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Kunst und Bild - Ausstellung

Datum
Termin Label
Ausstellung
Organisationseinheiten
Künstlerisches Lehramt
Ort, Treffpunkt (1)
Atelierhaus
Ort, Adresse (1)
Lehárgasse 8
Ort, PLZ und/oder Ort (1)
1060 Wien
Ort, Raum (1)
EG Nord

Zu den Öffnungszeiten des Rundgangs 2026

Ausstellung von Studierendenarbeiten des Fachbereichs Kunst und Bildung am Institut für das künstlerische Lehramt.

Fragile Systeme

Ausstellung von Studierendenarbeiten entwickelt im Rahmen der Künstlerischen kollaborativen Kunstvermittlungspraxis bei Hansel Sato.

Die Ausstellung versammelt Arbeiten von Studierenden, die im Rahmen der Lehrveranstaltung Künstlerische kollaborative Kunstvermittlungspraxis entstanden sind. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit fragilen Systemen, sozialen, ökologischen, politischen und psychischen Gefügen, die unter dem Druck multipler Krisen brüchig werden und sich zugleich neu formieren. Durch vermittlungsorientierte, kollektive Praktiken setzen sich die Studierenden mit Fragen von Verletzlichkeit, Abhängigkeit, Resilienz und Widerstand auseinander. Die gezeigten Beiträge bewegen sich zwischen individueller Erfahrung und kollektiver Verantwortung und thematisieren lokale wie globale Zusammenhänge von Fragilität und Widerstandskraft. Unterschiedliche experimentelle Formate, darunter Zines, Plakate, Videoarbeiten sowie Audioaufnahmen, eröffnen vielfältige Zugänge zu diesen Themen und laden dazu ein, Fragilität als Ausgangspunkt für Transformation und Widerstand zu begreifen.

In Beziehung treten
Ausstellung von Studierenden entwickelt im Rahmen der Lehrveranstaltung Erweiterte Zeichnerische Praxen bei Barbara Eichhorn

Die Zeichnung verlässt das kleine, intime Format und entfaltet sich als raumgreifendes Medium. Durch performative Zeichnungssituationen – Bewegung, Entwicklung von Zeichenspuren, gemeinsame Präsenz – treten Studierende in Beziehung zu sich selbst und ihrer Umgebung. In der künstlerischen Auseinandersetzung wächst die Arbeit der Studierenden von der individuellen zu einer kollektiven Form zusammen, um Zusammenarbeit als Werkzeug für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft zu verstehen.

Haut – Träger – Geste

Ausstellung von Studierendenarbeiten im Rahmen der Lehrveranstaltung Malerei bei Carla Degenhardt.

Ziel der Lehrveranstaltung ist es, einen offenen Raum zu schaffen, in dem Körper, Leinwand und Worte zusammenkommen, Widerstand und Selbstbehauptung spürbar werden und Malerei über sich selbst hinausgeht. Die Präsentation Haut – Träger – Geste zeigt Arbeiten, die normative Vorstellungen von Identität, Geschlecht und Sichtbarkeit hinterfragen. In diesem Projekt setzten wir uns mit zeitgenössischen queerfeministischen Positionen auseinander, unter anderem mit der argentinischen Künstlerin und Aktivistin Mariela Scafati.

Künstlerisches Projekt I

Ausstellung von Studierendenarbeiten entwickelt im Rahmen der Lehrveranstaltung von Christoph Urwalek.

Malerei, Grafik, Video, Collage und Rauminstallationen, die kritisch die gesellschaftlichen Themenfelder Identitäts-, Körper-, Raum- und Objektnormierung hinterfragen.

Essen als widerständige Praxis

Ausstellung von Studierendenarbeiten, die im Rahmen der Lehrveranstaltung Künstlerische kollaborative Praxen bei Carla Bobadilla entwickelt wurden. 

Die Thematik "Essen als widerständige Praxis" hat die Lehrveranstaltung in diesem Wintersemester begleitet: Verschickung von Kindern als Rettung vor Essensknappheit und Krieg. Solidaritäts- und Streikbewegungen in Österreich und Chile wie die "Küche für alle" und "Ollas Comunes", die das Essen und gemeinsames Kochen als politische Momente darstellen. Das Teetrinken als feministische Praxis. Sofre, das Tuch zum Essen, auf dem mehr als nur eine Mahlzeit genossen wird. Diesen und weiteren Themen haben sich die Studierenden angenommen, und sie zeigen nun ihre Ergebnisse in Form von Installationen und Vermittlungsformaten, die ihre Reflexionen sichtbar machen.

Mit Arbeiten von: Anna Auracher, Stefanie Brazda, Leonie Eckerl, Ðenna Hadzić, Christina Huber, Katrin Ivanitsch, Jasmin Lausmann, Iris Madarassy, Eva Maria Meischl, Isabella Neuriesser, Fabienne Pipan, Florencia Raffo, Sonia Schorling, Clara Wrbka, Parisa Zahedi, Maya Zwatz.

