälde bezeichnet hätte, ich hätte es vorgezogen, wenn die Farbe auf der Leinwand eine Brücke oder eine Abzweigung in das Land des Diskurses über die Subjekt-Stadt gewesen wäre. Das änderte sich; ich erinnere mich noch ganz genau an den Moment, als ich an diesem schönen herbstlichen Londoner Morgen meinen Donut in meinen Milchkaffee tauchte: Meine Bekehrung geschah, als ich ein Gemälde in der National Gallery in London anstarrte; ein Ingres-Gemälde von Monsieur de Norvins, und wenn ich sage, dass ich das Gemälde anstarrte, dann meine ich, dass ich von nur einem der vielen Attribute, die das Gemälde in seiner Gesamtheit ausmachen, wie gebannt war. Ich habe verstanden, dass es in der Malerei mehrere Oberflächen gibt, die alle zu einem Subjekt zusammenwachsen, das trügerischerweise als Ganzes gesehen wird, aber dies ist das Ganze eines Objekts und nicht des Gemäldes. Für mich ist die Malerei keine feste Membran, die einen Rahmen bedeckt, sondern ein endloser tiefer Raum. Was mich fesselte, war nicht Monsieur de Norvins (das Thema des Gemäldes), sondern das Pentimento, der Geist eines früheren Zeitpunkts im Gemälde, der abgelehnt, negiert, unter der oberflächlichen Farbschicht begraben wurde, erkennbar als Grabhügel, die erscheinen, wenn das Licht in einem bestimmten Winkel über das Gemälde streicht. Dieses Phänomen deutet darauf hin, dass der Künstler sich von dem entfernte, womit er nicht leben konnte, dass er sich von einer negativen Konstruktion und nicht von der Bejahung des Themas leiten ließ.

Zu meiner Rechten in der Galerie saß ein elegant gekleideter Mann in einem gut geschnittenen Anzug und betrachtete ein David-Gemälde. Trotz der offensichtlichen Vorzüglichkeit seiner Savile Row-Kleidung war irgendetwas an seiner Erscheinung merkwürdig, und bei näherer Betrachtung war sein Anzug im Schrittbereich unangenehm verknittert, was die Silhouette beeinträchtigte; ich schloss daraus, dass es an schlecht sitzender Unterwäsche liegen musste! Ingres konnte, wie der Herr, die schmutzige Unterwäsche des Gemäldes nicht glätten, die archäologischen Grundlagen des Gemäldes sind als Spuren ebenso präsent wie der abschließende Zustand des Werkes. In diesem Moment verschmolzen die Wirkung des Mannes im Anzug und das Ingres-Gemälde von Monsieur de Norvins zu einem Isomorphismus, der die Fassade der Malerei als eines affirmativen, auf den Dienst am Subjekt gerichteten Prozesses erschütterte. Das Subjekt wurde von seinem goldenen Thron gestoßen und zu einer weiteren der vielen Oberflächen degradiert, die sich zu einem Gemälde verbinden. Das Betrachten eines Gemäldes ist eine oszillierende Erfahrung, die sich nicht auflöst, wie es an diesem Tag der Fall war: nice suit.... Aber was zum Teufel geht darunter vor sich... was für ein schöner Stoff!

Die Malerei lässt den Betrachter_die Betrachterin nicht vergessen, dass sie gemalt ist. Die Komponenten der unteren Ebene: das Zeichen, die Farbgebung oder die Farbe selbst gleiten nicht passiv in die vorausgesetzte Unsichtbarkeit eines Systems der unteren Ebene ab, wie es der Buchstabe durch seinen Einsatz als Baustein für die Übertragung von Bedeutung tut. Bei der Malerei bleibt sie als ein vom Bedeutungszustand getrenntes Ding an sich sichtbar; die Grundbausteine der Malerei bleiben wie ein disloziertes Phonem, als eine echte Abstraktion, selbst wenn die Gerinnung der Grundelemente der Malerei ein Bild ergibt.

"Kann ich Ihnen helfen?", sagte der Mann mit dem Kleiderpentimento, gestört durch mein Starren, und sein knapper Ton unterbrach meinen starren Blick. "Tut mir leid", sagte ich, "ich war in Gedanken versunken." Ich spielte die Bedeutung meines inneren Dialogs herunter, der meine Metamorphose von einem Künstler, der Farbe benutzt, zu einem Maler kennzeichnete, und wir begannen das übliche Gespräch: "Was machen Sie?" "Ich male", antwortete ich. "Würde ich Ihre Arbeit kennen?" "Das hängt davon ab, wie sehr Sie ein Obskurantist sind! Ich arbeite mit Reena Spaulings Fine Art, New York und L.A., Maureen Paley, London, und habe unter anderem im ICA, Camden Arts Centre London, The Hermitage Museum, Russland, und Tramps, London und New York, ausgestellt." Das langweilte ihn sichtlich, denn er ging im Schritttempo davon und stellte sich vor das Van-Gogh-Gemälde mit den zwei Krabben.

Ines Weizman (Univ.prof. §99 Architekturtheorie und Architekturentwurf (HTC) am IKA)

Ines Weizman lehrt am Royal College of Art (RCA) in London und leitet dort das Doktorandenprogramm. Sie ist Gründungsdirektorin des Centre for Documentary Architecture (CDA), einem interdisziplinären Forschungskollektiv aus Architekturhistorikern, Filmemachern und Digitaltechnologen. Mit dem CDA entwickelt sie Forschungsprojekte, Dokumentarfilme und Ausstellungen. Die Ausstellung „The Matter of Data“ wurde seit 2019 mit wechselnden thematischen Schwerpunkten in Weimar, Tel Aviv, Berlin, Prag gezeigt.

Am 28. September eröffnete sie mit dem CDA die Ausstellung The Matter of Data. Documentary Architecture as Historical Method im Fundação Instituto Marques da Silva (FIMS) in Porto als Gastinstitution im diesjährigen Architektur Film Festival Porto. Auf der Architektur Biennale in Venedig wird sie 2023 Kuratorin des Litauischen Beitrags sein.

2012 zeigte Weizman die Installation Repeat Yourself: Loos, Law, and the Culture of the Copy, die auf der Architektur Biennale in Venedig, und später an der Columbia University, New York und im Architekturzentrum Wien gezeigt wurde. Zwischen 2008-2015 konzipierte sie gemeinsam mit Eyal Weizman die Installation Celltexts: Books and Other Works Produced in Prison, die als sich immer erweiternde Sammlung von Gefängnisbüchern in Turin, Venedig, Dublin und Berlin gezeigt wurde.

Für ihre Lehre am Institut für Kunst und Architektur freut sich Ines Weizman, frühere Forschungswege die sie nach Wien geführt haben, wiederaufzugreifen und gemeinsam mit Kolleg_innen und Studierenden neue Vernetzungen und gestalterisch forschende Experimente und Ideen zu entwickeln.

Von 2012-2021 lehrte Ines Weizman als Professorin für Architekturtheorie an der Bauhaus-Universität Weimar und leitete als Co-Direktorin das Bauhaus-Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und Planung. Mit dem Bauhaus-Institut veröffentlichte sie die Essay-Sammlung, 100+ Neue Perspektiven auf die Bauhaus-Rezeption (Berlin: Jovis, 2021). Weizman ist Autorin von Documentary Architecture: Dissidence through Architecture (Santiago de Chile: ARQ Editiones, 2020). Zum 100-jährigen Bauhaus-Jubiläum gab sie die umfangreiche Essay-Sammlung Dust & Data: Traces of the Bauhaus across 100 Years (Leipzig: Spector Books, 2019) heraus. 2014 erschien ihr Band Architecture and the Paradox of Dissidence, und das gemeinsam mit Eyal Weizman verfasste Buch Before and After: Documenting the Architecture of Disaster. Weitere Texte sind in Büchern und Zeitschriften wie AA Files, ADD BEYOND, Displayer, JAE, Future Anterior, Harvard Design Magazine, Perspecta, Volume und Sage Handbook of Architectural Theory erschienen.