Umbruchstellen

Ausstellung von Studierendenarbeiten entwickelt im Rahmen der Lehrveranstaltung Künstlerisches Projekt von Isa Rosenberger

Unsere Gegenwart ist von Krisen geprägt. Sie markieren Umbruchstellen – Momente, in denen Gewissheiten brüchig werden und Zukunft neu verhandelt wird. Die Ausstellung fragt, wie wir Krisen individuell und kollektiv erleben, welche Handlungsspielräume sich eröffnen und wo Chancen für mögliche positive Transformation liegen.

Veranstaltung:
Cornelia Frank "Bruchpunkt"
Live-Performance (Mit Phal:Angst), Samstag, 24. Januar, 16:30 h

Videoscreening

Beteiligte LV & Titel: Animation & Digitale Darstellung (Franziska Thurner), Video (Flora Watzal)

Gezeigt werden Animationen und Videoarbeiten aus verschiedenen Lehrveranstaltungen des IKL. Das Screening wurde von Franziska Thurner und Flora Watzal organisiert.

Künstlerische Fotografie

Ausstellung von Studierendenarbeiten im Rahmen der Lehrveranstaltung Künstlerische Fotografie bei Sascha Reichstein.

Die Lehrveranstaltung für künstlerische Fotografie hat je nach Semester, mit dem jeweiligen Ziel, eine eigene künstlerische Arbeit mit dem Medium Fotografie zu entwickeln. Im Wintersemester liegt der Schwerpunkt vor allem auf der Dunkelkammer, dem analogen Fotografieren und Experimentieren, im Sommersemester liegt der Fokus auf dem Studiosetting und dessen Möglichkeiten.

Malerei

Ausgangspunkt der Lehrveranstaltung Malerei, unter der Leitung von Nicola Jakob-Feiks, war ein individuell gewähltes Semesterthema, das von den Studierenden in einer kontinuierlichen malerischen Praxis bearbeitet, erweitert und vertieft wurde. Ein zentrales Anliegen war das bewusste Verlangsamen künstlerischer Prozesse – slowing down als Haltung gegenüber Bildproduktion, Material und Zeit.

Malerei wurde dabei vom Material her gedacht: von der Herstellung eigener Malmittel über die Auseinandersetzung mit Pigmenten, Bindemitteln und Bildträgern bis hin zum entstehenden Bild. Die entstandenen Arbeiten reflektieren ein bewusstes Schaffen, das Wahrnehmung schärft und Verantwortung mit künstlerischem Handeln verbindet.

Zeichnen

Im Zentrum der Lehrveranstaltung Zeichnen, unter der Leitung von Nicola Jakob-Feiks, stand die Auseinandersetzung mit Zeichnung als körperlich verankerte, prozesshafte Praxis. Ausgehend von unterschiedlichen Zeichentechniken und methodischen Zugängen erforschten die Studierenden Zeichnung als unmittelbaren Ausdruck von Wahrnehmung, Bewegung und Präsenz. Ziel war es, über das embodied working zur eigenen Linie zu finden und den zeichnerischen Prozess aus dem Körper heraus zu entwickeln. Die entstandenen Arbeiten zeigen Zeichnung als offenes Feld zwischen Kontrolle und Loslassen, zwischen Beobachtung und körperlicher Erfahrung. Sie reflektieren ein bewusstes Arbeiten, das Wahrnehmung schärft und die Linie als Spur von Bewegung, Zeit und Aufmerksamkeit sichtbar macht.

BlockFace Posters

Ausstellung von Studierendenarbeiten entwickelt im Rahmen der Lehrveranstaltung Typografie und Layout I bei Nataša Sienčnik.

BlockFace ist ein Open-Source-Kit aus 3D-gedruckten Matrizen, mit dem Buchstaben und Formen aus modularen Elementen zusammengesetzt werden können. Studierende nutzten es zur Gestaltung experimenteller typografischer Poster.

Arbeiten von: Karinna Farkas, Hsin Hsu, Mila Kocher, Rosa Nella Landa, Gerlinde Rechenmacher, Negin Sadeghi, Anna Zahel

Verlag der Utopien

Ausstellung von Studierendenarbeiten entwickelt im Rahmen der Lehrveranstaltung Typografie und Layout I bei Nataša Sienčnik.

Studierende gestalteten eine Serie utopischer Buchtitel. Typografie, Formen und Farben prägen die Entwürfe. Unter dem Titel “Verlag der Utopien” werden die Bücher als gemeinsame Objektinstallation präsentiert.

Arbeiten von: Karinna Farkas, Hsin Hsu, Mila Kocher, Rosa Nella Landa, Gerlinde Rechenmacher, Negin Sadeghi, Anna Zahel

Körperformen (Videodokumentation)

Videodokumentation von Studierendenarbeiten entwickelt im Rahmen der Lehrveranstaltung Installation bei Nataša Sienčnik.

Die Übung untersucht das Verhältnis von Körper, Material und Raum. Studierende entwickelten mit Papier und Karton Body-Extensions, um neue Formen der Raumerfahrung zu erproben.

Spacial Dialogues (Publikation)

Publikation von Studierendenarbeiten entwickelt im Rahmen der Lehrveranstaltung Installation bei Nataša Sienčnik.

Schrittweise Annäherungen an Körper, Material und Raum werden dokumentiert – von Performances über Body-Extensions bis zu installativen Experimenten im Raum.